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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Weißenhofsiedlung


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Weißenhofsiedlung als Postkarte ca. 1930

Die Weißenhofsiedlung in Stuttgart wurde 1927 unter der Leitung von Ludwig Mies van der Rohe von führenden Vertretern des Neuen Bauens errichtet teilweise unter Verwendung experimenteller Materialien. Siedlung war Teil der vom Deutschen Werkbund initiierten Ausstellung "Die Wohnung". Sie gilt eine der bedeutendsten Architektursiedlungen der Neuzeit. In kurzen Bauzeit von nur 21 Wochen entstanden Häuser mit insgesamt 63 Wohnungen. Damit handelt sich hier nicht um eine gewachsene Siedlung um das Resultat der vom Deutschen Werkbund initiierten Ausstellung "Die Wohnung".

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Siedlung als Araberdorf bezeichnet sollte abgerissen werden. Zu diesem Zweck wurde Siedlung bereits an das Deutsche Reich verkauft. Zum Abriß kam es wohl Grund des Kriegsausbruchs nicht mehr weshalb die heute dem Bund als Rechtsnachfolger des Reiches Als Gegenentwurf wurde in Sichtweite des Weißenhofes Vertretern der Stuttgarter Schule die Kochenhofsiedlung errichtet.

Im Zweiten Weltkrieg war auf dem Gelände ein Flugabwehrgeschütz es wurde daher Ziel von Luftangriffen. Teile Siedlung wurden dabei zerstört.

Nach dem Krieg wurden einige unzerstörte nur leicht beschädigte Gebäude abgerissen andere durch Satteldachaufbauten entstellt. 1958 wurde die Siedlung unter Denkmalschutz gestellt. In den 80er Jahren wurden die noch verbleibenden Gebäude saniert.

Beteiligte Architekten

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