Bei normalem atmosphärischem Druck kocht und verdampft Wasser bei 100 ° Celsius . Wasserdampf bildet sich aber gemäss dem Dampfdruck des Wassers auch schon bei niedrigeren
2. in der Technik auch ein Gemisch gasförmigem Wasser und feinsten Wassertröpfchen ( Nebel ).
Der Übergang zwischen Wasser und Wasserdampf hat bei jeder Temperatur einen zugeordneten Druck: Bei 100 °C ist das 1 bar bei 200 °C ist das 15 bar bei 300 °C bereits 85 9 In dieser Temperatur-Druck-Konstellation heisst der Dampf Sattdampf oder auch Nassdampf wegen der bei der Verdampfung mitgerissenen Das hier beschriebene Verhältnis besteht weiter bis kritischen Punkt bei 374 °C und 220 bar. dieser Temperatur ist kein flüssiges Wasser mehr in diesem Temperaturbereich ist der Wasserdampf gasförmig und wird überkritisch genannt. Unterhalb dieses Punktes ist der unterkritisch wird er in diesem Bereich über Verdampfungstemperatur weiter erwärmt so entsteht überhitzter Dampf oder Heissdampf . Diese Form des Dampfes beinhaltet keinerlei mehr und ähnelt in seinem physikalischem Verhalten einem Gas .
Heissdampf ist eigentlich unsichtbar da er Kontakt mit der Umgebungsluft aber unmittelbar zu in Form von feinen Wassertröpfchen kondensiert ist er scheinbar doch sichtbar.
Das Wasser dehnt sich bei 100°C dem Dampf auf das etwa 1700-fache Volumen aus das es zuvor in flüssigem hatte. Bei einem weiteren Überhitzen des Dampfes 250 °C steigt das Volumen auf das wobei der ursprüngliche Verdampfungsdruck von 1 bar bleibt. Diese Ausdehnung kann in einer Dampfmaschine oder in einer Dampfturbine in mechanisch nutzbare Arbeit umgewandelt werden.