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Wilhelmshaven


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Wappen Karte
Wappen der Stadt
Basisdaten
Bundesland : Niedersachsen
Regierungsbezirk : Weser-Ems
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 103 51 km²
Einwohner : 84.688 (30.06.2003)
Bevölkerungsdichte : 818 Einwohner/km²
Höhe : ca. 2 m ü. NN
Postleitzahl : 26351-26389 (alte PLZ 2940)
Vorwahl : 04421
Geografische Lage : 53° 31' nördl. Breite
8° 08' östl. Länge
KFZ-Kennzeichen : WHV
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 03 4 05 000
Gliederung des Stadtgebiets: 27 Stadtteile darunter
1 Ortschaft mit Ortsrat
Adresse der Stadtverwaltung: Rathaus
26380 Wilhelmshaven
Website: www.wilhelmshaven.de
E-Mail-Adresse: info@stadt.wilhelmshaven.de
Politik
Oberbürgermeister : Eberhard Menzel

Wilhelmshaven ist eine Stadt in Nordwestdeutschland. Mit 85.000 Einwohnern ist sie die größte Mittelstadt und eines der Oberzentren des Bundeslandes Niedersachsen . Die kreisfreie Stadt am Jadebusen hat traditionell große Bedeutung als Marinehafen der Bundeswehr . Außerdem gibt es von Wilhelmshaven eine Fährverbindung nach Helgoland . Ferner befinden sich in Wilhelmshaven eine das Senckenberg-Institut für Meeresgeologie und -biologie ein Institut für Vogelforschung und eines Marschen- und Wurtenforschung.

Nächst größere Städte sind Bremerhaven ca. 30 km östlich Oldenburg (Oldb) ca. 40 km südlich und Bremen 65 km südöstlich von Wilhelmshaven. Die Einwohnerzahl Stadt Wilhelmshaven überschritt ca. 1937 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde. Bis in die 1970er Jahr die Einwohnerzahl noch über 100.000 dann sank ab und liegt nunmehr seit Jahren bei 85.000.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Wilhelmshaven liegt eingebettet in die Marschlandschaft Westufer des Jadebusens unmittelbar hinter dem Seedeich an der Nordsee . Das Stadtgebiet bildet den östlichen Teil ostfriesischen Halbinsel zwischen Dollart und Jade. Die grenzt im Osten und Süden an die Im Westen grenzen die Gemeinden Sande und Schortens im Norden die Gemeinde Wangerland an. drei Nachbargemeinen gehören zum Landkreis Friesland .

Wappen

Beschreibung : In Gold ein rot gekleideter Friese Kopfbedeckung mit geschwungenem Rundschild und erhobenem Speer. Stadtflagge ist rot-gold.
Bedeutung : Das Wappen entstammt dem mittelalterlichen Siegelbild Rüstringer Landes und wurde von der Stadt 1949 angenommen bzw. vom Innenministerium Niedersachsen genehmigt. hatte die Stadt ein anderes Wappen das Blau einen goldenen Anker belegt mit zwei Schwertern zeigt. In der Mitte ein goldener mit dem schwarzen Preußen-Adler. Dieses Wappen war 1939 im Gebrauch. Danach führte die Stadt 10 Jahre ein Wappen das gespalten von und Silber vorne ein senkrechtes silbernes Schwert vier blaue Wellenbalken zeigte.

Geschichte

Wilhelmshaven um 1888

Das Gebiet der heutigen Stadt Wilhelmshaven von Friesen besiedelt. Durch den so genannte "Jade-Vertrag" 20. Juli 1853 kaufte der Staat Preußen vom Großherzogtum Oldenburg ein 313 ha großes Gebiet am Jadebusen zwecks Bau eines Hafens . Der Vertrag wurde am 23. November 1854 umgesetzt und ab 1856 erfolgte der Bau des Marinehafens. dem alsbald auch eine kleine Siedlung anschloss. Wurde Hafen bzw. die Siedlung anfangs noch als Heppens" wegen des dortigen gleichnamigen Dorfes bezeichnet erhielt er am 17. Juni 1869 in Anwesenheit von König Wilhelm I. von Preußen den offiziellen Namen Wilhelmshaven . Die Schreibweise v wurde der üblichen norddeutschen Form (siehe Bremerhaven und Cuxhaven ) angeglichen. Gleichzeitig erfolgte die Grundsteinlegung für Christuskirche als Garnisonskirche die heutige Hauptkirche der

1873 erhielt die junge Siedlung die Stadtrechte blieb aber rechtlich zunächst noch eine Landgemeinde . In der Nachbarschaft Wilhelmhavens entstand ab 1879 die Gemeinde Bant. Der Hafen wurde 1900 großzügig erweitert. 1902 wurden die Gemeinden Bant Heppens und zum Amtsverband Rüstringen zusammen geschlossen ehe diese Gemeinden ab 1. Mai 1911 eine einheitliche Stadt bildeten. Die beiden Wilhelmshaven und Rüstringen hatten 1916 bereits mehr als 80.000 Einwohner.

