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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Wirtschaftliche Faktoren vom Mittelalter bis zur europäischen Neuzeit


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Von Stadtherren über die Hanse zur Entdeckung Amerikas

Der Beginn städtischer Autonomie:

Jede Stadt im Mittelalter und auch danach unterstand einem gegenüber Reichsregierung eigenständigem Stadtherren der die komplette Verwaltung der Stadt übernahm. Die Einwohner einer Stadt seine Untertanen ähnlich wie die Bauern auf Land. Stadtherr wurden oftmals Bischöfe die im des bedeutenden ottonisch-salischen Reichskirchensystems königliche Hoheitsrechte zugesprochen Stadtherr konnte allerdings auch der König selbst ein weltlicher Großer sein. Territorialfürsten erlangten durch Gründung vieler neuer Städte ebenfalls oft die Das enge Zusammenleben vieler Menschen in der erforderte neue Rechte wie zum Beispiel den durch den sich Einwohner auf dem Weg bzw. auf dem Markt als sicher vor oder gar der Blutrache eines Feindes betrachten Somit wichen auch ursprüngliche Rechtsfindungen wie das oder der Zweikampf rationaleren Mitteln beispielsweise bei zwischen Kaufleuten. All diese neuen Rechte für Einwohner einer Stadt hatten neben der Zufriedenstellung Bürger hauptsächlich den Zweck bei neu gegründeten möglichst viele Kauf- und Handelsleute in die zu locken. Da ein Stadtherr selbstverständlich viele seiner Stadt aufgrund von Steuereinnahmen und der von Prestige benötigte musste er seinen Bürgern komfortables Leben durch Sonderrechte bieten. Dadurch entstand der Teufelskreis dass das Bürgertum zunehmend Macht was durch die Herausbildung des wichtigen politischen der Stadtgemeinde großen Druck auf den Stadtherren konnte. Führungsorgan dieser Stadtgemeinde bei der Kooperation bei Auseinandersetzungen mit dem Stadtherren war der Er bestand zumeist aus mächtigen Kaufleuten oder Ministerialen. Somit war es keine Seltenheit wenn Stadtherr aus seiner eigenen Stadt aufgrund von mit der Stadtgemeinde vertrieben wurde.

Die Stadt als Rettung der Bauern?

Es wurde zwischen drei verschiedenen Typen Stadt unterschieden: Zunächst gab es Reichsstädte die König bzw. Kaiser direkt unterstellt waren. Meist dies Städte von enormer wirtschaftlicher und handelsstrategischer wie zum Beispiel Nürnberg Ulm oder Frankfurt deren Steuerabgaben der König ebenfalls angewiesen war. zweite Typus bezeichnet die freien Städte die meist bischöflichen Stadtherren vertrieben hatten. Zuletzt gab die so genannten Landesstädte unter denen sich Masse der Kleinstädte befanden. Sie waren nicht vom Staat hatten aber Abgaben an einen zu leisten. Die Stadt repräsentierte außerdem die gewonnene „Freiheit“ der Menschen und somit versuchten viele Bauern sich von ihrem Land und zu trennen um in der Stadt die höheren ökonomischen Chancen zu nutzen. Sobald ein in die Stadt gezogen war konnte der innerhalb einer bestimmten Zeitspanne seinen Leibeigenen zurückfordern allerdings wurde der Bauer von seiner Stadt und niemand konnte ihn zwingen zurück aufs zu ziehen. Auch für Frauen bot die Vorteile: Sie war nun nämlich rechtlich gleichgestellt dem Mann war allerdings weiterhin für den zuständig da dies als natürliche Ordnung angesehen All diese zusätzlichen Freiheiten in der Stadt auch freier Besitz) führten zu einer differenzierten Entwicklung der städtischen Bewohner (gegenüber Bauern auf Land).

Die Städtehanse als politischer und wirtschaftlicher Verteiler:

