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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 22. September 2014 

Weizen


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Mit Weizen werden eine Reihe von Arten von Gräsern ( Poaceae ) in der Gattung Triticum bezeichnet.

Blütenstand Ähre

Weizenfeld mit Weichweizen

Verschiedene Arten des Weizen stellen zusammen Mais das meistangebaute Getreide der Welt dar gefolgt von Reis . Er wird auf allen Kontinenten angebaut; wichtige Anbauländer sind die Vereinigten Staaten von Amerika Kanada Russland Australien und Argentinien. Weizen ist für Menschen in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel (Brotgetreide) und hat eine große Bedeutung der Tiermast. Hartweizen ist besonders für die Herstellung von Teigwaren (Hartweizengrieß) geeignet.

Weizen ist an trockene und warme Sommer angepasst. Eine moderne Kreuzung aus Weizen Roggen Triticale erlaubt den Anbau in kühleren Klimazonen.

Inhaltsverzeichnis

Ackerbaulich wichtige Weizenarten

  • Weichweizen ( T. aestivum ) ist eine hexaploide Weizenart und die am verbreitetsten angebaute. gibt eine Vielzahl von Sorten die an Klimate angepasst sind.
  • Spelt oder Dinkel ( T. spelta ) ebenfalls hexaploid wird als spezielles Brotgetreide angebaut. Das unreif geerntet Korn Grünkern genannt ist mineralstoffreich.
  • Emmer ( T. turgidum dicoccum ) ist eine tetraploide Weizenart die historisch wurde heute aber keine wirtschaftliche Bedeutung mehr
  • Hartweizen ( T. turgidum durum ) ist die einzige tetraploide Weizenart die noch verbreitet angebaut wird.
  • Kamut ( T. turgidum polonicum ) ist eine Zuchtform des Emmer die Mittleren Osten entwickelt wurde und in kleinen Mengen im biologischen Landbau als 'gesundes' Getreide vermarktet
  • Einkorn ( T. monococcum ) ist die älteste Weizensorte. Sie wird nur noch aus wissenschaftlichen Gründen oder zu angebaut.

Geschichte der Domestizierung/Anbaugebiete

Die ältesten Spuren des Weizenanbaus finden aus dem 7. vorchristlichen Jahrtausend in Nahen Osten .

  

Weizenanbaugebiete

Mit seiner Ausbreitung nach Europa Nordafrika Asien gewann der Weizen eine grundlegende Bedeutung viele Kulturen.

Einkorn ( T. monococcum ) ist die ursprünglichste Form des kultivierten man findet auch heute noch Wildformen des so dass die Domestizierung mittels menschlicher Auslese relativ klar erscheint.

Aus dem Einkorn entwickelte sich durch Hybridisierung mit einem anderen Wildgras (evtl. T. speltoides oder Aegilops speltoides ) in vorgeschichtlicher Zeit der tetraploide Emmer T. turgidium ) aus dem später durch Zucht Sorten Hartweizen und Kamut entstanden.

Eine weitere Hybridisierung zwischen Emmer und Wildgras T. tauschii (oder Aegilops squarrose ) entstand dann der moderne hexaploide Saatweizen.

Bestandteile (Weichweizen)

Wasser 10 42%
Eiweiß 10 69%
Fett 2 0%
Kohlenhydrate 75 36%
Ballaststoffe 12 7% (Teil der Kohlenhydrate)
Mineralstoffe 1 5%

Angaben je 100 g

Brennwert 1425 kJ

  Calcium  34 mg  Eisen  5 4 mg  Magnesium  90 mg  Phosphor  402 mg  Kalium  435 mg  Natrium  2 mg  Zink  3 5 mg  Kupfer  0 43 mg  Mangan  3 40 mg  

  Thiamin  0 41 mg  Riboflavin  0 11 mg  Niacin  4 77 mg  Pantothensäure  0 85 mg  Vitamin B6  0 38 mg Folat 0 04  Vitamin E  1 44 mg  

Triticum-Arten


T. aestivum
T. aethiopicum
T. araraticum
T. boeoticum
T. carthlicum
T. compactum
T. dicoccon
T. durum
T. ispahanicum
T. karamyschevii
T. militinae
T. monococcum
T. polonicum
T. spelta
T. timopheevii
T. trunciale
T. turanicum
T. turgidum
T. urartu
T. vavilovii
T. zhukovskyi



Bücher zum Thema Weizen

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