1918 begann die deutsche Novemberrevolution durch einen Matrosenaufstand.

Am 1. April 1919 wurde Wilhelmshaven eine kreisfreie Stadt nachdem sie bis dahin zum Amt Landkreis Wittmund gehört hatte.

Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven zum 1. April 1937 mit der oldenburgischen Stadt Rüstringen zur neuen Stadt Wilhelmshaven vereinigt. Damals es Planungen zur Stadt der 400 000. 1938 wurde das Stadtgebiet um einige Gebiete benachbarten 1933 gebildeten Gemeinde Kniphausen vergrößert.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Bausubstanz der Stadt stark 140.000 Flüchtlinge bevölkerten anschließend die Stadt.

Am 1. Juli 1972 erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Sengwarden ihren zugehörigen Ortsteilen bzw. Wohnplätzen darunter Fedderwarden ). Damit erreichte das Stadtgebiet Wilhelmshavens seine Ausdehnung.

s.a. Deutsche Marine (Geschichte)

Religionen

Das Gebiet der heutigen Stadt Wilhelmshaven anfangs zum Gebiet des Erzbistums Bremen bzw. Archidiakonat Rüstringen. Unter Maria von Jever konnte Reformation Einzug halten. So wurde in Neuende 1525 und in Heppens 1532 die erste evangelische Predigt gehalten. Danach das Gebiet über viele Jahrhunderte vorwiegend protestantisch. war das lutherische Bekenntnis. Mit dem Übergang an das bzw. Großherzogtum Oldenburg kam das heutige Wilhelmshavener Stadtgebiet zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg deren Verwaltung das Konsistorium bzw. der sich in Oldenburg (Oldb) befindet. Nach Gründung der Stadt Wilhelmshaven Jahre 1873 wurde wenige Jahre später 1882 auch eine eigene evangelische Kirchengemeinde gegründet. Gemeinde konnte am 19. Juli 1883 ihren ersten "zivilen" Gottesdienst in der der heutigen Christus- und Garnisonskirche abhalten nachdem Kirche zunächst nur für die Marineangehörigen des erbaut worden war. Noch im gleichen Jahre die Gemeinde einen eigenen Kirchenvorstand und zum 1. Januar 1886 wurde sie der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers angeschlossen zumal die Stadt Wilhelmshaven seinerzeit preußischen Provinz Hannover gehörte. Die Protestanten in den benachbarten noch nicht zu Wilhelmshaven gehörigen Gemeinden waren Glieder der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg.
Zwischen 1898 und 1901 wurde für die junge evangelisch-lutherische Kirchengemeinde eine eigene Kirche die Christuskirche (Ecke Peterstraße/Adalbertstraße) Diese wurde im Zweiten Weltkrieg 1941 zerstört und danach nicht mehr aufgebaut. ebenfalls beschädigte Garnisonskirche wurde jedoch nach dem wieder aufgebaut. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wilhelmshaven erwarb 1959 die Kirche vom Bund und nannte in Christus- und Garnisonskirche Wilhelmshaven um. Mit Doppelnamen soll die Tradition der "alten" im zerstörten Christuskirche wachgehalten werden. Nachdem die Stadt 1937 dem Land Oldenburg zugeordnet wurde gehörte auch die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wilhelmshaven - wie alle anderen Kirchengemeinden der Stadt - zur Landeskirche. Wilhelmshaven wurde Sitz eines Kirchenkreises zu heute alle Kirchengemeinden der Stadt gehören sofern sich nicht um Freikirchen handelt. Der Kirchenkreis Wilhelmshaven umfasst jedoch einige Gemeinden die nicht zur Stadt Wilhelmshaven (z.B. Jever Schortens).

