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Wiesbaden


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Hessen
Regierungsbezirk : Darmstadt
Kreis : Stadtkreis
Fläche : 204 km²
Einwohner : 270.995 (Stand: Februar 2004)
Bevölkerungsdichte : 1.325 Einwohner/km²
durchschnittliche Höhenlage: 115 m über NN
Postleitzahlen : 65183-65207 (alte PLZ: 6200)
Vorwahlen : 0611 06122 06127
Geografische Lage : 50° 05' nördlicher Breite
08° 15' östlicher Länge
KFZ-Kennzeichen : WI
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 06 4 14 000
Gliederung des Stadtgebiets: 26 Stadtbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Webseite: www.wiesbaden.de
E-Mail-Adresse: pressereferat@wiesbaden.de
Politik
Oberbürgermeister : Hildebrand Diehl ( CDU )
Regierende Parteien : CDU SPD Grüne FDP

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt und nach Frankfurt am Main zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Hessen . Die Stadt ist Luftkurort Kurbad und für Touristen nicht zuletzt wegen der Thermalquellen.

Nächst größere Stadt ist Frankfurt am Main ca. 30 km östlich. Eine näher aber kleinere Großstadt ist Mainz direkt auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Wiesbaden eines der 9 Oberzentren des Landes Hessen.

Die Einwohnerzahl der Stadt Wiesbaden überschritt ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Grenze 100.000 wodurch sie zur Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis
1 Geografie
2 Wappen
3 Geschichte
4 Religionen
5 Politik
6 Wirtschaft
7 Universitäten und Fachhochschulen
8 Städtepartnerschaften
9 Stadtgliederung
10 Entwicklung des Stadtgebiets
11 Kultur und Sehenswürdigkeiten
12 Persönlichkeiten
13 Sonstiges
14 Weblinks

Nachbargemeinden

im Uhrzeigersinn beginnend im Norden

Taunusstein und Niedernhausen (beide im Rheingau-Taunus-Kreis) Eppstein Hofheim am Taunus und Hochheim am Main (alle im Main-Taunus-Kreis) Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau) Mainz (kreisfreie Stadt) und Budenheim (Landkreis Mainz-Bingen) beide jenseits des Rheins in Rheinland-Pfalz - Walluf Eltville am Rhein und Schlangenbad (alle Rheingau-Taunus-Kreis).

Geografie

Wiesbaden - größte Stadt des Rheingaus - liegt am rechten Ufer des Rheins gegenüber der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz in einer Gebirgsmulde des Main-Taunus-Vorlandes das vom Rhein im Süden bis zum Taunuskamm im Norden ausdehnt. Die Mulde wird vom Neroberg im Norden der Bierstädter Warte Süden dem Biebricher Wald im Westen und Hainer Berg im Osten.

Die Höhenlage der Innenstadt beträgt 115 (am Schlossplatz) der höchste Punkt der Stadt sich mit 608 m am Rheinhöhenweg der Punkt an der Hafeneinfahrt Schierstein (83 m).

Wappen

Beschreibung :
In Blau drei (2 : 1) Lilien. Die Stadtflagge ebenso wie das Wappen blaues Tuch mit den drei goldenen Lilien.
Bedeutung :
Die Lilien tauchen erstmals im 16. in den Stadtsiegeln auf. Es handelt sich das Symbol der Grafen von Nassau deren Wiesbaden lange Zeit war. Die heutige Form Wappens wurde 1906 amtlich festgelegt.

Geschichte

Die ersten Besiedlungsspuren im Wiesbadener Stadtgebiet aus dem Neolitikum . In der spätaugusteischen Zeit (um 6 15 nach Christus) wurde von den Römern Befestigung errichtet. Die heißen Quellen werden erstmalig 77 in dem Werk Naturalis historia von Plinius dem Älteren beschrieben. Mit dem Ausbau der Thermen eine römische Siedlung begründet die 121 unter dem Namen Aquae Mattiacorum erstmalig findet. Der Name bezieht sich auf den ansässigen chattischen Stamm der Mattiaker. 259 / 260 wird die Befestigung von den Alemannen und zu weiten Teilen zerstört. Ungefähr 370 wird im Zuge der Befestigung der eine Stadtmauer errichtet. Die Alemannen übernehmen als des römischen Reiches die Sicherung des Gebietes.

