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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 19. Dezember 2018 

Weltwirtschaftskrise


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Die Weltwirtschaftskrise bezeichnet den deflationären Zusammenbruch der kapitalistischen Wirtschaft in allen wichtigen Industrienationen Ende 1920er Anfang der 1930er . Der gleichzeitige Zusammenbruch wurde befördert durch gewachsene Verzahnung der Einzelwirtschaften und Finanzströme ( Globalisierung ). Die Weltwirtschaftskrise beendete die Goldenen 20er . Ein zuerst nur leichter Rückgang des der weltweit führenden Wirtschaft in den USA ließ den spekulativ überbewerteten Aktienmarkt der USA im Oktober 1929 ( Schwarzer Donnerstag ) zusammenbrechen. Dies erzwang eine Umkehr der Gelder die in den Jahren davor in Volkswirtschaften investiert worden waren wurden abgezogen. In Europa (aber auch in anderen Staaten der löste der Entzug der Gelder den Zusammenbruch schon schwachen Wirtschaften aus. In der Kette Ereignisse kam es unter anderem zu Massenarbeitslosigkeit und einem massiven Rückgang des Welthandels .

In den einzelnen Staaten wurde unterschiedlich die Herausforderung reagiert: Ausgehend von den skandinavischen (insbesondere Schweden ) begannen die funktionierenden Demokratien mit dem zum Wohlfahrtsstaat mit Eingriffen in das Wirken der (z. B. New Deal des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt ) und wachstumsfördernden öffentlichen Investitionen finanziert durch Schuldenaufnahme. Andere Staaten wie das Deutsche Reich wollten durch Stärkung ihrer Währungen einhergehend rapidem Sozial- und Demokratieabbau aus der Krise Dies trug zu einer Radikalisierung der Politik die den Faschismus begünstigte.

Siehe auch: Börsenkrach

Inhaltsverzeichnis

Die Weltwirtschaftskrise und ihre Auswirkungen auf Weimarer Republik

Politik der Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln

Der Krieg hatte auf beiden Seiten finanzielle Mittel verschlungen. Während des Krieges entwickelte ein kompliziertes Verschuldungssystem zwischen den Alliierten. Es auf den Reparationszahlungen Deutschlands begründet. Da Frankreich selbst hohe Reparationen an Deutschland zahlen musste es für die Franzosen selbstverständlich jetzt ebenfalls hohe Reparationen zu verlangen. Die Erwartungen waren so hoch dass es im Versailler Vertrag keiner Festlegung kam. Das schadete natürlich der Kreditwürdigkeit. Auf der Pariser Konferenz 1921 wurden Reparationsverpflichtungen auf den enormen Betrag von 132 GM festgelegt die in jährlichen Raten von Mrd. GM abgeleistet werden sollten. Bereits 1922/23 die Einnahmen unter die Höhe der Jahresraten. erklärte Deutschland seine Zahlungsunfähigkeit woraufhin Frankreich das besetzte. So kam es zum vollkommenen Zusammenbruch deutschen Finanzsystems.

Der Dawesplan der 1924 ausgehandelt wurde die Jahreszahlungen und gewährte Deutschland eine Auslandsanleihe 800 Mio. GM. Deutschland hatte nach dem Weltkrieg nur geringe Gold- und Devisenreserven so die Finanzierung der Reparationen allein durch Warenexport wäre. Aber ein Exportüberschuss dieses Ausmaßes hätte nur durch Dumping der deutschen Exportindustrie erreichen das aber die Empfängerländer zum Schutze ihrer Industrie verhinderten. Sonst hätte die deutsche Industrie Ende der Reparationen den europäischen Markt beherrscht. und Großbritannien erhöhten aus diesem Grunde sogar Zölle. So blieb Deutschland nur noch die die Zahlungen über Auslandsanleihen zu finanzieren. Von bis 1930 erhielt Deutschland 28 Mio. GM gab 10 Mio. GM als Reparationszahlungen wieder Aber mit der Zeit flossen immer weniger nach Deutschland.

