Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Im Finanzwesen bezeichnet der Wechselkurs den Wert einer Währung im Verhältnis zu einer anderen auf Devisenmarkt. Man unterscheidet zwischen der Mengenotierung (am des Euro: Dollar je Euro) und der (Euro je Dollar); die Preisnotierung bezeichnet man als Devisenkurs. Die Preisnotierung ist somit der der Mengennotierung.
Bei frei konvertierbaren Währungen unterscheidet man zwischen festen und (freien floatenden) Wechselkursen.
Feste Wechselkurse werden durch internationale Vereinbarung gegenüber anderen (früher auch Gold) fixiert und müssen von Notenbanken durch Interventionen am Devisenmarkt sicher gestellt werden. Gerät eigene Währung unter Abwertungsdruck muss die Notenbank eigene Währung gegen Abgabe fremder Währungen aufkaufen so den Kurs stabilisieren. Bei Aufwertungsdruck muss Notenbank eigene Währung abgeben und fremde Währungen
Flexible Wechselkurse bilden sich durch Angebot und Nachfrage dem Devisenmarkt. Allerdings kann es vorkommen dass Wechselkursziele verfolgen und auch bei flexiblen Kursen Devisenmarkt intervenieren (schmutziges Floaten).
In der Praxis haben sich innerhalb durch fixe und flexible Wechselkurse abgesteckten Spektrums Reihe weiterer Wechselkursarrangements herausgebildet so z.B.:
Bindung der Währung an einen Korb Währungen
Crawling peg: Bindung an eine Währung regelmäßig vorher bekannt gegebenen Auf- oder Abwertungen
Currency board : Feste Bindung an eine andere Währung mit völliger Aufgabe der Währungssouveränität