In ärmlichen Verhältnissen geboren finanzierte Steinitz Studium durch Schachspielen in Wiener Kaffeehäusern. Durch seine Erfolge erlangte er internationale Bekanntheit. Er spielte zunächst in London und später auch in Amerika wohin er 1883 auswanderte.
Nach einem Wettkampfsieg 1886 gegen Johannes Zukertort - dieser Wettkampf gilt weithin als erste Weltmeisterschaftskampf im Schach überhaupt - wurde als erster Schachweltmeister der Geschichte allgemein anerkannt. Erst zwölf später ( 1894 ) musste er diesen Titel an Emanuel Lasker abgeben.
Im Gegensatz zu den meisten seiner bevorzugte er geschlossene defensive Stellungen. Er entwickelte Prinzipien des Positionsspiels und gilt somit als des modernen Schachs .