Formale Gleichberechtigung Deutschlands

Deutschland wurde im September 1926 in Völkerbund aufgenommen. Das brachte Deutschland aus der Isolation und es galt nach außen hin als europäische Macht. Wie die meisten Staaten Erde trat Deutschland dem Kelloggpakt dem Kriegsächtungspakt der am 27. September 1928 in Paris unterzeichnet wurde. Trotzdem blieb der Vertrag eine formale Sache da er auf den der Länder baute.

Young-Plan

Dieser Plan war 1930 einer Versuche endgültige Art und Dauer deutschen Reparationen festzulegen. Das Deutsche Reich sollte diesem Zeitpunkt 37 Jahresraten von jeweils 2 Mrd. GM zur Begleichung seiner Verpflichtungen bezahlen nach dieser Zeit weitere 22 Jahresraten von 65 Mrd. GM. Die Zahlungen sollten auf Zeitraum von 59 Jahren (also bis 1988 ) gestreckt werden.

Da die Zahlungen in fremder Währung begleichen waren schuf man die Bank für Zahlungsausgleich BIZ. Außerdem wurde dem Deutschen Reich internationale Anleihe die so genannte Younganleihe in von 300 Mio. Dollar gewährt deren Laufzeit 1952 bis 1980 verlängert wurde.

Ursachen der Weltwirtschaftskrise

Die Weltwirtschaftskrise kann auf mehrere Ursachen werden. In Deutschland spielten die folgenden Gründe tragende Rolle. Der jährliche Verbrauch der Bevölkerung keinen Zuwachs sondern ging in den Jahren 1930 bis 1933 sogar zurück wie man aus dieser entnehmen kann. Der Ausbau der Kapazitäten also Investitionen erfolgte weiterhin so dass nun große entstanden. So betrug die Auslastung der industriellen 1929 ungefähr 73% und fiel in den drei Jahren kontinuierlich auf ca. 45%. Die Auslastung liegt aber bei 90%.

Die verringerte Nettoinvestition erzeugte zusammen mit der niedrigen Ausnutzung Kapazitäten eine drastische Einkommensreduzierung wodurch natürlich die nach Ge- und Verbrauchsgütern stark schrumpfte. Zusätzlich das Ausland Kapital ab und so verringerten die inländische Geldmenge und damit auch die Absicherung Deutschlands. Da es sich um eine auftretende Krise handelte war es nicht möglich den Export überschüssiger Waren einen Ausgleich zur inländischen Nachfrage zu schaffen das heißt dass im Ausland trotz Exportüberschuss nicht genügend Waren werden konnten um die Überkapazitäten in der abzubauen. Ab dem Sommer 1930 bewirkte Reichskanzler Brüning mit seinem Sparkonzept eine Deflation durch sich aus einer kurzfristigen Krise eine langfristige

Auswirkungen der Krise

Börsenkrise

Die Kursverluste in New York in Woche vom 23. - 29. Oktober 1929 waren mit bis zu 90% hoch. Der 25. Oktober wird deswegen auch als Schwarzer Freitag und gilt als Anfang der Weltwirtschaftskrise. Aufgrund Goldenen 1920er Jahren glaubte man sowohl in den als auch in Deutschland dass es keine Schwankungen in der industriellen Produktion bei den und auch den Börsenkursen mehr gäbe.

Aber betrachtet man die Abbildung genauer erkennt man dass nach einem relativ steten der Börsenkurse vom Dezember 1925 bis zum 1927 sich ein Abwärtstrend entwickelte ( 1931 / 1932 wurden die Börsenkurse in Berlin zeitweise Diese Abwärtsentwicklung begründet sich auf einen Rückgang staatlichen und privaten Investitionen besonders in den 1927 / 1928 . Deswegen kann die Börsenkrise nicht als für die Wirtschaftskrise in Deutschland gesehen werden sie beschleunigte die derzeitige Entwicklung nur. Da einzelnen Wirtschaftszweige nicht gleichzeitig diese Entwicklung vollzogen sich teilweise wie die Stahl- und Eisenindustrie recht schnell erholten wäre es im Herbst 1929 keineswegs möglich gewesen zu erkennen dass eine Krise anbahnt die fast alle Wirtschaftsbereiche vielen Industrieländern erfasste und dass eine enorme mehrere Jahre hinweg auftretende Schrumpfung der Wirtschaft würde. So lässt sich erklären warum die Wirtschaftspolitik zunächst nicht verändert wurde.