Im 6. Jahrhundert verdrängen die Franken die Alemannen und errichten im 8. Jahrhundert einen Königshof. Einhard der Biograf Karls des Großen erwähnt um 828 / 830 Wisibada die früheste Überlieferung des Namens Wiesbaden .

In den 70er Jahren des 12. Jahrhunderts werden die Grafen von Nassau mit den Herrschaftsrechten in und um belehnt. Im Jahre 1242 erobert der Erzbischof von Mainz die Stadt und lässt niederbrennen. Vermutet wird eine Erhebung Wiesbadens zur Reichsstadt im Jahr 1232 was den Grund für die Zerstörung könnte. 1270 kehrt Wiesbaden zur Grafschaft Nassau zurück.

Kaiser Ludwig der Bayer stellt Nassau 1329 das Münzprivileg aus und in Wiesbaden Münzen geprägt.

Während des Bauernkrieges erheben sich 1525 auch die Wiesbadener und verlieren nach Niederschlagung alle erteilten Privilegien erst 1566 erhalten sie diese wieder. Mit der Wolf Dentheners zum evangelisch-lutherischen Pfarrer wird 1543 die Reformation in Wiesbaden eingeführt. Im gleichen Jahr eine Lateinschule begründet die als Vorbereitung für Gymnasium in Idstein dient und später zur heutigen Diltheyschule

Von 1609 bis 1610 wird das alte Rathaus erbaut das älteste noch existierende Gebäude Wiesbaden. Die meisten älteren Gebäude sind zwei in den Jahren 1547 und 1561 zum Opfer gefallen.

Nach dem Übergang des Fürstentums an Usinger Linie des Hauses Nassau wird das Biebricher Schloss ursprünglich ein welches zur Sommerresidenz erweitert wurde 1744 zur Hauptresidenz und 1815 wird Wiesbaden Regierungssitz und Hauptstadt des Herzogtums Nassau .

1818 legt der Architekt Christian Zais Baupläne Gutachten vor die die Grundlage für das historische Fünfeck bieten den alten Stadtkern der von geraden Strassen begrenzt wird. Von 1847 bis 1855 wird die russisch-orthodoxe Kirche am Neroberg Gruftkirche der Herzogin Elisabeth Michailowna errichtet und 1862 wird die Marktkirche eingeweiht. (Siehe auch "Sehenswertes")

Im Deutschen Krieg wird Nassau österreichischer Bündnispartner und 1866 nach dem verlorenen Krieg von Preußen annektiert. 1867 wird der Regierungsbezirk Wiesbaden gebildet. In der Folgezeit wird Wiesbaden Kurbad Kongressstadt und Verwaltungssitz weiter ausgebaut und einen großen Aufschwung. Die Zeit um die Jahrhundertwende gilt als die Blütezeit der Stadt. wird zur Weltkurstadt und als Nizza des Nordens bezeichnet. Aufgrund des enormen Bevölkerungswachstums werden Stadterweiterungen notwendig. Neben den heute unter Flächendenkmalschutz Villengebieten Ost (zwischen Frankfurter und Bierstadter Straße) Nord (um das Nerotal) sind dies vor die neuen Wohngebiete um die in einem von Süd nach West um das Historische Fünfeck verlaufende Ringstraße (Kaiser-Friedrich-Ring und Bismarckring). Hervorzuheben hier das im Nordwesten gelegene Feldherrnviertel das südlich angrenzende Rheingauviertel und das Dichterviertel die ihre Namen entsprechenden Straßenzügen verdanken. Im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört gibt es hier noch viele Villen und Häuser im Baustil des Historismus Klassizismus und Jugendstils .

Wiesbaden um 1888

Von 1884 bis 1887 wird das neue Rathaus erbaut und 1888 wird die Nerobergbahn in Betrieb genommen vom Ende des Nerotals zum Neroberg hochführt. auch Kapitel "Sehenswertes")

Nach dem Ersten Weltkrieg wird Wiesbaden 1918 von der französischen Armee besetzt 1921 wird hier das Wiesbadener Abkommen über deutschen Reparationszahlungen an Frankreich geschlossen. 1925 wird Wiesbaden Hauptquartier der britischen Rheinarmee zum Abzug der Besatzungsmächte aus dem Rheinland 1930 .

