Die Stadtbahn wurde im Zuge der Wienfluss - und der Donaukanalregulierung ursprünglich als Vollbahn von den k.k. Staatsbahnen auch aus Gründen errichtet und bestand aus der Wiental- der Donaukanal- der Gürtel - und der Vorortelinie . 1925 wurde sie – mit Ausnahme der – elektrifiziert und seitdem von der Gemeinde Wien mit adaptierten Straßenbahnwagen betrieben. Beide Linien hatten ihren Beginn Hütteldorf teilten sich in Meidling führten dann über den Gürtel und das Wiental bis Donaukanal wo sie wieder zusammenführten. Eine Besonderheit die Linie 18G die von Heiligenstadt aus Gürtellinie befuhr und dann bei der Station Straße in das Straßenbahnnetz wechselte.
Ab 1976 wurden ihre Strecken schrittweise in das errichtete U-Bahnnetz übernommen. Während die Linie U4 Wiental- und Donaukanallinie) auf die neuen U-Bahnwagen Stromschiene umgestellt und die meisten Stationen komplett wurden ist die Stammstrecke der U6 (ehemalige noch weitgehend im Originalzustand und wurde lediglich Links- auf Rechtsverkehr umgestellt. Auch die letzte der Stadtbahnwagen ist dort nach wie vor Einsatz.
Die Stadtbahn zählt als Bauwerk des Jugendstils zu den Sehenswürdigkeiten Wiens. Am bekanntesten sind die Aufnahmegebäude zentrumsnahen Stadtbahnstation Karlsplatz der Wientallinie die jedoch nicht mehr solche verwendet werden. Andere Haltestellen – insbesondere der Gürtel- und der Vorortelinie – sind noch weitestgehend im Originalzustand. Der Grund sind Krümmungsradien und die Erhaltung der historischen Bauten Stadtbahnbögen die so schwere und schnelle Schienenfahrzeuge sie auf den anderen Linien verkehren nicht sind.