Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Walter Baade (* 24. März 1893 in Schröttinghaus ( Westfalen ) † 25. Juni 1960 in Göttingen ) war ein deutscher Astronom und Astrophysiker.
Baade Sohn eines Lehrers legte 1912 seine Reifeprüfung ab und studierte in Folgezeit an den Universitäten von Münster und Göttingen Theologie Mathematik Physik Geophysik und Astronomie. Eine angeborene Hüftbehinderung bewahrte vor der Einziehung zum Militärdienst während des Ersten Weltkrieges . 1919 promovierte er in Göttingen. Er erhielt Anstellung an der Hamburger Sternwarte wo er 1920 den Asteroiden Hidalgo entdeckte.
1931 erhielt Baade eine Anstellung am Mount Observatorium. Während des Zweiten Weltkrieges wurden fast alle Astronomen des Mount zur Entwicklung von Waffensystemen abgezogen. Baade der immer Deutscher Staatsbürger war war hiervon ausgenommen. hatte er fast unbegrenzte Beobachtungszeiten und infolge angeordneten Verdunklung optimale Beobachtungsbedingungen. Durch die fotografische eines Typs von veränderlichen Sternen den Cepheiden in anderen Galaxien konnte er deren bestimmen. Baade stellte fest dass die untersuchten doppelt so weit entfernt waren als bisher Damit verdoppelten sich der Maßstab und das des Universums Baade untersuchte die Strukturen der Milchstraße und entdeckte dass unsere Galaxis aus Sternen zweier unterschiedlicher Populationen besteht. Durch die Beobachtung von RR Sternen bestimmte er den Abstand des Sonnensystems vom Zentrum der Galaxis.
Im Jahre 1959 kehrte Baade nach Deutschland zurück wo 1960 nach einer Operation verstarb.