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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 20. Juni 2013 

Wiederaufarbeitungsanlage


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Eine Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) gelegentlich auch Wiederaufbereitungsanlage ist eine großtechnische Anlage in der Wiederaufarbeitung von atomaren Brennstäben durchgeführt wird.

In der Europäischen Union befinden sich die bekanntesten Wiederaufarbeitungsanlagen in Großbritannien ( Sellafield früher "Windscale" genannt) und Frankreich ( La Hague ).

Die in den 1980er Jahren geplante WAA im bayerischen Wackersdorf wurde nie fertiggestellt. Damals kam es grösseren Protestaktionen von Atomkraftgegnern gegen diese WAA.

Eine Wiederaufarbeitungsanlage trennt auf chemischem Wege verbrauchten Brennstäbe in radioaktiven Abfall ( Atommüll ) und wiederverwendbares spaltfähiges Material ( Uran Plutonium Thorium ).

Die Wiederaufarbeitungsanlagen stellen den Versuch dar atomaren Wiederverwerungs-Kreislauf aufzubauen. Dazu sind immer wieder von und zu den WAA nötig. Es große Mengen an teilweise geringer verstrahltem Atommüll. was während des Transportes und der Wiederaufarbeitung Kontakt mit dem radioaktiven Material gelangt wird ebenfalls radioaktiv. Dadurch wächst die Gesamtstrahlenbelastung um Mehrfaches.

Die Castor -Transporte zwischen den Wiederaufarbeitungsanlagen und Deutschland werden wieder blockiert da die Wiederaufarbeitung als scheinbare der Entsorgung von atomaren Brennstäben gilt. Die Wiederaufarbeitung auch eine Rolle bei den Bemühungen die bis zur Errichtung des ersten atomaren Endlagers zu überbrücken.

Nach Angaben von Greenpeace ( [1] ) werden "im Routinebetrieb von den Wiederaufbereitungsanlagen Hague (Frankreich) und Sellafield (GB) täglich Millionen von Litern atomarer Abwässer in Atlantik in die Irische See und in nördlichen Meere abgelassen".




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