Wilhelm Weitling war das uneheliche Kind Dienstmädchens Christiane Weitling und des später in vermissten französischen Besatzungsoffiziers Guillaume Terijon. Er wuchs ärmlichen Verhältnissen auf und verstarb auch in Verhältnissen.
Weitling propagierte eine These des kommunistischen Klassenkampfs und wandte sich von den Ideen französischen Utopisten der humanitären Frühsozialisten Saint-Simon und Charles Fourier die in Frankreich die Genossenschaftsbewegung vertraten Weitling sah in den Interessen der Arbeiterschaft denen des Bürgertums einen unvereinbaren Widerspruch . Er forderte nicht nur eine politische auch eine soziale Revolution in der es einer Umwälzung der herrschenden Einkommensverhältnisse kommen sollte Weitling die wesentliche Voraussetzung der Befreiung der Arbeiterklasse . Er setzte sich für die politische der Arbeiter ein um im Proletariat die Bedingungen für einen selbständigen Kampf Arbeiter für ihre eigenen Interessen zu schaffen.
Im Jahr 1846 lernte Weitling Karl Marx und Friedrich kennen. Marx und Weitling hatten unterschiedliche Auffassungen eine Revolution . Es kam daraufhin zum Bruch mit Weitlings Anhänger wurden aus dem Bund der ausgeschlossen. Weitling reiste nach New York und blieb dort abgesehen von einem im Europa der bürgerlich-liberalen Märzrevolution von 1848 und 1949. Er heiratete 1854 die Deutsche Karoline Toedt in New und arbeitete dort im Einwanderungsbüro.
In der Weitling-Forschung ist der „geschichtliche unklar und umstritten“. „Das Weitling-Bild wird von Problem berührt: Ist Weitling ein Vorläufer des dessen Johannes sozusagen oder repräsentiert er eine zum Zuge gekommene Spielart des vormärzlichen Kommunismus?“ (S. 19) Schäfer vertritt die dass Weitling „der erste deutsche Arbeitertheoretiker und von einiger Wirkung – bis in die Jahre des vergangenen [19. Jh.] Jahrhunderts hinein “ (S. 33) gewesen ist.
Literatur:
Schäfer Wolf: Die unvertraute Moderne. Historische Umrisse einer anderen und Sozialgeschichte Frankfurt 1985 ISBN 3-596-27356-0
Werke:
Wilhelm Weitling: Die Menschheit. Wie Sie ist und wie sein sollte (1838/39) Text im www
Wilhelm Weitling: Garantien der Harmonie und Freiheit 1849