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Wilhelm Frick


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Wilhelm Frick (* 12. März 1877 ; † 16. Oktober 1946 ) war ein nationalsozialistischer Politiker und Funktionär.

Leben

  • Frick wird in Alsenz Deutschland als Sohn Lehrers geboren.Er besucht die Schule in München
  • 1896 bis 1901 Studium der Rechte in Göttingen München Berlin und Heidelberg wo er 1901 promoviert.
  • 1904 Von nun an arbeitet er als bei der Polizeidirektion in München an der Ettstraße wo er 1907 zum Bezirksamtassessor ernannt wird. Er leitet die polizeiliche Wucherabteilung und hatte die Stellung Vorstandsvorsitzenden des bayrischen Kriegswucheramtes inne.
  • 1917 steigt er daraufhin zum Regierungsassessor auf.
  • 1919 übernimmt er die Leitung der politischen in München und steht fortan in engem Kontakt Adolf Hitler. Er galt als Hitlers Verbindungsmann Münchner Polizeipräsidium. Er leistete auch sogenannte Freundschaftsdienste darin bestanden daß er Tätern von Fememorden den Kreisen von Freikorps ein Entkommen ermöglichte. dem Polizeipräsidenten Ernst Pöhner organisiert er diese
Adolf Hitler wird zu diesen "Unternehmungen" in seiner Schrift "Mein Kampf" schreiben(1):
 Der damalige Polizeipräsident Ernst Pöhner und treuer Berater Oberamtmann Frick waren die einzigen Staats- beamten die schon damals den Mut erst Deutsche und dann Beamte zu sein. verantwortlicher Stelle war Ernst Pöhner der einzige nicht um die Gunst der Massen buhlte sich seinem Volks- tum verantwortlich fühlte und war für die Wiederaufer- stehung des von über alles geliebten deutschen Volkes alles auch nörtig seine persönliche Existenz aufs Spiel zu zen und zu opfern. Er war denn immer der lästige Dorn in den Augen käuf- lichen Beamtenkreaturen denen nicht das geringste ihres Volkes und die notwendige Freiheitserhebung desselben dern der Befehl des Brotgebers das Gesetz Handelns vor- schreibt ohne Rücksicht auf das des ihnen anvertrauten na- tionalen Gutes. Vor aber gehörte er zu jenen Naturen die Unterschied zu den meisten Hütern unserer sogenannten die Feindschaft der Volks- und Landesverräter nicht son- dern sie als selbstverständliches Gut des Mannes er- sehnen. Der Haß der Juden Marxisten ihr ganzer Kampf voll Lügen und waren für ihn das einzige Glück inmitten Elends unseres Volkes. Ein Mann von granitener von antiker Schlichtheit und deutscher Gradlinigkeit bei das Wort 'lieber tot als Sklave' keine sondern den Inbegriff seines ganzen We- sens Er und sein Mitarbeiter Dr. Frick sind meinen Augen die ein- zigen die von in staatlicher Stellung das Recht besit- zen Mithersteller eines nationalen Bayerns zu gelten".  
  

  • Im November 1923 nimmt er am Hitlerputsch teil. Zu diesem Zeitpunkt ist er Leiter der Münchener Kriminalpolizei. Er wird verhaftet wegen Beihilfe zu einem „Verbrechen des Hochverrats“ 15 Monaten Festungshaft verurteilt. Die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem wird er als der Münchener Polizei entlassen und verliert seinen Beamtenstatus .
  • Wilhelm Frick wird im Mai 1924 als Abgeordneter der Deutschvölkischen Freiheitspartei in Reichstag gewählt. Dies wurde durch eine vorzeitige aus der Haft möglich. Weiterhin konnte er der Münchner Polizei tätig sein wo er Leitung der Kriminalabteilung übernahm. Er war einer ersten Abgeordneten der als bekennender Nationalsozialist in Reichstag gewählt wurde.
  • Von 1928 an wird Frick Fraktionsführer der NSDAP .
  • Am 23. Januar 1930 übernimmt er als erster nationalsozialistischer Minister Amt des Innen- und Volksbildungsminister von Thüringen einer deutschen Landesregierung. Diese Amt behielt bis zum 1. April 1931 . Er säuberte die Polizei von republikanisch Beamten. Bei Bewerbungen bevorzugte er unter Verletzung Rechtsvorschriften NS-Kandidaten. Für den geistigen Führer der Hans Günther schuf er eigens einen Lehrstuhl der Universität Jena . Weiterhin verbot er die Aufführung von und Anti-Kriegsfilme wie Im Westen nichts Neues . Andererseits förderte er militärische Propaganda und Stimmungsmache. Auf seine Anweisung mußten in den Gebete für die 'Freiheit Deutschlands' gesprochen weden. wurden die nationale Ehre die militärische Stärke das deutsche Volk verherrlicht während angebliche Saboteure Landesverräter verachtet wurden.
  • Nach Hitlers Machtübernahme im Jahre 1933 ernennt dieser Frick zum Reichsinnenminister. Frick massgeblich am Entwurf der „Gesetze zur Gleichschaltung Länder“ beteiligt die am Aufbau des Herrschaftssystems Nazis erheblichen Anteil haben. So wurden unter rechtlichen Zuständigkeit die Parteien Gewerkschaften und alle abgeschafft. Durch seine Anordnungen wurden über 100 Systemgegner in Konzentrationslager verbracht.
  • 1934 erstellte der das Ausnahmegesetz das Adolf die Rechtfertigung für die Morde des Röhm-Putsches geben sollte.
  • Als Innenminister wird er zunächst auch Chef deutschen Polizei 1936 verliert er diesen Posten jedoch an Heinrich Himmler .
  • Als am 9. November 1938 in der Reichspogromnacht zahlreiche Greultaten an jüdischen Bürgern begangen sah er keine Veranlassung irgendwelche Maßnahmen dagegen ergreifen.
  • Von 1939 an hat Frick als „Generalvollbemächtigter für Reichsverwaltung“ die Aufgabe die deutsche Verwaltung auf Anforderungen des Kriegs vorzubereiten. Nach Beginn des Weltkriegs übernimmt Frick die Leitung der nichtmilitärischen
  • Am 24. August 1943 übernimmt er als „Reichsminister ohne Geschäftsbereich“ Amt Reichsprotektor von Böhmen und Mähren welches bis zum Kriegsende 1945 innehat. Die faktische Machtausübung lag aber dem ihm unterstellten Karl Hermann Frank.
  • 1946 weigert er sich im Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß welche Aussagen von sich zu geben. So er verurteilt Verbrechen gegen den Frieden Kriegsverbrechen auch bezüglich seiner Zuständigkeit über Konzentrationslager Verbrechen die Menschlichkeit begangen zu haben. Er wurde Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg zum Tode verurteilt.
  • Am 16. Oktober 1946 wird Wilhelm Frick in Nürnberg durch Strang hingerichtet.


Weblinks

Literatur

(1)Hans-Günter Richardi Hiler und seine Hintermänner - Neue Fakten Frühgeschichte der NSDAP München 1991 ISBN 3-7991-6501-8



Bücher zum Thema Wilhelm Frick

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