Von 1910 bis 1915 war Gropius Um- und Ausbau des Fagus-Werk in Alfeld (Leine) befasst; dieser Fabrikbau ist ein richtungsweisendes der modernen Architektur die später unter der Neues Bauen zum Begriff wurde.
Ab 1926 beschäftigte er er sich mit dem Massenwohnbau als Lösung der städtebaulichen sozialen Probleme und trat für die Rationalisierung Bauindustrie ein. Er entwarf zahlreiche Wohnbauprojekte wie Siedlung Dessau-Törten (1926-1931) Wohnblöcke der Siemensstadt in (1929/30) und das Projekt Wannsee-Uferbebauung ebenfalls in (1930/31).
Von 1934-1937 emigrierte Gropius nach Angriffen Nationalsozialisten auf das Bauhaus als der "Kirche Marxismus" nach England und 1937 nach Cambridge wo er als Professor für Architektur an "Graduate School of Design" der Harvard University war.
1946 gründete Gropius die Gruppe "The Collaborative Inc." (TAC) als Vereinigung junger Architekten leitete sie in den folgenden Jahren.