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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Weidetetanie


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Weidetetanie auch Weidefieber genannt ist eine Erkrankung bei Wiederkäuern sich durch einen Magnesiummangel des Organismus ergibt. Magnesium ist im Muskel notwendig um die Erschlaffung der Muskeln zu vermitteln. Bei Magnesiummangel es daher zu einer Verkrampfung der Muskeln.

Weidetetanie kann durch zu wenig Magnesium Futter entstehen (primärer Magnesiummangel) daneben aber auch die Aufnahme des Magnesiums aus dem Futter ist (sekundärere Magnesiummangel). Ein sekundärer Magnesiummangel entsteht allem wenn der Kaliumgehalt des Futters deutlich hoch ist (z.B. statt 1% mehr als der Trockenmasse). Der hohe Kaliumgehalt vermindert mittelbar Magnesiumabsorption im Pansen der Tiere weil das Ruhepotential der Zellen verändert wird.

Weidetetanie kömmt vor allem beim Weideauftrieb Tiere vor da in jungem Gras der deutlich höher ist als in älterem. Daneben besonders Kälteeinbrüche im Frühjahr durch ihre Auswirkungen das Wachtum des jungen Grases und damit dessen Kaliumgehalt eine Gefahr.

Vorbeugen : Vor dem Weideaustrieb ein Magnesiumreiches Mineralfutter

Behandlung bei akuten Fällen durch den Tierarzt dem eine Magnesium-Infusion gegeben wird.




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