Der Schriftsteller Walter Hasenclever ist Sohn des Arztes Friedrich Hasenclever dessen Frau Emma. 1908 beginnt er Jurastudium in Oxford wechselt aber nach Lausanne . Während seines Studiums in Leipzig ( 1909 - 1914 ) wird sein Interesse an Literatur und Philosophie geweckt. 1910 erscheint sein erster Gedichtband "Städte Nächte Menschen". 1914 gelingt im mit dem Stück "Der das erste große Werk des expressionistischen Dramas. Kriegsbegeisterung die ihn zur freiwilligen Meldung zum bewegt wendet sich schnell zur Ablehnung des weshalb er ein psychisches Leiden simuliert und 1917 aus dem Kriegsdienst entlassen wird. Im Jahr wird ihm der Kleist-Preis verliehen. Nach einem Aufruf zu politischer wendet er sich dem Okkultismus und der Mystik zu. 1924 lernt er Kurt Tucholsky kennen. Mit großem Erfolg veröffentlicht er 1926 die Komödie "Ein besserer Herr" und 1928 die Kömedie "Ehen werden im Himmel nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten werden seine Werke verboten und im der Bücherverbrennung aus den Bibliotheken entfernt woraufhin er ins Exil nach Nizza begibt. 1934 heiratet er dort Edith Schäfer. Während Zweiten Weltkriegs wird er zwei mal inhaftiert und sich in der Nacht vom 21. auf 22. Juni 1940 im Internierungslager Les Milles bei Aix-en-Provence in Südfrankreich das Leben mit einer Überdosis Veronal.