Als die Regierung sich aber immer des Abwärtstrends bewusst wurde war sie einfach da es eine derartige Krise bisher noch gegeben hatte und niemand einen Lösungsansatz zu Überwindung hatte.

Produktion

Da die Börsenkurse nicht immer genau wirtschaftliche Entwicklung wiedergeben oder sogar aus spekulativen der Anleger entgegengesetzte Trends zeigen ist es sich die Entwicklung der industriellen Produktion genauer Wenn man diese mit den Börsenkursen vergleicht zeigt sich dass die Börsenkurse in den trotz einer Stagnation in der wirtschaftlichen Entwicklung Mitte 1928 erheblich anstiegen. In Deutschland dagegen 1929 bereits eine negative Wachstumsrate der Wirtschaft 2% zu verzeichnen. Also war die Wirtschaftskrise in der Produktion nicht der Auslöser für Abwärtstrend da diese Entwicklung gleichfalls vorher eingesetzt Die Wirtschaftskrise hatte in Deutschland nicht nur begonnen als in den USA sondern hatte nicht so starke Auswirkungen auf die Produktion Bereits 1928 spitzte sich der Widerspruch zwischen Ausdehnung der Produktionskapazität und der verringerten Nachfrage Bis Mitte 1929 kann man nur von Stagnation der Produktion sprechen die aber mit steigenden Arbeitslosigkeit einherging. Die Industrieproduktion halbiert sich 1932 und die Aktien verlieren sogar ⅔ Wertes. Mitte 1931 wirkte sich der Zusammenbruch Banken auf große Industriekonzerne aus die dadurch Kapital verloren. Wenn man auch noch die anderer Industrieländer mit einbezieht dann sieht man es in jedem einen anderen Kursverlauf gibt darauf schließen lässt dass zwar in allen Abwärtstrend erfolgt aber Ausmaß Anfangszeitpunkt und Ende Krise sehr unterschiedlich waren. Diese Unterschiede haben Ursachen. Allein schon die Stärke des Gegensatzes übermäßigem Angebot und der verringerten Nachfrage in einzelnen Ländern spielt hier eine Rolle sondern inwieweit die inländische Produktion auf den Export ist. In Ländern in denen viele Arbeitskräfte der Landwirtschaft arbeiteten und wenn diese auch wenig auf Export ausgerichtet waren dann wirkte die Krise weniger stark aus. In Deutschland der Anteil der im primären Wirtschaftssektor Beschäftigen Zu Beginn der Krise erfolgte in der auch anfangs kein Abwärtstrend. Im Gegenteil ab wurde die Produktion von Nahrungsmitteln sogar ausgeweitet einen Ausgleich zu den Einkommensverlusten die durch entstanden zu schaffen.

Arbeitsmarktsituation

Die Weltwirtschaftskrise schien sich bis 1930 von den ersten Nachkriegsjahren und denen der auf die eine starke Inflation folgte zu Die Zahl der Arbeitslosen lag 1927 unter Ende September 1929 gab es 1 4 Arbeitslose im Februar 1930 waren es aber 3 5 Mio. Die Reichsregierung und die hofften auf eine Selbstheilung der Wirtschaft obwohl Arbeitslosenzahl schon Ende 1930 mit 5 Mio. im weltweiten Vergleich auf höchstem Niveau stand. als sich der geringe Rückgang Mitte 1931 fortsetzte wurde man sich der extremen Entwicklung Krise vollends bewusst. Zu dieser Zeit lief Sparprogramm an. Die öffentlichen Gehälter wurden um vermindert und die Arbeitslosen- und Sozialhilfe wurden gekürzt. Im Februar 1932 erreichte die Krise dem Arbeitsmarkt ihren Höhepunkt: Es standen 6.120.000 16 3% Arbeitslose nur 12 Mio. Beschäftigten Zu den Arbeitslosen könnte man auch noch große Masse der schlecht bezahlten Kurzarbeiter und zählen aber auch die kurz vor dem stehenden Kleinunternehmer denn die Reallöhne sanken rapide.

