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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Mai 2013 

Waldjugend


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Die Deutsche Waldjugend ist die Jugendorganisation der ersten deutschen Bürgerinitiative nach dem Zweiten Weltkrieg - der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald . Sie wurde auf Bundesebene 1947 von Klaus Gundelach gegründet um den bei der Aufforstung der durch den Zweiten Weltkrieg und die damit verbundenen Wiedergutmachungszahlungen bei der Rohstoff Holz als Sachgut verwendet wurde beschädigten Wälder zu unterstützen.

Die Deutsche Waldjugend ist ein als eingestufter anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

Die Arbeit der Deutschen Waldjugend ist parteipolitisch konfessionell oder weltanschaulich gebunden.

Die Mitglieder bezeichnen sich selbst als Struktur der Deutschen Waldjugend ist Basisdemokratisch. Ortsgruppen einer Mitgliederzahl von meist 5-15 Waldläufern bezeichnen als Horte. Mehrere Horten an einem Ort ggf. sich zu einem Horst zusammen. Mehrere bilden einen Landesverband. Dieser wiederum kann Teil Bundesverbandes werden.

Die Waldjugend wurde wie Gruppen die der Jugendbewegungen hervorgingen auch von der Romantik beeinflusst. Dies spiegelt sich beispielsweise auch den am Feuerkreis gesungenen Liedern wieder.

Auffallend bei der Waldjugend ist nach hin auch die fast ausschließliche Verwendung von Stoffzelten den so genannten Kothen und Jurten wobei letzteres das größere damit ein Gemeinschaftszelt ist.

Der Waldläufer trägt gemäß der Kluftordnung der Regel ein dunkelgrünes Hemd mit einem Abzeichen der Waldjugend sowie einem Abzeichen mit Ortsgruppennamen darüber. Der Waldläufer bekommt nach einer Probezeit von ca. einem Jahr sein Halstuch Dies ist ein schwarz-grünes Dreiecktuch welches zusammengerollt den Hals getragen wird. Die Farbe Schwarz hierbei Sinnbildlich für die Elemente "Fahrt" und der Waldjugendarbeit. Die beiden Enden des Halstuches mit einem Knoten zusammengefasst. Diese Knoten gibt in vielerlei Ausführungen: einfache Lederknoten Holzknoten oder ein Stück Geweih. Der Knoten erinnert an Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Mitglieder untereinander.

Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendorganisationen findet man die Lager der Waldjugend abseits normaler Camping- und Zeltplätze. Wo es ist versucht man so naturverbunden zu leben es der Name schon impliziert.

Im Rahmen der Gruppenstunden und Arbeiten einzelnen Horten finden Einsätze in lokalen Forsten statt wobei es das Ziel ist Kinder und Jugendliche für Natur zu interessieren und zu begeistern. Das von Natur ist einer der Kernpunkte in Zielsetzung der Waldjugend. Diese Naturverbundenheit bewirkt auch großen Bereichen dass allzu grelle Kleidung Plastiktüten Transportmittel für Ausrüstung etc verpönt sind. Rein lässt sich meist also schon gut der erwähnte Unterschied zu Pfadfindern ausmachen.

Historisch sieht die Deutsche Waldjugend sich der Tradition der Deutschen Jugendbewegung und somit Pflege bündischen Brauchtums verbunden.Daraus geht ein starkes für die Fahrt als Gemeinschaftsstiftendes Element der Jugendarbeit hervor. die Nordlandfahrt nach Skandinavien erleben die Waldläufer als eines der Abenteuer .

Weblinks

http://www.waldjugend.de




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