Er heiratete Charlotte Hensel im Jahre 1919 . Ab 1920 war er als Journalist tätig. Ab 1922 lebte er in Berlin. In diesem erschien sein erster Roman als Vorabdruck in " Frankfurter Zeitung " (ein Jahr später in Buchform) "Das des Atum" mit autobiographischen Zügen. Später stand diesem Werk ablehnend gegenüber (" ... mit Recht vergriffen verbrannt vergessen. " - Werner Bergengruen). Ab 1925 war er als Chefredakteur der "Baltischen tätig.
In Berlin gehörte Bergengruen zu dem der sich um den Verleger Victor Otto Stomps und dessen 1926 gegründeten Verlag Rabenpresse bildete. Dazu gehörten neben dem Mitbegründer Rabenpresse Hans Gebser der später in der als Philosoph Jean Gebser bekannt wurde auch Horst Lange und dessen spätere Frau Oda Schaefer kurze Zeit Bertolt Brecht Joachim Maass Walther G. Oschilewski Robert Seitz Guido Zernatto Jens Heimreich Rolf Bongs Helwig und Eberhard Meckel. Bergengruen lieferte auch zur Literaturzeitschrift " Der weiße Rabe " die in den Jahren 1932 bis 1934 von Stomps in der Rabenpresse herausgegeben
1935 erschien der erfolgreichste Roman des Autors Großtyrann und das Gericht". Der Roman erreichte Auflage von über einer Million. Außerdem wurde verfilmt dramatisiert und in 15 Sprachen übersetzt.
Nachdem 1942 sein Haus in München-Solln zerstört wurde Bergengruen nach Achenkirch in Tirol . 1946 zog er in die Schweiz um. In den Jahren 1948 und 1949 lebte er in Rom .