Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Wiederbewaffnung bezeichnet die erneute Einführung militärischer Strukturen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen etwa 1949 und 1955 .
Durch den Aufbau bewaffneter Polizeieinheiten in Teilen des geteilten Deutschland und die zunehmenden des beginnenden Kalten Krieges wurde die Vereinbarung der Potsdamer Konferenz jedoch schnell hinfällig. Schon Anfang der Jahre gab es Geheimverhandlungen zwischen der Regierung Adenauer ( CDU ) und der US-Regierung über die Wiedereinführung (west)deutschen Heeres .
1951 wurde der Bundesgrenzschutz in der Bundesrepublik 1952 offiziell die kasernierte Volkspolizei in der DDR mit 70.000 Mann aufgebaut wobei hier schon bewaffnete Strukturen eingeführt worden waren.
In der Bundesrepublik wurden schnell Zweifel demokratisch gedachten Prinzip vom Soldaten als "Staatsbürger in Uniform" laut zumal wesentlicher Teil der neuen Bundeswehrführung sich aus Offizieren der Wehrmacht rekrutierte die teilweise überzeugte Anhänger des NS-Regimes gewesen waren. Neben grundsätzlichen pazifistischen und Erwägungen wurde auch deswegen die demokratische Legitimation der Bundeswehr von einer kritischen Öffentlichkeit in Frage gestellt.
In der NVA wurde diese personelle Kontinuität des Übergangs der Wehrmacht zur neuen vermieden. Die NVA wurde in der DDR als eine Art Speerspitze gegen den Faschismus und Kapitalismus des Westens. Jedoch wurden in der manche Rituale der Wehrmacht die schon in vordemokratischen preussischen Armee üblich waren übernommen; so etwa der bei Paraden .