Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Wiener Walzer ist ein Gesellschafts- und Turniertanz im 3/4 - oder seltener im 6 / 8 -Takt. Er wird normalerweise bei etwa 60 pro Minute getanzt und ist damit doppelt schnell wie der Langsame Walzer . Er gehört zu den Standardtänzen .
Der Wiener Walzer geht auf einen im Alpenraum beheimateten Volkstanz zurück. Er wurde seiner Ungezügeltheit oft bekämpft manchmal sogar verboten. galt zum Beispiel als unschicklich dass man Wiener Walzer die Fußknöchel der Damen sah. dem Wiener Kongress Anfang des 19. Jahrhunderts feierte er große Triumphe. Und auch war der Wiener Walzer ein hochpolitischer Tanz. Kritikerpapst Wiens im vergangenen Jahrhundert Eduard Hanslick den Walzer die „ Marseillaise des Herzens“ der norddeutsche Dichter Heinrich schwärmte von Johann Strauß als dem „ Napoleon Autrichien“ und der Satz eines Strauß-Biographen „der Walzer Wien die Revolution erspart hat“ weist in die gleiche
Der Wiener Walzer bestehend aus sechs auf zwei 3/4 - oder 6 / 8 -Takte verteilt und mit einer vollständigen Drehung setzte sich durch allerdings mit der damals üblichen Ballettechnik.
In den 1920er -Jahren setzte in Deutschland das Walzersterben ein. dynamischere Tanzformen setzten sich durch. In England war der Wiener Walzer sowieso nie geworden dort tanzte man Boston oder später Langsamen Walzer. Als Volkstanz wurde der Walzer Beginn der dreißiger Jahre vor allem im Deutschland und Österreich wieder entdeckt.
Der ehemalige k.u.k.-Offizier Karl von Mirkowitsch den Wiener Walzer wieder gesellschafts- und turnierfähig 1932 tanzt man den Wiener Walzer auf Der Nürnberger Tanzlehrer Paul Krebs verband 1951 die die altösterreichische Walzertradition mit dem Stil. Bei dem Tanzfestival in Blackpool im gleichen Jahr feierte er große Seitdem ist der Wiener Walzer als gleichberechtigter anerkannt.
Heutzutage gilt der Wiener Walzer als Gesellschaftstanz schlechthin.
In Österreich wird mit ihm traditionell Neue Jahr (in der Silvesternacht im Österreichischen und einem Dutzend anderer Radio- und TV-Sender um den Erdball) begrüßt und ist auf Hochzeiten der Tanz des Brautpaares. Natürlich darf bei dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmonie genauso fehlen wie bei dem legendären Opernball dem aller Bälle".