Von ihm sind 500 Strophen in 110 Tönen bzw. 90 Liedern 150 Sprüche einer Leich überliefert. Historisch ist er jedoch in einer einzigen urkundlichen Erwähnung fassbar der eines Geldgeschenks für einen Pelzrock durch den Passauer Bischof Wolfger von Erla am 12. November 1203 . Nach seiner Aussage lernte er am in Wien Dichten und höfisches Singen. Aus einem Gedichte geht hervor dass der Kaiser Friedrich II. ihm um 1220 ein Lehen in oder um Würzburg schenkte.
Walthers Ruhm - schon im 13. Jahrhundert gehört er zu den allerersten Vorbildern zu den 12 Meistern der Meistersinger - allerdings zu einem guten Teil auch auf politischen Liedern (Spruchdichtung).
Ein Beispiel: Under der linden Das Under der linde thematisiert die Nidere Minne folglich Abkehr vom Ideal der Hohen Minne ; diese Phase folgt auf eine längere klassischen Minnesangs in der Walther insbesondere als Reimars des Alten - Reimars von Hagenau auftritt.