Bankenkrise

Die Bankenkrise kennzeichnete den zweiten Teil Wirtschaftskrise und ist auf zwei Ursachen begründet. die Konkurrenz der großen Banken und aufgrund Wertpapier- und Warengeschäfte haben die Banken 1925 die Größe und das Geschäftsvolumen von 1914 Die Banken waren auf Expansion ausgerichtet obwohl das nicht durch Eigenkapital und liquide Mittel konnten. Hätten die Banken ihr Eigenkapital mit Dividendenzahlungen aufgestockt und wären weitere Aktien herausgegeben wäre die Differenz beider Größen zu der der Kreditoren bei weitem nicht so groß Was sich ebenfalls erheblich auf die deutschen auswirkte war die Instabilität des internationalen Kreditmarktes. wichtigstes Kennzeichen hierfür muss man den einseitigen und Kapitalstrom nennen. Denn von 1925 bis sind viele ausländische Kredite von insgesamt 21 RM nach Deutschland geflossen. Es gab in Zeitraum aber nur 7 7 Mrd. RM Anlagen im Ausland. Außerdem hätten niemals so kurzfristige Kredite von Deutschland angenommen werden dürfen diese jederzeit hätten zurückgezahlt werden müssen. Somit die Situation der Banken bereits vor der sehr angespannt. Da sich das Produktionsvolumen verringerte dadurch die Gewinne in der Wirtschaft sanken es nicht mehr möglich die vielen Kredite Im Ausland führte die Krise ebenfalls zur der Liquidität der Banken. Ab November 1930 die starke Bankenkrise in den USA und Frankreich dass diese Länder die kurzfristigen Gelder Deutschland zurückbeorderten. In Deutschland erfasste die Krise kleinere Banken so dass das Ausmaß zunächst so transparent war. Die großen Banken die dem Krieg kleinere Banken aufgekauft hatten und zu Großbanken wurden besaßen aufgrund dessen nur ein geringes Eigenkapital und deswegen war deren ebenfalls gering. Erst als die Zollunion von und Deutschland im Juni 1931 wegen Frankreich das als einen Bruch des Versailler Vertrages scheiterte verschlechterte sich die Situation der Banken Österreich radikal. Aufgrund dieses Vorfalls kam es allem durch Frankreich zu einem Abzug ausländischer was den Zusammenbruch der größten österreichischen Bank Man befürchtete dass sich diese Entwicklung ebenso Deutschland auftreten könnte so dass auch von die Gelder abgezogen wurden. So wurde die der deutschen Banken enorm geschwächt. Deswegen erfolgte ein massenhafter Ansturm der Bevölkerung auf die in den Monaten Mai bis Juli 1931 die Banken ihre Zahlungen einstellen mussten weil einfach kein Geld mehr herausgeben konnten. Die sanken im Juni/Juli um 21 4%. Um Krise der Banken zu überwinden wurden sie Kontrolle der Regierung unterstellt. Zudem hatte das nicht nur eine Stundung der Zahlungen bewirkt es wurden Deutschland auch Kredite im Wert 420 Mio. RM gewährt. Da der Reichsbankpräsident Luther nicht die tieferen Ursachen der Weltwirtschaftskrise erhöhte er den Reichsbankdiskont auf 15% und eine Kreditverteuerung und -verknappung. Der Banknotenumlauf betrug noch 5 Mrd. RM aber durch Luthers verringerte er sich um 30% auf 3 Mrd. RM im Jahre 1932. Das bewirkte staatlich verordnete Schließung der Banken Sparkassen und Börse. Somit hat die Reichsbank die Krise weiter verschärft. Genau genommen war Luther der gelernter Verwaltungsjurist nicht geldwirtschaftlich geschult war unfähig dem Problem der Wirtschaftskrise umzugehen. Die Bankenkrise die Wiedergenesung der Wirtschaft und verstärkte so Arbeitslosigkeit.