1929 wird der Flughafen bei Wiesbaden-Erbenheim eröffnet. anderem von hier aus sind im Rahmen Berliner Luftbrücke während der Blockade Westberlins nach dem Zweiten Weltkrieg Versorgungsflüge mit Frachtmaschinen den so genannten Rosinenbombern gestartet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Wiesbaden 1945 von US-amerikanischen Truppen besetzt. Die rechtsrheinischen Mainzer Vororte Amöneburg Kastel und Kostheim werden durch Anordnung der Militärregierung dem Stadtkreis Wiesbaden zugeordnet. General Dwight D. Eisenhower gründet das Land Groß-Hessen Wiesbaden wird Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 wird Wiesbaden Landeshauptstadt des neuen Bundeslandes

Religionen

Das Gebiet der heutigen Stadt Wiesbaden ursprünglich zum Bistum Mainz . 1543 wurde durch das damalige nassauische Herrscherhaus Reformation eingeführt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis doch gab es seit dem Jahrhundert auch reformierte Gemeindeglieder. 1817 wurde in Herzogtum Nassau die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden durchgeführt. gehörten somit zur Evangelischen Landeskirche in Nassau die 1934 bzw. 1945/46 mit der Evangelischen Landeskirche in Hessen (Darmstadt) zusammen geschlossen wurde. Innerhalb dieser gehören die Gemeindeglieder - soweit sie keiner angehörten - zum Dekanat Wiesbaden der Propstei

Seit dem 18. Jahrhundert gab es vereinzelt wieder katholische Gemeindeglieder in Wiesbaden die anfangs der in Frauenstein eingepfarrt waren. Seit 1791 konnten sie auch in Wiesbaden wieder Gottesdienst feiern und 1801 erhielten sie ihr eigenes Bethaus. Später sie sich wieder eigene Kirchen. Sie gehören Diözese Limburg die 1827 für das damalige Herzogtum Nassau neu gegründet wurde. Innerhalb des Bistums gehören die Pfarrgemeinden der Stadt Wiesbaden (mit der ehemals zur Stadt Mainz gehörigen Gemeinden zum Bistum Mainz gehören) zur gleichnamigen Region

Politik

An der Spitze der Stadt Wiesbaden über viele Jahrhunderte der Schultheiß und die des Stadtgerichts. Ihnen standen 2 Bürgermeister zur welche das eigentliche Organ der Selbstverwaltung darstellten. dem 15. Jahrhunderts traten die Bürgermeister oftmals eigentliche Stadtvorstände in Erscheinung wurden dann aber vom Schultheiß abgelöst. 1775 erhielt das Stadtgericht Fürst Karl Wilhelm von Nassau den Ehrentitel Dieser stellte später jedoch die staatliche Polizeidirektion

Neben dem Gericht gab es seit 15. Jahrhundert auch einen Rat. Die Bürgermeister in preußischer Zeit den Titel Oberbürgermeister. Heute der Oberbürgermeister direkt vom Volk gewählt. Die vom Volk zu wählende Stadtverordnetenversammlung umfasst seit der letzten Kommunalwahl 81 die sich wie folgt verteilen:

Stadtverordnetenvorsteherin ist Frau Angelika Thiels (CDU).

Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister

Wirtschaft

Wiesbaden als Teil des Rhein-Main-Gebietes ist in erster Linie eine Dienstleistungsstadt aufgrund des hohen Verwaltungsanteils als Landeshauptstadt. Der der verarbeitenden Industrie ist in den letzten kontinuierlich zurückgegangen er macht mittlerweile etwas weniger ein Drittel der Wiesbadener Wirtschaftsleistung aus. Neben üblichen Landesverwaltungen und Ministerien haben auch das Bundeskriminalamt das Landeskriminalamt Hessen das Statistische Bundesamt und die Deutsche Klinik für Diagnostik Sitz in Wiesbaden. Der Tourismus vor allem Kurbereich und im Kongressbereich hat einen nicht Anteil am wirtschaftlichen Leben ist jedoch kein Element. Insgesamt haben ca. 12.000 Unternehmen vom bis zu größeren Konzernen ihren Sitz in darunter auch so bekannte Firmen wie Abott oder Linde.