Da nach Wilhelmshaven von Anfang an von katholischen Marineangehörigen zuzogen gab es für ab 1886 in der Garnisonskirche die erste Heilige Bereits 1878 / 79 wurde jedoch für die Katholiken des gesamten Jaderaumes an der Ansgaristraße Marien-Kirche erbaut die im Zweiten Weltkrieg allerdings und danach in moderner Bauweise wieder errichtet Eine weitere ältere katholische Kirche ist St. die 1911 erbaut wurde. Die Katholiken der Stadt gehörten anfangs zum Dekanat Oldenburg das seinerzeit den gesamten nördlichen Teil des Landes Oldenburg der damals noch preußischen Stadt Wilhelmshaven zuständig Das Dekanat Oldenburg gehörte zum Bischöflichen Münsterschen Oldenburg mit Sitz in Vechta . Dieses Offizialat als Teil des Bistums wurde 1831 gegründet nachdem die Bildung eines eigenen Bistums für das Land Oldenburg in Vechta Durch Zuzug weiterer Katholiken insbesondere nach dem Weltkrieg war eine Neueinteilung der Dekanate des Münster erforderlich. So wurde 1954 Wilhelmshaven Sitz eines eigenen Dekanats zu dem heute alle Pfarrgemeinden der gehören. Dieses Dekanat gehört - wie das zuständige Dekanat Oldenburg - ebenfalls zum Offizialat des Bistums Münster.
(Siehe auch Website der Kirchen in Wilhelmshaven )

Neben den beiden großen Kirchen gibt auch verschiedene Freikirchen in Wilhelmshaven darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Baptisten ) eine Evangelisch-Methodistische Kirche ( Methodisten ) eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten und eine Freie Evangelische Gemeinde (FeG).

Darüber hinaus sind auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas vertreten.

Politik

Die Verwaltung der jungen Siedlung beim Heppens oblag zunächst der preußischen Admiralität. Gemäß vom 4. August 1873 wurde Wilhelmshaven zur Stadt erklärt und erhielt dadurch auch einen Bürgermeister . Mit der Kreisfreiheit 1919 erhielt dieser den Titel Oberbürgermeister . Neben dem Bürgermeister gab es einen Volk gewählten Rat.
Während des Zeit des Dritten Reiches wurde das Stadtoberhaupt Wilhelmshavens von der NSDAP eingesetzt.
1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. gab es einen vom Volk gewählten Rat. wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2002 wurde in Wilhelmshaven die Doppelspitze in Stadtverwaltung aufgegeben nachdem die Amtszeit von Oberstadtdirektor Scheiber endete. Seither gibt es nur noch hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er seither direkt vom Volk gewählt.

Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Wilhelmshaven seit Gründung Stadt

  • 1873 : von Norden kommissarischer Bürgermeister
  • 1874 - 1879 : Julius Nakszynski Bürgermeister
  • 1879 - 1881 : Rudolf Schwanhäuser Bürgermeister
  • 1881 - 1883 : Fritz Feldmann Bürgermeister
  • 1884 - 1896 : Friedrich Oetken Bürgermeister
  • 1886 - 1906 : Dr. Hans Ziegner-Gnüchtel Bürgermeister
  • 1906 - 1933 : Emil Heinrich Bartelt Bürgermeister ab 1919
  • 1933 - 1937 : Carl Renken Oberbürgermeister
  • 1937 - 1945 : Dr. Wilhelm Müller Oberbürgermeister
  • 1945 : Friedrich Pfaffrath kommissarischer Oberbürgermeister
  • 1945 - 1952 : Reinhard Nieter Oberbürgermeister
  • 1952 - 1953 : Arthur Raschke Oberbürgermeister
  • 1953 - 1955 : Dr. Friedrich Peters Oberbürgermeister
  • 1955 - 1956 : Rudolf Onken Oberbürgermeister
  • 1956 - 1961 : Reinhard Nieter Oberbürgermeister
  • 1961 - 1972 : Johann Janßen Oberbürgermeister
  • 1972 - 1976 : Arthur Grunewald Oberbürgermeister
  • 1976 - 1981 : Eberhard Krell Oberbürgermeister
  • 1981 - 1986 : Hans Janßen Oberbürgermeister
  • 1986 - heute: Eberhard Menzel (SPD) Oberbürgermeister

Oberstadtdirektoren von Wilhelmshaven (soweit bekannt)

Wirtschaft

Ökonmischer Schwerpunkt in Wilhelmshaven ist die Mit einer Fahrwassertiefe von 20m in der gilt Wilhelmshaven als einziger Tiefwasserhafen Deutschlands. Neben Status als Universalhafen (Schüttgut Projektladung Container Schrott der Hafen mit seinen Umschlagsbrücken für Rohöl Mineralölprodukte sowie seinem Kohleumschlag gleichzeitig für die des Landes von großer Bedeutung. Weiterhin befinden in Wilhelmshaven und Umgebung eine Anzahl von Kavernen in denen die gesetzlich vorgeschriebenen Erdölreserven gelagert werden. Wichtig ist auch die Chlorelektrolyse dem Voslapper Groden. So gibt es Planungen Chemiestandort am tiefen Jadefahrwasser zu erweitern.

