Wilhelm Hauffs Vater August Friederich Hauff Regierungs-Sekretarius in Stuttgart. Als er 1809 starb zog die Mutter mit ihren Kindern (Hermann geb. 1800 ; Marie geb. 1806 ; Sophie geb. 1807 ) zu ihrem Vater Karl Friederich Elsässer Tübingen.
Wilhelm Hauff besuchte das Gymnasium in sowie von 1817 an die Klosterschule in und studierte von 1820 bis 1824 Theologie am Evangelischen Stift in Tübingen wo er zum Dr. phil. promovierte. war Mitglied der Tübinger Burschenschaft Germania. Von bis 1826 arbeitete Hauff als Hauslehrer in und reiste danach durch Frankreich und Norddeutschland. wurde er Redakteur des Cottaschen "Morgenblattes für Stände". Im Jahre 1827 heiratet Hauff seine Cousine Luise Hauff ihm am 10. November des selben Jahres ein Kind gebar. knapp eine Woche später am 18. November 1827 verstarb Hauff infolge eines Nervenfiebers ("Schleimfieber") er sich während einer Reise durch Tirol zugezogen hatte.
Hauff war nur ein kurzes Leben Durch seine Märchen die mehrfach verfilmt wurden wurde er Zu seinem Gedenken wurde der Wilhelm-Hauff-Preis zur Förderung von Kinder- und Jugendliteratur
Wilhelm Hauffs kurze literatische Schaffensperiode begann Jahre 1825 mit der Veröffentlichung einiger Novellen Memoiren des Satans Othello ) sowie seines ersten Märchenalmanachs. Lichtenstein (1826) ein romantischer Roman war bis 20. Jahrhundert neben seinen Märchen sein bekanntestes
Hauffs Märchen fallen in ein spätromantische Literaturphase nach den scharfen Zensurbestimmungen der Karlsbader Beschlüsse im Jahre 1819 . Der erste Band um die Rahmenerzähling Die Karawane ist gekennzeichnet von hohem Einfühlungsvermögen in Lebensweise; er enthält bekannte Märchen wir Kalif Storch und Der kleine Muck . Der zweite Band um den Scheich von Alessandria und seine Sklaven verlässt den rein orientalischen Handlungsraum; Zwerg Nase und einige z. B. von den Wilhelm Grimm übernommene Märchen stehen in der europäischen Sein dritter Band Das Wirtshaus im Spessart behandelt eher Sagenstoffe als Märchen; die Das kalte Herz ist die bekannteste dieser Sagen.
Märchen-Almanach auf das Jahr 1826 für und Töchter gebildeter Stände (1825)
Märchen als Almanach (Einleitung)
Die Karawane (Rahmenerzählung)
Die Geschichte vom Kalif Storch
Die Geschichte von dem Gespensterschiff
Die Geschichte von der abgehauenen Hand
Die Errettung Fatmes
Die Geschichte von dem kleinen Muck
Das Märchen vom falschen Prinzen
Märchen-Almanach auf das Jahr 1827 für und Töchter gebildeter Stände (1826)
Der Scheik von Alessandria und seine (Rahmenerzählung)
Der Zwerg Nase
Abner der Jude der nichts gesehen
(Der arme Stephan - von Gustav Schöll)
(Der gebackene Kopf - von James Morier)
Der Affe als Mensch (Der junge
(Das Fest der Unterirdischen - von Grimm)
(Schneeweißchen und Rosenrot - von Wilhelm
Die Geschichte Almansors
Märchen-Almanach auf das Jahr 1828 für und Töchter gebildeter Stände (1827)
Das Wirtshaus im Spessart (Rahmenerzählung)
Die Sage vom Hirschgulden
Das kalte Herz (In zwei Teilen die Rahmenerzählung eingefügt)