Die Thermalquellen

Wiesbaden ist unter anderem berühmt für vielen natriumchloridhaltigen Thermalquellen die für vielfältige Kuren genutzt werden. seit der Zeit der Römer sind in Stadt Bäder in Betrieb und bis heute einige Quellen öffentlich zugänglich wie z.B. der der mit nahezu 350 Litern pro Minute ergiebigste Quelle ist oder der Faulbrunnen der Namen Schwefelverbindungen mit ihrem typischen Geruch verdankt. städtische Thermalbad wird aus natürlichen Quellen gespeist. die Kaiser-Friedrich- Therme ein Bad im alten römischen Stil sehr bekannt.

Besucher wie Johann Wolfgang von Goethe Fjodor Dostojewski Richard Wagner Alexej von Jawlensky oder Johannes Brahms haben wegen der Quellen in Wiesbaden gemacht.

Wein und Sekt

Wiesbaden gehört mit zu der Weinanbauregion was sich am deutlichsten während der Rheingauer widerspiegelt wenn die Fußgängerzone für ein paar zur größten Weintheke der Welt wird wie der dazugehörige Slogan lautet. das städtische Weingut am Neroberg die vielen Winzer oder Sektkellereien wie Henkell & Söhnlein Fürst Metternich belegen dies.

Das kulturelle und vor allem das Leben in Wiesbaden wird vom Wein mitgeprägt die Stadt in dieser Hinsicht doch etwas vielen anderen Städten abhebt.

Verkehr

Die Stadt Wiesbaden ist gut an deutsche Verkehrsnetz angeschlossen. Durch das südliche Stadtgebiet in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn A 66 in Richtung Frankfurt am Main. Von zweigen in Richtung Süden die A 643 nach Mainz und in Richtung Südosten A 671 nach Rüsselsheim ab. Im Osten führt A 3 von Frankfurt in Richtung Köln vorbei. Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: B 54 262 B 263 B 417 und B

Den öffentlichen Personennahverkehr ÖPNV bedienen Busse Stadtwerke Wiesbaden AG ( ESWE ) sowie anderer Unternehmen. Wiesbaden ist an S-Bahn-Netz Rhein-Main angeschlossen. Die Stadt ist Endhaltestelle S-Bahn -Linien S 1 S 8 und S aus Richtung Frankfurt am Main . Wiesbaden ist außerdem seit der Fertigstellung Neubaustrecke Frankfurt / Rhein-Main - Köln an das ICE -Netz angeschlossen und damit seit 2002 wieder ein Fernbahnhof . Alle Linien im Wiesbadener und Mainzer sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbunds zu benutzen.

Medien

In Wiesbaden erscheinen die Tageszeitungen ""Wiesbadener und "Wiesbadener Tagblatt".

Universitäten und Fachhochschulen

Wiesbaden hat keine Universität aber eine Fachhochschule . Diese wurde 1971 durch Zusammenschluss von Ingenieurschulen in Geisenheim und Rüsselsheim sowie der Werkkunstschule Wiesbaden gegründet ist eine Fachhochschule des Landes Hessen.

Städtepartnerschaften

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Wiesbaden ist in Stadt- bzw. Ortsbezirke aufgeteilt. Jeder Ortsbezirk hat Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher welcher Vorsitzender des ist. Der Ortsbeirat ist zu allen wichtigen die den Ortsbezirk berühren zu hören. Die Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann jedoch Gemeinderat der Gesamtstadt Wiesbaden.

Zu den einzelnen Ortsbezirken gehören teilweise Wohnplätze mit eigenem Namen.

Innere Stadtbezirke:

  • Mitte
  • Nordost
  • Rheingauviertel/Hollerborn
  • Südost
  • Westend/Bleichstraße
  • Klarenthal

Äußere Stadtbezirke:

¹ diese Stadtbezirke gehörten bis 1945 Mainz wurden dann aber durch die Militärverwaltung und der USA welche den Rhein als zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz festlegten der Stadt zugeordnet. Sie behielten jedoch ihre bisherige Bezeichnungen

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen die die Stadt Wiesbaden eingegliedert wurden.

