Horsteten in Mitteleuropa um 1950 noch ca. 430 Brutpaare kam es in den 50er und 60er zu einem dramatischen Populationseinbruch und einer akuten Aufgrund der erheblichen Belastung durch Pestizide aber durch Fang und illegalen Abschuss von Taubenzüchtern durch Eierdiebstahl war der Wanderfalke vom Aussterben Erst durch das Verbot von Pestiziden wie DDT und durch umfassende Schutz- und Auswilderungsprogramme sich der Bestand des Wanderfalken wieder nach nach erholen. Im Jahr 1989 wurde das noch auf 430 Paare in Mitteleuropa geschätzt zur Jahrtausendwende ging man bereits wieder von Brutpaaren aus.
Der Wanderfalke ist größer als eine und an seinen langen spitzen Flügeln und relativ kurzen Schwanz im Flug recht gut erkennen. Markant sind seine schnellen kraftvollen Flügelschläge.
Der Wanderfalke jagt überwiegend im freien und ist deshalb in fast allen Landschaftsformen beobachten - vorzugsweise jedoch über offenem Gelände an Gewässern mit Vogelreichtum. Er ist mittlerweile einigen Städten zum Kulturfolger geworden. Er brütet dann in hohen wie Kirchengiebeln alten Fabriken o.ä. und jagt die unzähligen Stadttauben der jeweiligen Städte (z.B. Göttingen). Sonst bevorzugt der Wanderfalke steile Felshänge Brutort seltener auch verlassene Horste von anderen oder Krähennester.
Die Jagdweise des Wanderfalken ist überaus er jagt ausschließlich auf fliegende Vögel im Luftraum - entweder von einer Ansitzwarte aus aus hohem Kreisflug heraus. Bei seinen Sturzflügen er dabei Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h Das Beutespektrum reicht von zahlreiche Kleinvogelarten bis Lachmöven und ist je nach örtlichem Angebot Zu seiner bevorzugten Beute zählt jedoch die Die Partner eines Paares jagen im Winter gemeinsam in sog. Kompaniejagd .
Die Partner eines Wanderfalkenpaares bleiben meist Leben lang zusammen. Die Brutdauer beträgt 29 bei einer Gelegegröße von 3-4 Eiern. Der erreicht ein Höchstalter von 17 Jahren in freien Natur und von 21 Jahren in