Nach einer Lehre als Holzbildhauer zog anläßlich der Jugendstilausstellung nach Darmstadt und arbeitete in einer Möbelfabrik. 1910 trat er in die SPD ein und engagierte sich in der Nach Teilnahme am Ersten Weltkrieg wurde er 1919 Vorsitzender der Darmstädter Gewerkschaften und zog 1924 als SPD-Abgeordneter in den hessischen Landtag 1928 wird er Innenminister von Hessen. Im wird er Gegner des NSDAP -Abgeordneten und Juristen Dr. Werner Best . Der spätere Stellvertreter Reinhard Heydrichs und Chefjurist der SS wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Generalstaatsanwalt in Hessen . 1933 wurde Leuschner in den Bundesvorstand des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds (ADGB) berufen und trat im April 1933 hessischer Innenminister zurück. Ab Juni 1933 wird nach der nationalsozialistischen Machtübernahme mehrmals inhaftiert und Er kämpfte aktiv in gewerkschaftsnahen Widerstandsgruppen z. dem Kreisauer Kreis und unterhielt Kontakte zu Carl Friedrich Goerdeler . Leuschner wurde nach dem gescheiterten Attentat Hitler und Umsturzversuch am 20. Juli 1944 verhaftet vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und im Zuchthaus Berlin-Plötzensee hingerichtet.