Jahr Orte Zuwachs in ha
01.10.1926 Biebrich (Stadt) ?
01.10.1926 Schierstein ?
01.10.1926 Sonnenberg ?
01.04.1928 Bierstadt ?
01.04.1928 Dotzheim ?
01.04.1928 Erbenheim ?
01.04.1928 Frauenstein ?
01.04.1928 Heßloch ?
01.04.1928 Igstadt ?
01.04.1928 Kloppenheim ?
01.04.1928 Rambach ?
01.04.1928 Georgenborn (1939 wieder ausgemeindet) ?
10.08.1945 Mainz-Amöneburg ¹ ?
10.08.1945 Mainz-Kastel ¹ ?
10.08.1945 Mainz-Kostheim ¹ ?
01.01.1977 Auringen ?
01.01.1977 Breckenheim ?
01.01.1977 Delkenheim ?
01.01.1977 Medenbach ?
01.01.1977 Naurod ?
01.01.1977 Nordenstadt ?

¹ diese Stadtbezirke gehörten bis 1945 Mainz wurden dann aber durch die Militärverwaltung und der USA welche den Rhein als zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz festlegten der Stadt zugeordnet. Sie behielten jedoch ihre bisherige Bezeichnungen

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1521 192 Bürger
1629 915
1699 730
1722 1.329
1800 2.239
1840 11.648
1870 33.339
1900 86.086
1910 109.002
16. Juni 1925 102.737
16. Juni 1933 159.755
17. Mai 1939 ¹ 191.955
13. September 1950 ¹ 220.741
6. Juni 1961 ¹ 253.300
27. Mai 1970 ¹ 250.122
30. Juni 1975 251.400
30. Juni 1980 273.700
30. Juni 1985 267.000
27. Mai 1987 ¹ 251.871
30. Juni 1997 267.700
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Club's und Diskotheken

Der beste und beinahe einzige Club Wiesbaden das neueröffnete "Big Apple-new definition": interessante gute Luft viel Platz Alter: zw 20 30 gute DJ's. Daneben bietet sich als jenseits der "schicken" Partys das Kulturzentrum Schlachthof an.

Allgemein

Zu den Sehenswürdigkeiten in Wiesbaden zählt anderem die evangelische Marktkirche die im 19. Jahrhundert von Carl Boos erbaut wurde. Sie der erste reine Ziegelbau in Nassau eine dreischiffige Basilika . Zentral gelegen gehört dieses 92 m eindrucksvolle Bauwerk zu den Wahrzeichen der Stadt und ist das höchste in Wiesbaden. Sie begrenzt den Marktplatz mit historischen Marktkeller im Norden. Zwischen dem Marktplatz dem Schlossplatz liegt das neue Rathaus das 1884 bis 1887 nach Plänen von Georg von Hauberrisser wurde. Die Fassade im Stil der Neorenaissance 1945 durch Bomben zerstört 1951 wurde das Rathaus in einer schlichteren wieder hergerichtet. Im Pflaster des Schlossplatzes vor Rathaus ist der Reichsadler eingelassen flankiert vom Löwen und den Lilien Wiesbadens. Am Schlossplatz das alte Rathaus welches jetzt als Standesamt dient das älteste noch erhaltene Gebäude Stadt aus dem Jahre 1610 . Ebenfalls an den Schlossplatz grenzt das Stadtschloss der Nassauer das jetzt Sitz des Landtags ist.

Am Rande der Innenstadt liegt der ein sehr schöne Erholungsanlage mit Spazierwegen und Neben dem Kurpark erheben sich das Staatstheater den Theaterkolonnaden dem Kurhaus (das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt) und den Kurhauskolonnaden rund das Bowling Green eine Rasenanlage mit mehreren Springbrunnen. Das Bowling Green wird öfter für Freiluftveranstaltungen jeder Art verwendet von großen Feierlichkeiten zu Konzerten aus allen musikalischen Bereichen.

Am Rhein befindet sich das Biebricher die ehemalige Residenz der nassauischen Fürsten. Hier sitzen das Landesamt für Denkmalpflege die Hessische Staatsbäderverwaltung und die Filmbewertungsstelle . Im angrenzenden Schlosspark findet alljährlich an das Internationale Reit- und Fahrturnier statt auch kurz Pfingstturnier genannt.

