Die Weichtiere (Mollusca) oder Mollusken bilden einen arten- und formenreicher Tierstamm innerhalb der Gewebetiere (Eumetazoa). Aufgrund moderner DNA-Untersuchungen fasst man die Weichtiere vielfach mit einigen anderen Tiergruppen den Lophotrochozoen zusammen. Heute leben noch etwa 50 Arten von Weichtieren auf der Erde fossil sie seit dem Präkambrium bekannt. Die Wissenschaft von den Weichtieren die Malacologie.
Weichtiere leben mit Ausnahme der Polarregionen der Hochgebirge in allen Lebensräumen der Erde. meisten Mollusken leben allerdings im Meer fast Gruppen sind ausschließlich marin (Kopffüßer Kahnfüßer Einschaler Käferschnecken). Die Muscheln finden sich auch im und teilweise sogar in feuchter Erde wie die Erbsenmuscheln (Pisidium spec.). Alle anderen Lebensräume von der größten Gruppe der Weichtiere den besiedelt.
Der Körper der Mollusken mit Ausnahme Einschaler und in Ansätzen der Käferschnecken unsegmentiert zweiseitig symmetrisch gebaut und besteht aus vier dem vorderen Kopf dem muskulösen Fuß einem und einem Mantel. Der Mantel scheidet bei Arten ein Außenskelett die Schale ab. Diese kann z.B. in Form von zwei Klappen bei den Muscheln oder als spiralig gewundenes wie bei den Schnecken auftreten. Den Raum Körperoberfläche und Mantel bezeichnet man als Mantel- Atemhöhle.
Die Haut der Weichtiere ist einschichtig drüsenreich und oft mit Wimpern versehen. Mit gut ausgebildeten Muskulatur können sich die Weichtiere wurmartig fortbewegen. Sinnesorgane kommen in Form von Tast- Geruchs- Geschmacksorganen vor. Vor allem Kopffüßer und Schnecken besitzen auch Lichtsinnesorgane in Form von Die Augen der Kopffüßer sind in ihrer und ihrem Aufbau mit den Augen der Wirbeltiere zu vergleichen.
Die meisten Weichtiere haben Schalen aus Kalk die als Schutz dienen und - begrenztem Umfang - eine Art Außenskelett bilden. Molluskenschale besitzt in allen Gruppen einen einheitlichen aus drei Schichten. Sie fehlt bei den und ist dort durch Kalknadeln in der ersetzt worden. Bei manchen Kopffüßern befindet sich Körper ein so genannter Schulp aus Kalk oder Horn der als fungiert. Dieser Schulp bei Kalmaren auch als bezeichnet stellt die nach innen gewachsene gekammerte der Stammart der Kopffüßer dar. Sie ist heute noch bei den Nautilus-Arten zu finden.
Die meisten Muscheln alle Kopffüßer und Schnecken sind getrenntgeschlechtlich. Zwitter kommen nicht so häufig vor wie angenommen wurde. Die Befruchtung erfolgt meist im Wasser in das die Eier und Spermien werden bei vielen höheren Mollusken ist eine Befruchtung die Regel. Die Entwicklung der Weichtiere meist über ein Larvenstadium mit einer typischen die als Hüllglockenlarve Präveliger oder Veliger bezeichnet und der Trochophora-Larve der Ringelwürmer ähnelt. Eine bilden hier die Kopffüßer bei denen sich diskoidale Furchung auf den dotterreichen Eiern ein bildet. Manche Weichtier-Arten betreiben Brutfürsorge.
Phylogenetisch d.h. nach ihren Verwandtschaftsverhältnissen werden Gruppen aufgebrochen indem die Evolution der Weichtiere verschiedener Merkmale rekonstruiert wird. Dabei gibt es konkurrierende Hypothesen von denen die prominentere hier Diagramm vorgestellt wird. Die Alternative stellt sowohl Wurmmollusken als auch die Cyrotosoma als paraphyletische nicht-natürliche Gruppen dar die nicht sämtliche ihres letzten gemeinsamen Vorfahren umfassen.