Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Wirbelkammereinspritzung bezeichnet ein Verfahren zur Kraftstoffeinspritzung welches Dieselmotoren zum Einsatz kommen kann.
Dieselmotoren die nach dem Wirbelkammerverfahren arbeiten eine Kugel- oder Walzenförmig ausgebiltete Wirbelkammer die einen tangential in sie mündenden Kanal (Schußkanal) dem Hauptbrennraum verbunden sind. Ebenso wie bei Kammerdieselmotoren wird der Kraftstoff indirekt in den eingespritzt. Siehe im Gegensatz hierzu: Direkteinspritzung .
Während der Verdichtung wird die Luft der Wirbelkammer durch über den Schußkanal eintretende in eine Wirbelartige Bewegung verstzt. Der Kraftstoff in richtung der Luftbewegung in die Kammer Durch den Zentrifugaleffekt entsteht eine Gemischschichtung mit Gemisch am Umfang der Wirbelkammer.
Bei Beginn der Verbrennung wird das durch den Schußkanal in den Hauptbrennraum katapultiert es sich mit der übrigen Luft vermischt.
Diese Vermischung kann durch geeignete Gestaltung Kolbens weiter begünstigt werden indem durch dessen die Luftverwirbelung und damit die Vermischung unterstützend wird.
Gegenüber dem Vorkammerverfahren sind die Strömungsverluste geringer da der größer ist. Es resultiert eine geringere Ladungswechselarbeit damit ein höherer innerer Wirkungsgrad.
Durch ein schnelleres Aufheizen der Wirbelkammer dem Kaltstart kann der Zündverzug reduziert werden sich in einer geringeren Menge unverbrannten Kraftstoffs macht.