Wilhelm war der zweite Sohn des Albert Wolfgang und der Margarete Gertrud Gräfin Oeynhausen. Er wurde in London geboren erhielt Schulausbildung in Genf studierte dann in Leiden und Montpellier und trat danach in England als in die königliche Leibgarde ein.
Nach dem Duelltod seines älteren Bruders Erbprinzen Georg (1722-1742) kehrte er als nunmehriger nach Bückeburg zurück. Er begleitete seinen Vater damals General in holländischen Diensten war bei Feldzug gegen die Franzosen wo er sich der Schlacht bei Dettingen am 27. Juni 1743 auszeichnete und machte dann als Freiwilliger kaiserlichen Heer den Feldzug von 1745 in mit. Durch den Tod seines Vaters (1748) er an die Spitze der Regierung der Schaumburg-Lippe gerufen.
Um militärische Erfahrungen zu sammeln begab sich zuerst nach Berlin zu Friedrich dem Großen reiste dann wieder nach Italien und später auch Ungarn. Beim Ausbruch Siebenjährigen Kriegs stellte er ein eigenes Kontingent alliierten Armee wurde Generalfeldzeugmeister (Generalmajor) derselben und mehrfach mit Auszeichnung. 1759 erhielt er den über die gesamte Artillerie der verbündeten Heere.
Nach dem Angriff Frankreichs und Spaniens auf Portugal (1761) trug ihm dessen Minister Pombal Oberbefehl der verbündeten englischen und portugiesischen Truppen Wilhelm folgte dem Ruf 1762 kehrte aber der Krieg noch im selben jahr durch Frieden von Fontainebleau beendet wurde 1764 nach zurück.
Graf Lippe hatte in Portugal eine und Artillerieschule gegründet und die Festung bei angelegt die der König ihm zu Ehren Lippe" nannte. Um seine Grafschaft erwarb er große Verdienste durch Förderung der Gewerbe und Ackerbaues und Aufhebung vieler Frondienste. Auch gründete hier eine Kriegsschule für die Artillerie und Geniewesen die großen Ruf erlangte und legte dieselbe die kleine Festung Wilhelmstein im Steinhuder Meer an.
Er starb 10. Sept. 1777 kinderlos ihm sein Neffe Philipp II. in der folgte.
HTML-Code zum Verweis auf diese Seite: <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Wilhelm_Graf_zu_Schaumburg-Lippe.html">Wilhelm Graf zu Schaumburg-Lippe </a>