Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Wellenresonanz wird im Küsteningenieurwesen die Wechselwirkung winderzeugter Schwerewellen mit partiell stehenden Wellen in einer Beckenformation erklärt. Die Existenz geschlossener Becken kann unterschiedliche Ursachen haben. Insbesondere Riffbildungen im Küstenvorfeld in Betracht. Die Ausprägung Wellenresonanz ist dabei nicht nur von der des erregenden Wellenspektrums sondern auch von der über dem Riffkamm abhängig.
Im Falle von Sturmwellenresonanzen kann damit Formation von küstenparallelen Sandriffen (Sandbänken) nicht ausschließlich vorteilhaft hinsichtlich des Schutzes der dahinter liegenden eingestuft werden - etwa auf Grund des der Energie brechender Wellen am Riff bzw. Riff seewärtig reflektierter Wellenenergie. Vielmehr fungiert in Falle die zwischen Sandriff und Strand schwingfähige als Resonator der zur Ausführung unterschiedlicher Eigenschwingungen in partiell stehender Wellen fähig ist und Energie dem über das Riff kommenden erregenden Wellenspektrum Als Folge müssen an den Beckenrändern - am Strand und abgeschwächt am Riff - Wasserspiegelauslenkungen auftreten die insbesondere durch Ausbildung schwerer zu einem verstärkten Küstenangriff führen können.
In Analogie zur resonanten Absorption einer Wellen- oder Teilchenstrahlung durch mikrophysikalische sind auch Wellenresonanzen mit dem Phänomen anomaler Dispersion verbunden. Da damit auch die Dominanz stehender Wellen belegt ist ist eine Berechnung der Grundlage (nichtlinearer) Theorien für fortschreitende Wellen nicht möglich.
Büsching Fritz: "Sturmwellenresonanz an der Westküste Insel Sylt" In: Die Küste Heft 67 pp.51- 82.
Büsching Fritz: "Storm Wave Resonance Controlled Hollow Block Structures" In: COPEDEC VI Colombo Lanka 2003; Book of Abstracts: “Hollow Blocks the Protection of a Ridge Coast” p.179-180 Proceedings: Paper No.90 p.1-20.