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Wahrheitswert


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In der klassischen Logik hat jeder Satz einen bestimmten Wahrheitswert von genau zweien: Er ist entweder wahr oder falsch . Man spricht auch vom Prinzip der Zweiwertigkeit .

In der mehrwertigen Logik wird mit mehr als diesen zwei gearbeitet d. h. das Prinzip vom ausgeschlossenen wird aufgegeben.

Die Wahrheitswerte der mehrwertigen Logik werden als Quasiwahrheitswerte bezeichnet.

Die intuitionistische Logik akzeptiert nur zwei Wahrheitswerte schreibt aber jedem Satz einen bestimmten Wahrheitswert zu. Letzteres daraus dass Wahrheit und Falschheit dort als Behauptbarkeit bzw. nachweisbare Falschheit verstanden werden. Auch hier gilt das vom ausgeschlossenen Dritten nicht.

Parakonsistente Logiken verzichten dagegen auf das vom ausgeschlossenen Widerspruch und akzeptieren dass Aussagen mehrere Wahrheitswerte haben können.

In der imaginären Logik gilt weder Prinzip vom ausgeschlossenen Dritten noch das Prinzip ausgeschlossenen Widerspruch.

Während die meisten logischen Disziplinen untersuchen einer Aussage ein Wahrheitswert zukommt untersucht die Logik die Zuordnung von Wahrheitswerten.



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