Auf dem heutigen Wappen der Stadt ist ein offenes Stadttor mit drei Türmen sehen. Es wurde der Stadt 1320 von Kaiser Ludwig dem Bayer verliehen. der Zeit davor ist noch ein Wappen das einen Viertelmond mit drei Sternen zeigt.
Die erste urkundliche Erwähnung des damaligen "Wilhaim" stammt aus einer Urkunde des Königs späteren Kaiser Heinrich II. von Bamberg der dem Kloster Polling im Jahr 1010 den Besitz eines Gutshofes in Weilheim
Mit über 11000 Katholiken stellten diese die Hälfte der Stadt. Es gibt etwa evangelische Einwohner der Rest ist konfessionslos oder einer anderen Glaubensgemeinschaft an.
Die Stadt liegt im Bistum Augsburg in der Diözesanregion Weilheim-Oberland. Die Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt die zweite Pfarrgemeinde der Stadt ist Sankt Pölten im südlichen Teil. Außerdem gibt es die Stiftskirche Heilig Geist . Im Ortsteil Deutenhausen steht die Kirche Sankt Johannes der Täufer in Marnbach Sankt Michael und in Unterhausen die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung .
Der Bahnhof von Weilheim liegt an elektrifizierten Bahnstrecke München - Garmisch-Partenkirchen. Dazu ist der Endpunkt der Ammerseebahn die aus Richtung kommt. Auch eine Zugstrecke aus Richtung Schongau hier. Der Bahnhof ist im Werdenfels-Takt der Regio eingebunden und wird somit mindestens stündlich
Die Bundesstraße B2 führt von Starnberg kommend durch Weilheim und geht weiter Richtung Garmisch-Partenkirchen. Die Bundesstraße führt nur wenige Kilometer südlich der Stadt Schongau kommend Richtung Bad Tölz .
Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Seeshaupt an A95 die etwa 20 Kilometer östlich von verläuft.
In Weilheim befindet sich die größte des bayrischen Oberlands mit ca. 800 m² In Weilheim gibt es einen Tennisclub und kommerzielle Anbieter von Tennis Squash und Badminton. gibt es noch viele verschiedene Spiel- und im ganzen Stadtgebiet verteilt. Auch ein kleines und eine BMX-Bahn finden sich in der Ein Naturfreibad am Dietlhofener See und ein in der Jahnstraße laden zum Baden ein.
Weilheim hat mit der französischen Stadt Narbonne eine Städtepartnerschaft. Diese entstand aus einer im Jahr 1965 als französische Pfadfinder aus Narbonne nahe zelteten und dabei vom Hochwasser überrascht wurden. Bürger halfen und daraus entstanden freundschaftliche Kontakte die französische Stadt die mit dem Unterzeichnen Partnerschaftsurkunde 1971 in Narbonne und 1974 in Weilheim gefestigt wurden.
Daraus resultierend gibt es jedes Jahr Weilheim die französische Woche und in Narbonne alle zwei Jahre die bayrische Woche gefeiert.
Die Stadt Weilheim hat auch eine mit einem Minenjagdboot der Deutschen Bundesmarine (FRANKENTHAL-Klasse 332) das auf den Namen getauft wurde. Der Stapellauf der Weilheim als Küstenminensuchboots und die Taufe fand am 4. Februar 1958 statt.
Das Stadtmuseum auch Museum des Pfaffenwinkels befindet sich im alten Rathaus der Stadt Marienplatz. Ein Museum gab es schon seit 1882 der Umzug in die jetzigen Gebäude 1966 . Ausstellungsstücke sind im wesentlichen Skulpturen Möbel Handwerk Malerei Vor- und Frühgeschichte der Region Exponate aus dem Brauchtum. Auch eine Jahreskrippe zwei original eingerichtete bäuerliche Schlafzimmer finden sich Im Foyer des Museums finden Kunstausstellungen mit Künstlern statt.
Eines der Schmuckstücke der Stadt ist spätgotische Stadtpfarrkirche von H. Krumpper ( 1624 - 28 ) mit Wessobrunner Stuck und schönen Fresken . Sie steht direkt am Marienplatz dem Punkt der Stadt auf dem eine Mariensäule I. Degler errichtet wurde. Außerdem gibt es die Friedhofskirchen St. Salvator und St. Sebastian Fresken von E. Greither aus dem Jahre 1441 .
Ein berühmter Sohn der Stadt ist Admiral Ritter von Hipper (* 13. September 1863 in Weiheim † 25. Mai 1932 in Hamburg-Othmarschen). Er war der letzte über die deutsche Hochseeflotte im Ersten Weltkrieg. Verdienste machte er sich unter anderem auf Doggerbank und der Schlacht am Skagerrak wo er sich als kühler Taktiker großem Einsatz erwies. Nach ihm ist auch Straße in der Innenstadt benannt.
Die Gegend in und um Weilheim die Geburtsstätte vieler inzwischen gar nicht mehr unbekannter Bands wie beispielsweise The Notwist Console oder Lali Puna .
Weilheim ist die Geburtsstätte der Fernwähltechnik. 16. Mai 1923 wurde hier die erste Netzgruppe mit eingerichtet und somit der erste Schritt hin einem Telefonnetz ohne menschliche Vermittlungsdienste getan.