Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Weizenbier


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Weizenbier ist ein obergäriges Bier dessen Malz mindestens zur Hälfte aus Weizen hergestellt sein muss. Besonders im Süden sind als Synonym die Begriffe Weißbier oder Weizen sehr gebräuchlich.

Der Name Weißbier stammt nicht von der Farbe des selbst von dem es auch dunkle Sorten sondern vom Brauverfahren: Weizenbier wird im sog. obergärigen Verfahren gebraut bei dem die Hefe und an der Oberfläche weißen Schaum bildet.

Weizenbier hat in der Regel einen zwischen 11 und 14 Prozent der Alkoholgehalt normalerweise bei 5 bis 6 Prozent. Es in der Regel in besonders geformten hohen Gläsern ausgeschenkt. Die Gläser werden vor dem mit kaltem Wasser ausgeschwenkt um die besonders Schaumentwicklung dieser Biersorte unter Kontrolle zu halten.

Biersorten

Weizenbiere werden unterteilt in Hefeweizen mit Heferückständen und das klare Kristallweizen - früher oft auch Champagnerweizen genannt - bei dem die Hefe wird. Hefeweizen wird traditionell mit einer Zitronenscheibe um den Hefegeschmack zu kaschieren; diese Sitte jedoch in den letzten Jahrzehnten mehr und in Vergessenheit geraten da viele Weißbiertrinker gerade Hefegeschmack schätzen. Neben dem "normalen" Weizen gibt das dunkle Weizen das aus dunklem Malz hergestellt wird. meisten dieser dunklen Weizenbiere ( schwarze Weiße ) zählen zu den Starkbiersorten.

Es existieren auch alkoholfreie und "leichte" alkoholarme Weißbiere.

Geschichte

Die Herstellung von Bier mit Weizen bereits vor Jahrtausenden in Babylon und Ägypten .

In Europa gelangte die Technik der im 16. Jahrhundert von Böhmen nach Bayern.

1567 wird das Brauen von Weizenbier in verboten. Weizenbier wurde als "unnützes Getränk" betrachten war leicht verderblich außerdem wurde Weizen für Brotherstellung benötigt.

Bereits 1520 erhielt ein niederbayerischer Brauer gegen Bezahlung Recht zugesprochen entgegen dem "bayerischen Reinheitsgebot" Bier Weizen herzustellen.

Als 1602 der letzte männliche Nachfahre des Brauers fiel dieses Privileg an den bayerischen Herzog I zurück.

Das Privileg und das Verbot von 1567 führte zum "Wittelsbacher Weizenmonopol" welches eine Einnahmequelle für den bayerischen Adel bedeutete:

Münchner Wirte wurden vertraglich verpflichtet das hoch Weizenbier auszuschenken in anderen Landesteilen entstanden gegen Weizenbierbrauereien.

Im 18. Jahrhundert ging der Marktanteil des Weizenbieres stetig 1798 hebt Kurfürst Carl Theodor von Bayern Monopol auf.

Weblinks




Bücher zum Thema Weizenbier

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Weizenbier.html">Weizenbier </a>