Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Wendelstein in den oberbayrischen Kalkalpen wird von zwei Bergbahnen erklommen die von der Wendelsteinbahn GmbH unterhalten werden.
Der Bau der Wendelstein-Zahnradbahn einer elektrischen Zahnradbahn betrieben mit Strom aus Wasserkraft war die Vision des Geheimen Kommerzienrat Otto von Steinbeis ein Industrieller der Betrieben der Forst- und Landwirtschaft im Voralpenland in Bosnien im großen Stil betrieb und parallel ein ausgedehntes Kleinbahnnetz aufbaute. 1908 veröffentlichte er seine Pläne am 4. Februar 1910 setzte Prinzregent Luitpold seine Unterschrift auf die Konzessions-Urkunde zum der Wendelstein-Zahnradbahn. Baubeginn war nach Überwindung diverser und Schwierigkeiten der 29. März 1910. Am 12. Mai 1912 befuhr der erste Zug die Strecke am 25. Mai wurde die Bahn feierlich eingeweiht.
Über zwei Jahre waren 800 Arbeiter aus Kroatien und Italien im Einsatz um unter schwersten Bedingungen 9 95 km lange von Brannenburg aus weitestgehend über die Ostseite des führende Strecke mit einer Vielzahl von Kunstbauten Tunnel 8 Galerien 12 Brücken) zu errichten. den Bahnbetrieb auch im Winter aufrechterhalten zu wählte man statt der naheliegenden leichteren Route den Abhängen der Mitter- und Reindler Almen schwierigere Trasse die an den steilen Felswänden Wildalpjochs und des Soin entlangführt. Dieser Weg dem Berg buchstäblich abgerungen werden. Allein für sogenannte "Hohe Mauer" einem 127 m langen 17 m hohen auch heute noch beeindruckenden kurz vor dem Bergbahnhof benötigte man 10.000 behauenes Gestein. Insgesamt kamen 35 Tonnen Sprengstoff Einsatz. Die bis 1961 9 95 km lange Strecke wies Fahrzeit von 75 Minuten auf. Zunehmender Individualerkehr es ab 1961 notwendig zwischen dem Bahnhof und dem heutigen Talbahnhof im Brannenburger Ortsteil auf die Gleisführung zu verzichten. Die Fahrzeit sich hierdurch um 20 Minuten bei einer von nunmehr 7 66 km.
In den Folgejahren wurde deutlich daß rentabler Betrieb der Bahn nicht aufrechterhalten werden daher errichtete man 1970 die vom Nachbarort - Osterhofen zum Wendelsteingipfel führtende Wendelstein-Seilbahn die die Zahnradbahn ablösen sollte. Man erkannte jedoch rechtzeitig die Anziehungskraft der Zahnradbahn für den zunehmenden Tourismus und erhielt den Betrieb weiterhin
Mit Hilfe des Freistaates Bayern der Anliegerkommunen des Landkreises Rosenheim und der Muttergesellschaft Lech-Elektrizitätswerke AG begannen 1987 die 17 Millionen DM kostenden Modernisierungsmaßnahmen. deren Abschluß 1991 betrug die Kapazitätssteigerung nahezu % die Fahrzeit verringerte sich dank zweier Doppeltriebwagen auf 20 Minuten für die Bergfahrt auf 30 Minuten für die Talfahrt die fahren seither im Halbstundentakt. Heute arbeiten bei Zahnradbahn noch ca. 20 Mitarbeiter doch ist Bahn immer noch auf Ausgleichszahlungen angewiesen.
Neben der Wendelstein-Zahnradbahn gibt es in nur noch eine Zahnradbahn die Bayerische Zugspitzbahn .
Seit 1970 ist der Wendelstein auch von der aus mit einer modernen und schnellen Großkabinen-Pendelbahn Von Bayrischzell-Osterhofen führt diese Luftseilbahn auf den Gipfel die Fahrzeit beträgt sieben Minuten.