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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Wasserverteilungssystem


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Die Verteilung von Brauch- und Trinkwasser erfolgt zumeist in einem fest installierten Dieses umfasst Einrichtungen zur Speicherung Drucksteigerung Verteilung und Entnahme. Eventuell sind vor der Einspeisung das Wasserverteilungssystem Maßnahmen zur Wasseraufbereitung erforderlich.

Das Verteilungssystem muss derart beschaffen sein die erforderliche Menge in der notwendigen Qualität dem richtigen Druck (im kommunalen Bereich zumeist 6 bar) Verfügung steht. Zumeist wird der Wasserbedarf unter des Feuerlöschfalles berücksichtigt da das öffentliche Wasserleitungsnetz zentralen Löschwasserversorgung von Städten oder Gemeinden dient.

Inhaltsverzeichnis

Elemente der Wasserverteilung samt Speicherung

Hoch- und Tiefbehälter

Sowohl Hoch- als auch Tiefbehälter dienen Speicherung von Wasser. Wird der Hochbehälter in Höhe angeordnet so stellt er auch den Versorgungsdruck bereit. Eventuell können Hochbehälter auf unterschiedlichen Höhen angeordnet werden um verschiedene Druckstufen zu (hügeliges Gelände).

Wassertürme

Diese markanten Gebäude können nur geringe speichern stellen jedoch einen entsprechenden Druck im zur Verfügung.

Pumpwerke und Drucksteigerungsanlagen

Pumpwerke dienen zur Wasserförderung. Diese können direkt in das Netz in Behälter fördern der Drucksteigerung dienen. Eine Sonderform sind die Booster-Pumpen die zur Drucksteigerung im Rohrnetz dienen.

Als Pumpen kommen üblicherweise Kreiselpumpen zum Einsatz. Kolbenpumpen sind heute historisch.

Pumpen können mit konstanter Drehzahl oder drehzahlvariabel betrieben werden.

Größere Pumpwerke besitzen meist mehrere Pumpen. geschaltete Pumpen erhöhen dabei die Fördermenge hintereinander Pumpen die Förderhöhe das heißt den Druck.

Zur Steuerung der Pumpen kommen folgende zum Einsatz:

  • Zweipunktregelung nach dem Wasserstand in einem
  • Regelungen unter Berücksichtigung des Drucks im (Ein/Aus von Pumpen Änderung der Drehzahl).

Zur Vermeidung von Druckstößen im Rohrnetz entweder Windkessel (geschlossene Behälter in denen Druckstöße durch Luftvolumen abgepuffert werden) oder geeignete Anfahrstrategien drehzahlgeregelter erforderlich.

Druckrohrleitungen

Als Leitungsmaterialien kommen Gusseisen Stahl Kunststoff und Faserbeton zum Einsatz. Blei-Rohre sollten nicht mehr und ausgetauscht werden. Die Durchflussgeschwindigkeit sollte derart werden dass einerseits die Druckverluste gering bleiben Geschwindigkeit) und andererseits die Aufenthaltszeit nicht zu wird (Wiederverkeimung Temperaturerhöhung Geschmacksbeeinträchtigung).

Die Rohre können entweder mit Schweißnähten oder mit zu Rohrleitungen verbunden sein.

Zur Verlegung können offene Gräben (Künetten) oder der unterirdische Rohrvortrieb durch Pressen im zum Einsatz kommen.

Erdverlegte Rohrleitungen sind ordnungsgemäß in Sand betten um eine Beschädigung zu vermeiden.

Die Rohrleitungsnetze sind zumeist als vermaschte oder in baumartiger Form als Stichleitungen ausführbar. Vermaschung und interne Verbindung einzelner Rohrleitungsstränge führt zu einer besseren Druckverteilung und erhöht die bei Ausfall einzelner Leitungen.

Freispiegelkanäle

Der Wassertransport kann auch in Kanälen freiem Wasserspiegel erfolgen. Gegebenenfalls sind dabei Aquädukte erforderlich. Große Wassertransportleitungen mittels Freispiegelkanälen werden auch durch "Dükker" das sind unter Druck Rohrleitungen zur Querung von Tälern ergänzt.

Armaturen und Wassermesseinrichtungen

Im Zuge des Leitungsnetzes sind Schieber Rückschlagklappen Rückflussverhinderer Druckbegrenzer Entleerungseinrichtungen Hydranten Entnahmen ventile Druckmessgeräte und Wassermesser nach Notwendigkeit erforderlich.




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