Wichtigstes Projekt ist jedoch der Bau neuen Hafens für Containerschiffe die aufgrund ihres Tiefgangs die Containerhäfen an Weser und Elbe anlaufen können der JadeWeserPort . Dieses durch die Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung in 90er Jahren initiierte und nun von der Realisierungsgesellschaft begleitete Containerhafen-Projekt befindet sich derzeit in Planfeststellung und soll 2009/2010 an den Start

Verkehr

In Wilhelmshaven beginnt die Bundesautobahn A 29 in Richtung Süden die Oldenburg (Oldb) zum Autobahndreieck Ahlhorner Heide (Anschluss an A 1 Dortmund-Bremen) führt. Ferner führt die Bundesstraße B 210 in westliche Richtung über und Aurich nach Emden. Der Wilhelmshavener Hauptbahnhof eine Bahnlinie nach Oldenburg (Oldb) -Bremen und eine weitere über Jever und nach Esens.

Auf dem Wasserweg kann man per über den Ems-Jade-Kanal von Wilhelmshaven aus auch die Städte Aurich und Emden erreichen.

Den Öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen mehrere Buslinien der Stadtwerke Wilhelmshaven Verkehrsbetriebe.

Medien

In Wilhelmshaven erscheint als Tageszeitung die Wilhelmshavener Zeitung .

Öffentliche Einrichtungen

  • Bundesausführungsbehörde für Unfallversicherung (Unfallkasse des Bundes) Website
  • Wasser- und Schiffahrtsamt Wilhelmshaven

Bildungseinrichtungen

Wilhelmshaven wurde 1971 Sitz der Fachhochschule Wilhelmshaven die seinerzeit durch Zusammenschluss der Staatlichen Wilhelmshaven und einer Akademie für Betriebswirte entstand auf Ingenieurwissenschaften und Wirtschaft konzentriert war. Im 2000 fusionierte diese Fachhochschule mit der Fachhochschule und der Fachhochschule Ostfriesland zur Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven die nunmehr mit rund 9.000 Studenten größte Fachhochschule des Landes Niedersachsen ist. Die dieser Fachhochschule befinden sich neben Wilhelmshaven in Emden Elsfleth Leer (Ostfriesland) und Oldenburg (Oldb) .

Städtepartnerschaften

Wilhelmshaven unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Wilhelmshavens ist für statistische in insgesamt 27 Stadtteile eingeteilt. Der erst 1972 eingemeindete Stadtteil Sengwarden ist zugleich Ortschaft im Sinne von § 55 der Gemeindeordnung (NGO). Für diese Ortschaft gibt es von der Bevölkerung gewählten Ortsrat der aus Mitgliedern besteht. Dieser wählt aus seiner Mitte Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Der Ortsrat ist zu wichtigen die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören.

Die 27 Stadtteile Wilhelmshavens :

Bant Innenstadt (City Innenstadt-Nord Hansaviertel Innenstadt-West) Heppens Inselviertel Villenviertel Pädagogenviertel Siebethsburg Europaviertel Wiesenhof Stadtparkkolonie Neuengroden Maadebogen Altengroden-Süd Altengroden-Nord Ebkeriege Schaar Coldeweil/Himmelreich Rüstersiel Fedderwardergroden Voslapp Fedderwarden Sengwaden und Stadtgebiete

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Wilhelmshaven wurde am 1. April 1873 offiziell zur Stadt erhoben wenngleich die Siedlung rechtlich zunächst eine Landgemeinde war. Damals gehörte sie zum Amt aus dem 1885 der Landkreis Wittmund innerhalb des Regierungsbezirks Aurich der preußischen Provinz Hannover hervorging. Am 1. April 1919 schied Wilhelmshaven aus dem Landkreis Wittmund und wurde eine kreisfreie Stadt .

Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde zum 1. April 1937 die Stadt Rüstringen eingemeindet und die gesamte Stadt Wilhelmshaven Land Oldenburg angegliedert. Sie blieb eine kreisfreie Stadt. war erst am 1. Mai 1911 durch Vereinigung der Gemeinden Bant Heppens Neuende die damals zum Amt Jever des Oldenburg gehörten gebildet worden.

