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Walter Krause


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Walter Krause (1912-2000)

Walter Krause 1912 in München als schlesischer Eltern geboren lebte seit Mitte der Jahre in Mannheim wo er 1931 das ablegte. Unmittelbar danach begann er das Studium Naturwissenschaften an der Universität Heidelberg wo er – gestützt auf ein sozialdemokratisch geprägtes Elternhaus auch politisch als Mitglied der Sozialistischen Studentengruppe deren letzter Vorsitzender er 1933 wurde. Im 1933/34 wegen seiner politischen Haltung zwangsexmatrikuliert näherte Krause sozialdemokratischen Widerstandsgruppen an ohne dass es Gestapo gelang ihn dafür zur Rechenschaft zu Seine bekannte politische Einstellung verhinderte die Erfüllung Berufswunsches als Lehrer. Stattdessen wurde er Meteorologe Reichswetterdienst. Nach dem Krieg den er als an verschiedenen Einsatzorten verbracht hatte kam er Mannheim zurück und wurde 1947 Dozent an Städtischen Ingenieurschule. Schon im November 1945 der beigetreten begann mit seiner Wahl in den 1948 eine erfolgreiche politische Karriere. 1952 in Verfassunggebende Landesversammlung gewählt nahm er als junger im Verfassungsausschuss an den schwierigen Beratungen über Verfassung des neuen Bundeslandes teil. 1955 in zum Bürgermeister für Kultur Schule und Sport setzte er sich in dieser Funktion erfolgreich die Umwandlung der Wirtschaftshochschule in eine Universität betrieb nachhaltig die Einrichtung von Fachräumen an Schulen förderte den zweiten Bildungsweg und baute berufsbildende Schulwesen und die Einrichtungen der Erwachsenenbildung Daneben übernahm er in der SPD-Fraktion des zusätzliche Verantwortung. 1958-1961 stellvertretender Fraktionsvorsitzender 1961-1964 gleichberechtigter und von 1964-1966 alleiniger Vorsitzender. Nach Bildung Großen Koalition im Bund hatte die FDP Baden-Württemberg die Regierung verlassen. Hektische Verhandlungen zwischen SPD und FDP über die Neubildung einer folgten. Um eine denkbare Koalition zwischen SPD FDP zu verhindern entschloss sich die CDU stärkste Partei für ein Zusammengehen mit den unter Zugeständnissen an die SPD. Vorbedingung für Eintritt der Sozialdemokraten in die Regierung war die Regelung der seit 1952 als Zankapfel so genannten Schulfrage gewesen die bislang dem Simultanschulwesen ein verfassungsmäßig abgesichertes Reservatrecht eingeräumt hatte. Einigung auf die Große Koalition in der „Nacht der langen Messer“ des 12. Dezember gehört zu den spannendsten Kapiteln in der Landesgeschichte. Zum Innenminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten der Regierung avancierte Walter Krause der in dieser sein eigentliches Meisterstück ablieferte: das Kreisreformgesetz vom Juli 1971 (Inkrafttreten 1. Januar 1973) und Regionalverbandsgesetz vom 26. Juli 1971. Die Kreisreform das Land in neun Stadt- und 35 ein die vier Regierungsbezirke wurden nach ihrem Sitz benannt. An einigen Stellen wurde die zwischen den Regierungsbezirken verändert und damit der Grenzverlauf zwischen Baden und Württemberg verwischt. Das ersetzte die bisher 20 regionalen Planungsgemeinschaften durch öffentlich-rechtliche Planungsverbände. Mit den nachfolgenden Gesetzen zur die am 1. Januar 1975 in Kraft schrumpfte die Zahl der selbständigen Gemeinden von (1969) auf 1110 zusammen. Mit diesem Reformwerk die bis heute gültige administrative Ordnung des festgeschrieben und der lange Prozess der „inneren“ eingeleitet. Die absolute Mehrheit der CDU in Landtagswahlen 1972 war die persönliche Niederlage des Walter Krause der danach von 1973 bis stellvertretender Präsident des Landtags von Baden-Württemberg wurde. Jahre 2000 verstarb der mit höchsten nationalen und mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Mannheim Walter Krause in Mannheim.

Walter Krause war ein sozialdemokratischer Politiker das Machbare über das Wünschbare stellte der aus Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein praktizierte sie als an der Sache interpretierte nüchtern und logisch analysierte und der Lösungsansätze ohne ideologische Verbohrtheit verfolgte. Dies war sicher nicht spektakulär und lag es an seinem Politikstil dass ihm große Popularität versagt geblieben ist.

hochstuhl@fr.lad-bw.de




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