Außenhandel

Durch den Ersten Weltkrieg und durch Nachkriegsjahre ging der Außenhandel erheblich zurück. Die von 1923 erschwerte den Wiederaufschwung der deutschen Erst 1926 stellte sich der Stand von ein. Aber der Import überstieg bereits 1925 Importwert des Vorkriegsjahres. Der Außenhandel wurde von Weltwirtschaftskrise stark beeinträchtigt. Weil die Einfuhr schneller als die Ausfuhr stellte sich ein Exportüberschuss Das Verhältnis zwischen inländischen und ausländischen Waren sich daher zugunsten Deutschlands. Die Preise fielen 1928 und 1933 für importierte Waren um und für ausgeführte Waren um 26%. Im zu den Vorkriegsjahren hatte sich die Importstruktur geringfügig verändert. Die Fertigwareneinfuhr stieg von 13% auf ungefähr 17% 1925 bis 1933. Deren betrug 1913 66% und in dem eben Zeitraum 75%. Bei Nahrungsmitteln Halbwaren und Rohstoffen es kaum Veränderungen. Die Nahrungsmitteleinfuhr betrug schon dem Krieg ⅓ des gesamten Imports. Die lag 1913 bei 19% im Zeitraum von und 1931 bei ungefähr 15% 1932 bei und 1933 sogar nur etwa 9%.

Maßnahmen zur Überwindung der Krise und deren

Die Wirtschaftskrise beeinträchtigte die deutsche Wirtschaft nicht direkt und die Rückforderungen von Krediten den Ländern und der Privatwirtschaft gegeben worden waren bis zur Wahl Mitte September 1930 der die NSDAP als zweitstärkste Partei hervorging Danach wuchsen sie in schwindelerregende Höhen und so die deutsche Wirtschaft ins Schwanken denn Ausland war man von der politischen Entwicklung Aber nicht nur wegen des Wahlerfolges der wurde ausländisches Kapital abgezogen; dieses Kapital sollte Liquidität in den betreffenden Ländern erhöhen. Die betrachtete die Wirtschaftskrise als ein Ungleichgewicht des Das Haushaltsdefizit betrug Ende 1929 1 5 RM. Die Reichsbank unternahm erst etwas als Deckung der Gold- und Devisenreserven des Geldumlaufs den Transfer der gekündigten Auslandskredite unter die festgelegte 40%-Grenze fielen. Ebenso wie der Reichsbankpräsident Reichskanzler Heinrich Brüning Maßnahmen die die Krise noch verschlimmerten. hatte immer versucht der Bevölkerung die Ursachen Wirtschaftskrise und sein Konzept zur Abhilfe klarzumachen. erklärte dass die getroffenen Regierungsentscheidungen zu einer der deutschen Wirtschaft führen würden aber nur die Bevölkerung die sich daraus ergebenen Härten Geduld ertrüge. Er erhoffte sich mit einer Deflation eine Wiederbelebung des Exportes zu erreichen genügend Devisenreserven für die Reparationszahlungen zu erhalten. wollte Brüning so mehr Arbeitsplätze in der schaffen. Mit Hilfe von Notverordnungen wollte er öffentlichen Ausgaben und vor allem den Staatsetat sinkenden Preisen und Steuereinnahmen anpassen. Aber vermutlich sein primäres Ziel durch die Verschärfung der die Alliierten davon zu überzeugen dass die in der Höhe in dieser Situation einfach erfüllbar waren. Zudem würde die Einstellung der die radikalen politischen Kräfte schwächen. Brüning steckte einer Zwickmühle: Er musste den Alliierten Deutschlands den Youngplan zu erfüllen zeigen wodurch er insbesondere durch die politische Rechte angegriffen wurde. strengte er die Zollunion mit Österreich an aber wie bereits erwähnt wegen Frankreich den des Bankensystems einleitete. Vom heutigen Standpunkt ist erwiesen dass Brüning mit seinem Plan der Haushaltsführung wesentlich für die Verschärfung der Krise die Beschleunigung des wirtschaftlichen Abwärtstrends mitverantwortlich war. hätte er wenn er weitere Kredite aufgenommen nicht gegen eine Abwertung der Reichsmark gewehrt das zusätzliche Geld in sinnvollen Maßnahmen zur der Infrastruktur verwandt hätte (historisches Beispiel: Schweden mit dem Ausbau des Wohlfahrtsstaates) ein gelenktes Beschäftigungsprogramm initiieren können. Hjalmar Schacht Hitlers Wirtschaftsexperte jedenfalls machte den Unternehmen und verwandte erhöhte Staatsausgaben für die Aufrüstung Reichswehr. Während sich gleichzeitig die weltwirtschaftliche Konjunktur fiel durch diese Maßnahmen die Arbeitslosenzahl innerhalb Jahres von 6 Mio. im Januar 1933 unter 3 8 Mio. 1934. Da aufgrund Brünings Maßnahmen große Teile der Bevölkerung in lebten bewirkte der US-amerikanische Präsident Edgar Hoover allgemeines Zahlungsmoratorium das die Zahlungen für ein stundete welches trotz französischen Widerstandes schon am verabschiedet wurde. Am 09.07.1932 wurden nach dem Abkommen die Zahlungen gänzlich eingestellt. So hatte nur rund 21 Mrd. GM – nach Berechnung sogar 68 Mrd. GM – von Mrd. GM gezahlt. Es ist noch heute ob Deutschland nicht doch die geforderte Summe auch die Zinsen hätte aufbringen können aber jeden Fall waren die Alliierten nicht fähig Programm durchzusetzen.

