Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Wiener Fürstentag war ein politisch richtungsweisendes Treffen europäischer im Jahre 1515 .
Spanien Italien Frankreich England und Deutschland (in Form des HRR) in wechselnden Bündnissen um die Vorherrschaft in die Auseinandersetzung betraf neben weltlichen Mächten auch katholische Kirche.
Durch Verhandlungen sollte eine einheitliche Politik osteuropäischen Mächte gegen die Bedrohung durch das Reich erreicht werden. Die Verhandlungen wurden am 22. Juli 1515 abgeschlossen und die Friedensvereinbarungen wurden durch besiegelt.
ein Heiratsvertrag zwischen Ludwig II. von Ungarn dem Sohn Wladislaws und Maria von einer Enkelin Maximilian I.; und
ein Heiratsvertrag zwischen Ferdinand I. dem Enkel Maximilian I. und Anna Ungarn.
Ungarn wurde 1526 vom osmanischen Reich erobert wobei Ludwig sein Leben verlor. In Österreich konnte Ferdinand Anna geheiratet hatte der Belagerung standhalten; nach Tod Ludwid II. war er formal auch über das osmanisch eroberte Ungarn. Insofern wurden diese Hochzeiten der Grundstein der " Donaumonarchie " gelegt die sich später als Österreich-Ungarn europäischen Großmacht entwickelte.