Die Weinbergschnecke ( Helix pomatia ) ist eine 4 bis 5 cm gehäusetragende Landschnecke die systematisch zu den Lungenschnecken und hier zur Familie der Hain- oder Schnirkelschnecken (Helicidae) gerechnet Sie kommt vor allem auf kalkreichen feuchten vor.
Wie bei Schnecken allgemein gliedert sich der Körper in Fuß Eingeweidesack und Mantel. Zusätzlich besitzt die wie andere Gehäuseschnecken auch eine spiralig gewundene aus Kalk umgangssprachlich auch Schneckenhaus genannt. Der lateinische Helix leitet sich von diesem spiraligen Gehäuse
Mit der Kriechsohle ihres muskulösen Fußes die Weinbergschnecke eine feuchte Schleimspur hinterlassend und Gehäuse tragend über den Untergrund. Dabei streckt ihre vier Fühler aus. Zwei kleinere Fühler befinden sich am Kopf zwei größere weiter oben. Stoßen Fühler auf ein Hindernis oder reizt man auf andere Weise werden sie schnell zurückgezogen. beiden größeren Fühler tragen an ihrem Ende ein Auge. Mit Hilfe eines deutlich sichtbaren tankt die Weinbergschnecke Luftsauerstoff der in die gelangt deren Wandung reich mit Blutgefäßen ausgestattet in die der Sauerstoff aufgenommen wird. Sie sich von weichen Pflanzenteilen oder Algenbewüchsen die mit ihrer Raspelzunge der Radula abweidet. Bei Gefahr zieht sie sich ihr Schneckenhaus zurück.
Weinbergschnecken sind Zwitter d.h. jedes Tier produziert männliche und Keimzellen . Doch die Schnecken begatten sich nicht selbst. Es kommt vielmehr zu einem Liebesspiel zwei Organismen bei dem sich beide Schnecken Fuß an Fuß - gemeinsam aufrichten und gegenseitig so genannte "Liebespfeile" in ihre Körper Gleichzeitig erfolgt die wechselseitige Begattung . Einige Wochen später legen die Schnecken in eine Erdgrube ab. Aus ihnen schlüpfen einer zweiwöchigen Embryonalentwicklung die Jungschnecken die noch eine unvollständig Schale besitzen.
Den Winter verbringen die Weinbergschnecken in einer Kältestarre. sie sich einen Nahrungsvorrat angefressen haben verkriechen sich in der Erde und ziehen sich ihre Schale zurück. Die Schalenöffnung verschließt die mit einem Kalkdeckel der im Frühjahr beim Ausschlüpfen wieder abgestoßen wird. Bei Trockenheit im Sommer und damit verbundenem Wassermangel können die auch einen Trockenschlaf halten.
In Frankreich sind die Weinbergschnecken eine beliebte Speise. isst während einer Mahlzeit in der Regel halbes oder ein ganzes Dutzend Schnecken. Der kommt fast ausschließlich von der pikanten Soße . Trotzdem sollen die Weinbergschnecken aus Burgund am besten schmecken.
In Deutschland sind die Weinbergschnecken geschützt dienen nicht kulinarischen Genüssen.