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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Wenigfüßer


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Wenigfüßer
Überstamm : Häutungstiere (Ecdysozoa)
Stamm : Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm : Tracheentiere (Tracheata)
Überklasse : Tausendfüßer (Myriapoda)
Klasse : Wenigfüßer (Pauropoda)

Die Wenigfüßer (Pauropoda) sind eine Klasse der Gliederfüßer (Arthropoda) und werden bei den Tausendfüßern (Myriapoda) eingeordnet. Weltweit sind etwa 540 dieser sehr kleinen maximal 2 mm langen bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Lebensweise der Wenigfüßer

Die Wenigfüßer leben im Boden und sich dort vor Pilzfäden ( Hyphen ). Dazu beißen sie sich an den dieser Fäden mit den Mandibeln fest und saugen den Inhalt mit starker Saugmuskeln am Vorderdarm aus.

Bau der Wenigfüßer

Wie alle Angehörigen der Myriapoden zeichnen die Wenigfüßer vor allem durch eine einheitliche der Körpersegmente aus. Die heimischen Wenigfüßer besitzen oder zehn Segmente die jeweils ein Laufbeinpaar Betrachtet man sie von oben kann man weniger als zehn Rückenplatten erkennen da einige keine dieser als Tergite benannten Strukturen ausbilden. Tergite der 2. bis 6. Rückenplatte tragen ein deutlich sichtbares Sinnesorgan in Form einer Borste ( Trichobothrium ).

Die Beine sind gleichförmig gebaut lediglich erste Beinpaar kann weniger Glieder besitzen oder fehlen. An den Beinen 2 - 12 die Tiere ausstülpbare Säckchen (Coxalorgane) an den 3 - 12 zusätzlich griffelartige Strukturen (Styli).

Der Kopf der Tiere ist sehr so dass das Gehirn bis in das Rumpfsegment ragt. Augen besitzen die Wenigfüßer nicht ist der Kopf beiderseits mit Tast- und bestückt (Pseudoculus). Die Antennen setzen sich aus Kette gleichartiger Antennenglieder zusammen und bilden eine Gliederantenne. Diese trägt an ihrem Ende mehrere

Die Mandibeln der Tiere sind zugespitzt und bestehen aus einem Glied. Sie dienen dem Anstechen Pilzfäden. Die 1. Maxillen sind schmal und liegen neben einer Platte die aus der zugehörigen Brustplatte (Sternit) wird. Die 2. Maxille fehlt wie bei Zwergfüßern .

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Männchen legen Spermientropfen auf ein ab welches aus einem Netz mit mehreren besteht. Die Weibchen nehmen den Spermatropfen von Konstruktion auf.

Die Entwicklung ist nur von der Pauropus silvaticus bekannt. Hier schlüpft nach der Embryonalentwicklung Nymphe mit nur drei Beinpaaren weitere Beinpaare nach den Häutungen angelegt. Als ausgewachsene Tiere sich diese Tiere nicht mehr.

Systematik der Wenigfüßer

Die Wenigfüßer bilden gemeinsam mit den Doppelfüßern die Dignatha aufgrund der Verschmelzung der Glieder der 1. Maxille zu einer Unterlippe dem Verlust der 2. Maxille bzw. rudimentäre derselben in der Embryonalentwicklung der Genitalöffnungen im Segment Tracheenöffnungen nahe der Beine sowie einem Jungtier nur drei Beinpaaren.

Mit den Zwergfüßern bilden die Dignatha das Taxon Progoneata der Darm- und Fettkörperbildung innerhalb des Dotters dem Aufbau der Mechanorezeptoren ( Trichobothrien ). Dieser Gruppe werden gemeinhin die Hundertfüßer als Schwestergruppe gegenübergestellt.

Intern werden die Wenigfüßer in die Hexamerocerata (mit 12 Rückenplatten und Tacheenöffnung am Laufbeinpaar) welche nur in den Tropen leben die Tetramerocerata (verminderte Anzahl der Rückenplatten kein mit einigen einheimischen Arten. Die Einordnung der Arten erfolgt in vier Familien:

  • Brachypauropodiadae
  • Eurypauropodidae
  • Scleropauropodidae
  • Pauropodidae




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