Wilhelm Bleek wurde in Berlin im Königreich Preußen geboren. Von 1845 bis 1848 studierte er Theologie in Bonn und ging dann nach Berlin um Hebräisch zu studieren. Er war Schüler von Lepsius . In seiner Doktorarbeit 1851 untersuchte er Nominalklassen . 1853 ging er als Sprachforscher in das Afrika. Dort führte er sprachvergleichende Forschungen auf Gebiet der Bantu - und Khoisan-Sprachen durch. Er schrieb u. a. eine des Zulu und analysierte die Nominalklassen in den verschiedenen Bantusprachen. Er führte Nummerierungssystem für die Nominalklassen ein das heute benutzt wird. Er verstarb im Alter von Jahren an einer Krankheit in Südafrika in einem Kapstadter Krankenhaus . Nach seinem Tod 1875 führten seine Dorothea und Lucy Lloyd seine Schwägerin seine weiter. Seine Tochter starb 1948 .
Handbook of African Australian and Polynesian Philology. (3 Bde.) Kapstadt - London (1858-63)
A Comparative Grammar of South African Languages. London Trübner & Co. (1862: Teil 1869: Teil II)
Reynard the Fox in South Africa; or Fables and Tales. (Hauptsächlich übersetzt von Original-Manuskripten aus der Seiner Excellenz Sir George Grey) London Trübner Co. (1864)
Über den Ursprung der Sprache. (Herausgegeben mit einem Vorwort von Dr. Ernst Haeckel .) Weimar H. Böhlau (1868)
Specimens of Bushman Folklore. (von Wilhelm Bleek and Lucy Lloyd) G. Allen (1911)
Otto H. Spohr: Wilhelm Heinrich Immanuel Bleek a bio-bibliographical sketch. Kapstadt University of Cape Town Libraries
Walter Köppe: Philologie im südlichen Afrika: Wilhelm Heinrich Immanuel (1827-1875). Zeitschrift für Germanistik Neue Folge 3
Konrad Körner: Linguistics and evolution theory. (Three essays by August Schleicher Ernst Haeckel and Wilhelm Bleek) Amsterdam-Philadelphia John Benjamins Publishing Company (1983)
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