Besonderheiten der Weltwirtschaftskrise

Das Besondere an der Weltwirtschaftskrise war sie keine Krise in der Produktion wie bis dahin bekannten war. In einer Produktionskrise nicht genügend Güter vorhanden um die Menschen versorgen (so genannte Unterkonsumtionskrise z.B Hungerkrisen durch aber bei einer wie der Weltwirtschaftskrise (so Überakkummulationskrise) finden bereits produzierte Güter keinen Absatz Während einerseits die Lebensmittel in den Lagern müssen tausende Menschen Hunger leiden. Zahlreiche Menschen ihre Arbeit weil viele Fabriken aufgrund des Absatzes vorübergehend stillgelegt wurden. Die Betriebe hatten von den spekulativen Erwartungen der Börsen und orientiert an der Kaufkraft des Volkes - den Bedarf des Marktes hinaus produziert. Hätten ökonomich Herrschenden und die politisch Verantwortlichen auf Warnungen von Experten gehört so hätte die nicht solch einen dramatischen Verlauf genommen. Nach Ausbruch wurde sie in vielen Staaten mit behandelt die die Situation noch verschlechterte.

Begriffserklärungen

  • Deflation : Sinken des Preisniveaus
  • Devisen : ausländische Zahlungsmittel
  • Diskont: Zinsabzug Zinsvergütung
  • Dumping : Preisunterbietung
  • Geldtransfer: Geldüberweisung
  • Kredit : befristete Überlassung von Geldern
  • Kreditor : Gläubiger Kreditgeber
  • Liquidität : die Möglichkeit das Vermögen in Geld
  • Moratorium : Zahlungsaufschub
  • Wertpapier : Aktie Anleihen

Literatur

  • Herbert Matis/Dieter Stiefel: Die Weltwirtschaft. Struktur und Entwicklung im 20. Wien (Ueberreuter) 1991 - ISBN 3800091402
  • Weimarer Republik und Nationalsozialismus – Ernst Schulbuchverlag
  • Helmut Heiber/Martin Broszat: Die Republik von Weimar (= dtv-Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts Band München (dtv) 1971 (5. Aufl.)
  • Charles P. Kindleberger: Die Weltwirtschaftskrise 1929 - 1939 München (dtv) 1973 - ISBN 3423041242 - profunde gut geschriebene Darstellung eines Wirtschaftshistorikers.
  • John Kenneth Galbraith : Die Geschichte der Wirtschaft im 20. Jahrhundert. Augenzeuge berichtet Hamburg (Hoffmann und Campe) 1995 - ISBN 3455110614 - Erinnerungen eines führenden US-Ökonomen des Jahrhunderts schön zu lesen.
  • John Kenneth Galbraith: Der große Crash 1929 ISBN 3898790541 soll im April 2004 in einer erscheinen.



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