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Wirtschaft


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Dieser Artikel beschreibt Wirtschaft im Sinne von Wissenschaft Ökonomie . Eine weitere ist die Gastwirtschaft .
Der Begriff Wirtschaft umschreibt alle Handlungen von Menschen mit Ziel die in der Umwelt vorhandenen Ressourcen zu nutzen um die Erhaltung und des Lebens der Menschen zu garantieren und fördern sowie ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

Grundsätzlich werden die Bedürfnisse der Menschen drei Bereiche aufgeteilt die in ihrer Reihenfolge Priorisierung bei der Zuteilung von Gütern ermöglichen:

  • Existenzbedürfnisse umfassen unter anderem das Bedürfnis nach Nahrung Wohnraum und Sicherheit ; die
  • Grundbedürfnisse und die
  • Luxusbedürfnisse können dagegen nicht generalisiert beschrieben werden. hängen vom Stand der jeweiligen Gesellschaft ab. So kann in einer modernen Wirtschaft die internationale Mobilität bereits als Grundbedürfnis angesehen werden in Gesellschaften dagegen noch als Luxusbedürfnis.

Die Wirtschaft hat eine Verantwortung als Kraft in der Gesellschaft. Mit dieser Dimension Gestaltung ist die Wirtschaftsethik befasst. Viele verantwortungsbewusste Unternehmensberater weisen auf die Gefahren hin in sich Unternehmen begeben wenn sie egoistisch handeln.


Eine Übersicht der Wirtschaftsthemen in Wikipedia bietet Portal Wirtschaft .

Inhaltsverzeichnis

Entwicklung zur modernen Wirtschaft

Eine typologisierende Geschichte der Wirtschaft beginnt mit der der in der Natur vorhandenen Güter beispielsweise der Nahrung und Rohstoffe. Diese Bereiche der Wirtschaft - Landwirtschaft Forstwirtschaft und Bergbau - bilden bis heute einen integralen der Gesamtwirtschaft zur Versorgung der Bevölkerung mit Gütern zur Befriedigung ihrer Existenzbedürfnisse.

Darauf aufbauend wird eine Wirtschaft entwickelt bereits vorhandene Güter in andere Güter umwandelt. Bereich wird als "gewerbliche Wirtschaft" bezeichnet und Handwerk und Industrie . Produkte der gewerblichen Wirtschaft befriedigen üblicherweise Bedürfnisse als die die mit den Ausgangsgütern werden.

Um die Befriedigung der Bedürfnisse einer sicherzustellen müssen die vorhandenen Güter jedoch auch verschiedenen Orten verfügbar sein. Hierzu dienen die des Handels und die Verkehrswirtschaft .

Schließlich reichen Güter alleine nicht zur menschlicher Bedürfnisse aus. So umfasst der Bereich Dienstleistungswirtschaft ein weites Spektrum an nicht-materiellen Gütern.

In der modernen Wirtschaft wird zudem die Informationswirtschaft als neuer eigenständiger Bereich aufgeführt die Versorgung von Menschen mit den richtigen zur gewünschten Zeit sicherstellen soll.

Wirtschaftsformen

Mehr in einem typologischen als historischen kann die Selbstversorgung als ursprüngliche Wirtschaftsform angesehen werden in jeder Mensch oder kleine Gruppen von Menschen alle Aufgaben übernehmen die zur Befriedigung der notwendig sind.

Auf Basis größerer sozialer Gemeinschaften entwickelt das Prinzip der Tauschwirtschaft in der einzelne Menschen die Rolle Spezialisten ausüben und sich auf die Produktion Umwandlung eines speziellen Gutes konzentrieren. Die Befriedigung Bedürfnisse erfolgt dabei im gegenseitigen Austausch dieser Das Prinzip der Tauschwirtschaft ist die Grundlage praktisch alle heutigen Wirtschaftsformen.

Die meisten modernen Wirtschaftsformen lassen sich weiter in die Bereiche Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft aufteilen. Die Geldwirtschaft führt dabei das Tauschmittel Geld ein das die Suche nach einem Tauschpartner erleichtert. Die ursprüngliche Naturalwirtschaft ermöglicht den von Gütern nur zwischen Personen die gegenseitig Güter zur Befriedigung der Bedürfnisse des jeweils verfügen.

Die Realität zeigt heute in den großen Wirtschaftsnationen einen überwiegenden Anteil an Geldwirtschaft. ist jedoch in den meisten Fällen auch oftmals nicht unbedeutender Teil an Naturalwirtschaft zu der auf dem Austausch von gegenseitigen Leistungen Insbesondere in Vereinen sozialen Organisationen aber auch im Bereich Schwarzarbeit lassen sich noch heute oftmals Tauschgeschäfte Verwendung von Geld feststellen.