1938 wurde das Stadtgebiet Wilhelmshavens vergrößert. Es folgende Teile der Siedlungen Accum Fedderwarden und die zur 1933 gebildeten Gemeinde Kniphausen gehörten eingegliedert: Langewerth Rundum Fegefeuer Hölle Hohewerth Burg Kniphausen Oyensburg Schilldeich Steindamm Schnapp Mitteldeich Coldewei Himmelreich Kniphausersiel und Voslapp.
Bei der Gemeinde Kniphausen verblieben noch Bauerschaften Accum Aldenburg Anzetel Bohnenburg Breddewarden Coldewei Inhausersiel Langewerth Moorhausen Moorsum-Stummeldorf Nord Sillenstede (westlicher Nord Sillenstede (östlicher Teil) Sengwarden Sillenstede Süd Nord Süd Sillenstede Süd Steindamm Utters Wehlens Westerhausen die ab 1948 die Gemeinde Sengwarden bildeten. Diese wurde 1. Juli 1972 ebenfalls nach Wilhelmshaven eingegliedert. Damit erreichte Stadtgebiet Wilhelmshavens seine heutige Ausdehnung.

Tabellarische Darstellung der Entwicklung Wilhelmshavens
Jahr Wilhelmshaven Bant Heppens Neuende
1873 Gründung der Stadt
Wilhelmshavens
Bant Heppens Neuende
1911 Wilhelmshaven Zusammenschluss zur Stadt Rüstringen
1937 Vereinigung zur neuen Stadt Wilhelmshaven
1938 Vergrößerung durch Teile der Gemeinde Kniphausen
1972 Eingliederung der Gemeinde Sengwarden

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1860 963
1870 6.000
1. Dezember 1875 ¹ 10.158
1. Dezember 1890 ¹ 15.471
1. Dezember 1900 ¹ 22.571
1. Dezember 1910 ¹ 35.044
8. Oktober 1919 ¹ 29.111
16. Juni 1925 ¹ 25.403
16. Juni 1933 ¹ 28.016
17. Mai 1939 ¹ 113.686
13. September 1950 ¹ 101.229
6. Juni 1961 ¹ 100.197
31. Dezember 1970 103.000
30. Juni 1975 104.000
30. Juni 1980 99.300
30. Juni 1985 96.700
1. Januar 1989 89.892
30. Juni 1997 89.500
30. Juni 2003 84.688
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Stadttheater Wilhelmshaven - Landesbühne Niedersachsen Nord

Museen

  • Marinemuseum
  • Kunsthalle - Ausstellungen zeitgenössischer Kunst

Bauwerke

  • OCEANIS (Unterwasser-Ausstellung mit Animation)
  • Das Rathaus gelegentlich auch "die Burg am genannt ist das Wahrzeichen der Stadt.
  • Burg Kniphausen
  • Kaiser-Wilhelm-Brücke erbaut 1903 - 1907 als größte Europas
  • Kirchen
    • Evangelisch-lutherische Christus- und Garnisonskirche
    • Heppenser Kirche
    • St. Jakobi-Kirche älteste Kirche auf dem Wilhelmshavens erbaut im 14. Jh.
    • Evangelisch-methodistische Kirche Schulstraße
    • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ) Kreuzkirche Schulstraße

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Aquarium
  • Botanischer Garten
  • Südstrand - einziger an der Nordseeküste

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Wochenende an der Jade
  • NordWestSchau
  • Gnu / Linux Informationstage
  • NordWestKunst (alle zwei Jahre)

Persönlichkeiten

Folgende Personen sind in Wilhelmshaven geboren. sie später ihren Wirkungskreis in Wilhelmshaven hatten nicht ist dabei unerheblich.

  • 1874 24. September Kurt Doerry † 4. Januar 1947 Berlin Sportjournalist Sportler (1896 Deutscher Meister über Meter und 200 Meter) Vorsitzender des Hockey-Bundes
  • 1898 8. August Georg Joel † 1981 Ministerpräsident von 1933-45
  • 1915 25. September Peter Mösser Schlagerkomponist und -texter ("Heimatlos" lachende Vagabund")
  • 1929 14. September Hans Clarin Schauspieler ("Pumuckl") Sänger ("Hurra der Pumuckl wieder da")
  • 1956 18. Juli Holger Thomas Schlagersänger ("Mein Hit heißt Schmidt")

Untrennbar verbunden mit der Stadt Wilhelmshaven auch die Namen der folgenden Personen:


Weblinks

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Bücher zum Thema Wilhelmshaven

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