Werner von Blomberg wurde als Sohn damaligen Oberlautnants Emil Leopold von Blomberg geboren besuchte von 1894 bis 1897 die preußische Hauptkadettenanstalt Groß-Lichternfelde.
Danach trat er als Fähnrich in Füsilierregiment "Generalfeldmarschall Prinz Albrecht von Preußen"(Hannoversches) Nr. in Hannover ein. 1897 wurde er zum Sekondeleutnant befördert und innerhalb von sieben Jahren Dienstzeit zum Oberleutnant
Nach Berlin wurde er von 1904 bis 1907 auf die Kriegsakademie entsandt. Nach erfolgreichem diente er ab 1908 als Hauptmann im Großen Generalstab. Dort er mit seinen militärischen Kenntnissen gewandtem Auftreten Aufgeschlossenheit gegenüber allen Neuerungen.
Ab 1911 übernahm er ein Truppenkomamndo in Metz beim 1. Lothringischen Infanterieregiment Nr. 130.
Der Erste Weltkrieg begann für ihn mit der Mobilmachung 1. Generalstabsoffizier der 19. Reserve-Infanteriedivision. In Belgien diese Divison die von Generalleutnant von Bahrfeld wurde die erste Feindberührung. Es folgten die bei St. Quentin die Winterschlacht 1915 in der Champagne . Auch war er Tielnehmer der erbitterten um den Hartmannsweilerkopf im Elsaß während Weihnachten
Vor Verdun lag er mit seiner Divison von bis Juni 1915. Dann erfolgte eine Verlegung die Ostfront wo er an den Kämpfen Lemberg und Gorlice teilnahm. 1916 wird er als Major zum XVIII. als Generalstabsoffizier versetzt. Ein Jahr später dient beim Oberkommando der 7. Armee das vom von Böhn kommandiert wurde und wird dort Mitarbeiter des Generalstabschefs Walter Reinhardt der später Chef der Heeresleitung in der Reichswehr wird.
In den Schlachten von Chemin des und bei Soissons und bei der Sommeroffensive 1918 bewährt sich Blomberg erneut. Die deutschen dringen in dieser Offensive nochmals weit über Aisne bis zur Marne vor. Dabei wird Blomberg so hervorgehoben er mit dem höchsten preußischen Kriegsorden dem Pour le mérite ("Für das Vaterland") ausgezeichnet wird.
Mit General Reinhardt geht Blomberg nach Krieg nach Berlin wo er 1920 als Chef des Stabes der Brigade (bei Berlin) wird dann ab 1. Mai 1921 im Range eines Oberstleutnants Chef des der 5. Division in Stuttgart wird. Reinhardt der dort zugleich als Befehlshaber im Wehrkreis 5 wurde nachdem General Hans von Seeckt ihn als Chef der Heeresleitung abgelöst ist nun wiederum sein Divisonskommandeur.
Im Jahre 1925 wird er nun im Range eines Chef der Ausbildungsabteilung (T4) im Reichswehrministerium wobei nun seine Erfahrungen in neue Dienstvorschriften und die gesamte Truppenausbildung einfließen ließ. 1927 wird er Chef des Truppenamtes womit "inoffizieller Generalstabschef" der Reichswehr wird und am 1. April 1928 wird er in dieser Dienststellung zum befördert. woran sich Dienstreisen in die Sowjetunion und Österreich anschlossen. Diese Reise in die hatte insoweit eine bestimmte Bedeutung weil dort der Rüstungsrestriktionen die Reichswehr sich eine Zusammenarbeit hatte.
Danach wird er Befehlshaber im Wehrkreis in Königsberg wo er auch 1929 Befehlshaber der 1. Divsion für die 4 wurde. Im Herbst 1930 unternimmt er eine Studienreise in die Wegen seiner Vielseitigkeit und auch sprachlichen Ausbildung er deutscher Delegierter auf der Genfer Abrüstungskonferenz 1. Februar 1932 bis 30. Januar 1933 ).
Da er dem Nationalsozialismus nicht ablehnend stand beruft ihn Adolf Hitler in seine als Reichswehrminister der nicht der NSDAP angehörte. Schon am 30. Januar 1933 wird Blomberg zum General der Infanterie am 30. August 1933 zum Generaloberst befördert. Von jetzt an er den Ausbau der Reichswehr zur Wehrmacht Sinne der nationalsozialistsichen Aufrüstung mit aller Energie wobei ihm der Chef des Ministeramts Oberst Reichenau(später Generalfeldmarschall) intensiv hilft.
Im Zuge der Umgestaltung von 1935 des Reichswehrministeriums wird der Reichswehrminister zum Reichskriegsminister um am 20. April 1936 zum ersten Generalfeldmarschall des Dritten Reiches zu werden. Damit wollte Hitler eine besondere an das traditionelle Offizierkorps als "eine Ehrung die gesamte deutsche Wehrmacht für jeden einzelnen und für jeden deutschen Soldaten" erreichen. Damit auch eine "Dankesadresse" zu sehen daß Blomberg Zuge des " Röhm-Putsches " zu der Ermordung von zwei Generälen Generäle von Bredow und Kurt von Schleicher während der Mordaktionen am 30. Juni 1934 geschwiegen hatte. Doch Blomberg stand an Seite unerschütterlich obwohl ihn General Erwin von und Oberst von Manstein gedrängt hatten dagegen Hitler zu protestieren. Auch hatte die Reichswehr Hitler gegenüber unter Blombergs Führung bei der der SA gezeigt. Historisch wird dies als eine des alten preußischen Offizierkorps unter die Herrschaft NSDAP interpretiert.
Weiterhin hatte Blomberg die Bennung Hitlers Oberbefehlshabers der Wehrmacht und den Fahneneid auf Person Hitler akzeptiert. Doch dies nützte alles als 1938 bekannt wurde daß ere in zweiter eine ehemalige Prostestuierte geheiratet hatte. Göring und Heinrich Himmler waren die treibenden Kräfte daß er Zuge der Blomberg-Affäre am 4. Februar 1938 seinen Abscheid einreichen mußte. Mit seiner Heirat hatte er auch gegen eine von erlassene Dienstvorschrift verstoßen die bei Heiraten von besondere Bedingungen vorsah.
Diese Entlassung nutzte Hitler indem er nur das Amt des Reichskriegsministers abschaffte sondern auch zum Oberbefehlshaber der Wehrmacht ernannte. Eine "Säuberung" trat ein indem Hitler über 40 Generäle in den Ruhestand schickte und 34 versetzen ließ. Göring wurde zum Generalfeldmarschall und zum ranghächsten Offizier der Wehrmacht ernannt.
Aus Anlaß seines vierzigjährigen Dienstjubiläums wurde Chef des 73. Infanterieregiments; diese Stellung hat aber nie eingenommen. Er starb 1946 als Zeuge in einem Nürnberger Gefängnis Rahmen des Kriegsverbrecherprozesses.