Der Bereich der Geldwirtschaft kann zudem weiter unterteilt werden in die Formen der Marktwirtschaft und der Planwirtschaft . Dabei setzt die Marktwirtschaft auf das Handeln der Beteiligten in Form eines - oder weniger freien - Marktes der den zwischen Bedürfnissen und Gütern schaffen soll.

Die Planwirtschaft hingegen ist darauf angelegt Hilfe einer zentralen Steuerung die Bedürfnisse der zu ermitteln und die vorhandenen Ressourcen zu gerechten Verteilung der produzierten Güter einzusetzen.

In der Realität lassen sich in meisten Wirtschaftssystemen jedoch wiederum Elemente beider Ansätze So sind auch in den westlichen Industrienationen einzelne Wirtschaftsbereiche in Form der Planwirtschaft abgedeckt beispielsweise das Postwesen. Auch gelten heute in allen modernen Wirtschaften die Güter "Sicherheit" und Verkehr" als Aufgabe des Staates und werden verwaltet. Um trotz dem planwirtschaftlichen Ansatz die der Marktwirtschaft zur Optimierung des Mitteleinsatzes zu wird vermehrt zur Form des regulierten Marktes gegriffen in dem die Beteiligten weitgehende Freiheit genießen jedoch einer gewissen staatlichen Kontrolle sind indem sie z.B. zur Erbringung gewisser zu festgelegten Preisen gezwungen sind.

In Westeuropa ist hierbei oftmals von sozialer Marktwirtschaft die Rede. Dieser Begriff wurde weitgehend Ludwig Erhard dem ersten deutschen Bundeswirtschaftsminister nach dem zweiten Weltkrieg und späteren Bundeskanzler in den 1950er Jahren geprägt.

Wirtschaftswissenschaften

Zur Untersuchung wirtschaftlichen Handelns der Gesetze wirtschaftlichen Entwicklung und zur wissenschaftlichen Unterstützung staatlichen betrieblichen Entscheidens haben sich die Wirtschaftswissenschaften ( Ökonomie ) entwickelt. Sie werden üblicherweise in zwei aufgeteilt die Volkswirtschaftslehre und die Betriebswirtschaftslehre .

Die Volkswirtschaftslehre untersucht gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge in Mikroökonomie als Resultat rationaler Entscheidungen individueller Akteure Haushalte Unternehmen ) oder in der Makroökonomie als Ergebnis des systematischen Zusammenspiels gesamtwirtschaftlicher (gesamtwirtschaftliche Nachfrage Investitionen Preisniveau etc.).

Die Betriebswirtschaft hingegen befasst sich mit Verhalten einer wirtschaftlichen Einheit dem Unternehmen im ihrer begrenzten Möglichkeiten und Mittel.

Als Begründer der modernen Wirtschaftswissenschaften wird der Schotte Adam Smith angesehen der 1776 sein berühmtes Buch An Iquiry into the Nature and Causes the Wealth of Nations veröffentlichte. In diesem Buch kritisierte Smith bis dahin zumeist vorherrschenden Merkantilismus . Sein weit verbreitetes Werk fand in Großbritannien und den USA große Anerkennung und vermittelte erstmals die einer neuen Wissenschaftsrichtung zur Untersuchung des wirtschaftlichen Smith brachte insbesondere bereits existierenden Ideen der Gewaltenteilung von Montesquieu und die Ideen des Historikers David Hume über menschliche Motive und Handlungsweisen zusammen.

Die moderne Volkswirtschaft beruht zudem besonders den Untersuchungen und Veröffentlichungen von John Maynard Keynes der in seinem umstrittenen Werk The Economic Consequences of the Peace die Reparationszahlungen nach dem 1. Weltkrieg als Ruin für die Volkswirtschaft Deutschlands Vor allem seine Allgemeine Theorie der Beschäftigung des Zinses und Geldes dominierte über mehrere Jahrzehnte die makroökonomische

In den Wirtschaftswissenschaften wird heute meistens ausgegangen dass die Bedürfnisse des Menschen theoretisch sind. Da die Mittel zur Befriedigung dieser jedoch begrenzt sind können dann zwangsläufig nicht Bedürfnisse befriedigt werden. Die Güter zur Befriedigung Bedürfnisse sind also knapp (Prinzip der Güterknappheit ) die Wirtschaft umschreibt in dieser Sicht Aufgabe die vorhandenen Güter optimal zu nutzen.

Verweise auf weitere Themen und Literatur

Weitere Begriffe im Bereich Wirtschaft: Volkswirtschaftslehre Betriebswirtschaftslehre Ökonomie Homo Ökonomicus Parecon grüne Ökonomie

Weblinks



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Bücher zum Thema Wirtschaft

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