Im Norden der Stadt erhebt sich Neroberg liebevoll auch der Hausberg genannt von dort bietet sich ein Blick über Wiesbaden. Zum Neroberg hinauf führt Nerobergbahn eine mit Wasserballast betriebene Standseilbahn die seit 1888 in Betrieb ist und als technisches gilt. Die Bahnstrecke ist 440 m lang einen Höhenunterschied von 80 m und ist eine Steigung von bis zu 25%. Sie den schönsten Weg nach oben zum Gipfel Neroberges. Am Hang des Neroberges liegt eine russisch-orthodoxe Kirche die allgemein nur als die Kapelle bezeichnet wird. Mit ihren goldenen Kuppeln mit echtem Blattgold verkleidet sind!) welches aufgrund Lage weithin sichtbar ist gehört auch sie den Wahrzeichen Wiesbadens. Ebenfalls am Neroberg liegt städtische Weingut der Wein wird jedoch nur offiziellen Anlässen verwendet und ist nicht im erhältlich.

In Wiesbaden-Dotzheim ist ein Endbahnhof der Touristikbahn die auf der Strecke der Langenschwalbacher auch Aartalbahn genannt einen Museumsbahnbetrieb unterhält. Die von Wiesbaden nach Diez steht als technisches Denkmal unter Schutz ist mit ca. 60km wohl das längste Deutschlands.

Theater

  • Hessisches Staatstheater

Museen

  • Museum Wiesbaden (Kunstsammlung naturwissenschaftliche Sammlung Nassauische Altertümer)
  • Frauenmuseum

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

In der Reihenfolge der Verleihung des

  • 1892 : Philipp Bertram Appelationsgericht Vizepräsident a. D.
  • 1892 : Prof. Dr. R. Fesenius Geheimrat und
  • 1896 : Christian Gaab
  • 1899 : Geheimrat Magdeburg Präsident der Oberrechnungskammer
  • 1902 : Prof. Dr. von Leyden Geheimrat und
  • 1902 : G. von Hülsen Generalintendant
  • 1903 : Prof. Fritz Kalle
  • 1907 : Dr. Arnold Pagenstecher Geheimrat und Sanitätsrat
  • 1912 : Dr. Carl Bernhard von Ibell Oberbürgermeister D.
  • 1922 : Karl Glässing Geheimrat und Finanzrat und a. D.
  • 1932 : Dr. Ludolf von Krehl Geheimrat Professor Inneren Medizin
  • 1933 : Dr. Wilhelm von Opel Geheimrat
  • 1950 : Heinrich Glücklich
  • 1953 : Carl Schuricht Generalmusikdirektor
  • 1953 : Dr. Wilhelm Ferdinand Kalle
  • 1955 : Georg Krücke Oberbürgermeister a. D.
  • 1956 : Philipp Holl Bürgermeister a. D. und
  • 1962 : Adam Herbst Apotheker
  • 1964 : Franz Fuchs
  • 1966 : Dr. Georg August Zinn Ministerpräsident a. D.
  • 1968 : Georg Buch Landtagspräsident und Oberbürgermeister a.
  • 1975 : Dr. Wilhelm Kempf Bischof
  • 1975 : Dr. Martin Niemöller Kirchenpräsident i. R.
  • 1977 : Carol Nachmann Direktor
  • 1978 : Dipl.-Ing. Wilhelm Dyckerhoff
  • 1985 : Prof. Dr. Wilhelm Fresenius Diplomchemiker
  • 1995 : Prof. Dr. Klaus Miehlke Chefarzt und Direktor
  • 1995 : Rudi Schmitt Oberbürgermeister a. D.
  • 1996 : Christa Moering Malerin und Galeristin

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Wiesbaden oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sonstiges

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Mai: Internationale Maifestspiele
  • Mai: Ciao-Italia-Fest auf dem Schlossplatz
  • Mai: Apfelblütenfest in Naurod
  • Mai/Juni: Internationales Reit- und Springturnier im Biebricher
  • Mai/Juni: Kranzplatzfest
  • Juni: Wilhelmstraßenfest "Theatrium"
  • Juli: Hafenfest in Schierstein
  • Juli: Gibber Kerb
  • August: Rheingauer Weinwoche
  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt

Stadtbahn

Vor einigen Jahren wurde eine Wiesbadener als Ergänzung zum Busliniennetz als Idee eingebracht. fand sowohl Befürworter als auch Gegner dieses Einige Parteien sprachen sich in der Stadtpolitik dieses Projekt aus. Die Firma ESWE plante Stadtbahn bis zum Ende des Jahrzehnts zu Der momentane Status ist unklar. Einige - umbedingt objektive - Infos zum Thema Stadtbahn es unter http://www.stadtbahn-ja.de/


Weblinks

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