Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Wiener Konzerthaus liegt am Rand der Innenstadt der österrischen Hauptstadt Wien auf einer breiten Allee zwischen dem Schwarzenbergplatz und dem großen Stadtpark mit dem Johann Strauß -Denkmal.
Es genießt als Veranstaltungsort - nach Definition - einen einzigartigen Ruf der sich auf drei Verdienste
Der 1890 geplante Haus für Musikfeste sollte als Mehrzweckbau breitere Bevölkerungsschichten ansprechen der - nur 200 Meter entfernte - Musikverein.
Der Entwurf des Architekten Ludwig Baumann für ein " Olympion " enthielt außer mehreren Konzertsälen einen Eislaufverein einen " Bicycleclub ". Daneben sollte eine Freiluft- Arena für 40.000 Besucher Platz bieten. Zwar der Plan abgelehnt aber fast 20 Jahre immerhin mir einer kleineren Sportarena verwirklicht. Der Wiener Eislaufverein ist dort bis heute beheimatet und bei den Wienern beliebte Freistilringen "Am Heumarkt" hat manchen heiser geschrieenen Fan zur Alternative namens Wiener Klassik oder Rainhard Fendrich gebracht.
Den Bau durfte 1911 derselbe Ludwig Baumann beginnen unterstützt vom Theater architekt Ferdinand Fellner und Hermann Gottlieb Helmer. drei Säle (Großer Saal Mozart - und Schubertsaal ) sind so gut isoliert dass sich Konzerte nicht stören.
(auch als ähnliche Inschrift über dem Hauptportal) lautete: «Eine Stätte die Pflege edler Musik ein Sammelpunkt künstlerischer ein Haus für die Musik und ein für Wien.»
Nach 1945 hatte das Konzerthaus auch die Nebenaufgabe geknickte österreichische Selbstbewusstsein wenigstens musikalisch "aufzupäppeln". Neben Strauss und Strauß (Vater Söhne & Co.) gab es Premieren und internationalen Jazz - und heute nehmen "tobende Massen" jeden Preis für ein Popkonzert in Kauf...
Die Jugendstil -Atmosfäre des Hauses ist noch sicht- und hat aber einige Ergänzungen erfahren. Neben klassischen Rock - & Metal - Künstlern spricht sie auch Manager von Konferenzen Unternehmen und Jubiläumsfeiern an.
Das Programm der Wiener Konzerthausgesellschaft unfasst auch einige Festivals beispielsweise
oder das «Wiener Frühlingsfestival» ( 2004 bereits Nr.13).
Im Haus sind auch Teile der Universität für Musik und Darstellende Kunst untergebracht eine Ausbildungsstätte für musikalische Früherziehung. In den Jahren 1998 bis 2001 fand eine Generalsanierung statt damit weiterhin gute "Generäle" engagierbar sind:
Egon Seefehlner (1946 - 1961) Peter (1961 - 1977) Hans Landesmann (1978 - Alexander Pereira (1984 - 1991) Karsten Witt - 1996) Christoph Lieben-Seutter (seit 1996)