Zur Zeit des späten Mittelalters bildeten Städtebünde die vor allem die Funktion der des Bürgertums vieler verschiedener Städte besaß. So sie zum Beispiel zuständig für die Wahrung Friedens und der städtischen Unabhängigkeit sowie für Durchsetzung städtischer Interessen gegenüber dem Adel. Während Städtebünde im oberdeutschen Raum (z.B. Rheinischer Schwäbischer durch die Überlegenheit der territorialen Gewalten versagten es im niederdeutschen Raum dem Städtebund der über eine lange Zeit hinweg erfolgreiche Wirtschafts- Außenpolitik zu betreiben. An der Spitze dieses relativ locker organisierten Bundes stand die bedeutende Lübeck in der auch die so genannten stattfanden auf denen wichtige interne Entscheidungen getroffen Der Bund zeichnete sich u. a. durch besonderes Interesse am Fernhandel aus: Er trieb Handel mit bedeutenden Wirtschaftszentren wie London Brügge Bergen in denen er auch eigene Kontore um den Handel abzusichern. Seine große Leistung außerdem in der Schaffung eines geschlossenen Wirtschaftsraumes die Nord- und Ostsee herum und im von Massengütern wie Getreide Holz oder Fisch. fand sich die wirtschaftliche Macht der Hanse nur im Export diverser Güter wider vielmehr die Quelle des Ruhmes hauptsächlich der Transithandel den sie die Rolle eines handelstrategischen Verteilers bekam. Nachdem die Städtehanse auch einen militärischen über Dänemark erzielte sah sie sich auf Höhepunkt ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht. Gegen des 15. Jahrhunderts jedoch verlor die Hanse und mehr an Macht. Dies begründete sich durch die inneren Bürgerkämpfe und durch religiöse Durch diese Schwächung ergriffen die dort ansässigen ihre sich bietende Chance und übten stetig Druck auf die Führung der Städtehanse aus. einige Städte daraufhin ihre Unabhängigkeit verloren und die Vormachtsstellung im Handel erheblich geschwächt wurde der Niedergang der Hanse schon so gut besiegelt. Der Wirtschaftsraum der Hanse verlor durch Entdeckung Amerikas schließlich ebenfalls an Bedeutung und bestand keine Chance mehr die ursprüngliche Macht

Der Transithandel in Europa:

Seit Beginn des 14. Jahrhunderts machten grundlegende Änderungen im europäischen Handelssystem bemerkbar: Die Veränderung war dass die Landverbindung zwischen Italien den Niederlanden nicht mehr durch Ostfrankreich ging nun entweder der direkte Seeweg zwischen den oder auch immer mehr der Weg durch Rheinland bevorzugt wurde. Durch die sehr günstige Position Deutschlands bekam es nun die Rolle „zentralen Handelsverwaltung“ zugesprochen. Wichtige Handelsrouten führten nun Städte wie Nürnberg Frankfurt oder über das Trotz hoher Zölle die passierende Händler bezahlen galt das Gebiet als unverzichtbar für den Die zweite Veränderung die zu dieser Zeit ging war dass einige osteuropäische Länder wie Beispiel Böhmen oder Ungarn ihre Silberförderung weiterentwickelten sie nun einen Strom europäischer Luxuswaren auf zogen. Die Handelsrouten die die Verbindung zu Ländern herstellten gingen hauptsächlich durch Deutschland (vornehmlich oder Regensburg).

Geographische Entdeckungen der Iberer:

Die meisten geographischen Entdeckungen die im Jahrhundert vollzogen wurden beruhten auf hauptsächlich wirtschaftlichen Durch den Vorstoß der osmanischen Türken nach waren die Handelsrouten zum Orient größtenteils blockiert somit war es für die Europäer unumgänglich Routen zu finden. Die Spanier und die waren führende Seemächte und finanzierten Suchen nach Routen bzw. gar neuen Gebieten mit reichhaltigem Auch neue Goldquellen waren für sie dringend da orientalische Waren wie zum Beispiel Gewürze gegen Geld eingetauscht werden konnten. Neben diesen Motiven gab es allerdings auch noch den des Kreuzzugsgedanken der bei den Iberern immer in Erwägung gezogen wurde weil die muslimische in dem Gebiet im Laufe der „Reconquista“ immer noch nicht komplett in iberischer Hand Unter dem Königssohn Heinrich dem Seefahrer begannen Portugiesen mit der Suche nach einem Seeweg Indien und fuhren mit ihren Schiffen am Afrikas entlang um in den Indischen Ozean gelangen. Vasco da Gama gelang es erstmals Indien anzukommen womit die Suche danach beendet Die Portugiesen legten diverse Stützpunkte an dieser an und schalteten schließlich gewaltsam den arabischen in diesem Gebiet aus. Dadurch konnte Portugal Handelsimperium aufbauen welches bis zum 17. Jahrhundert blieb. Die Spanier beschäftigten sich zur gleichen hauptsächlich mit der Reconquista welche sie auch abschlossen. Nun konnten sie sich ebenfalls geographischen widmen. Christoph Kolumbus Tuchmachersohn aus Genua wollte Indien gelangen indem er gen Westen um Erdkugel deren Existenz zu dieser Zeit noch in Frage gestellt wurde herum fährt. Schließlich er Amerika einen neuen Kontinent der nach des Trugschlusses dass dies Indien sei die Welt“ getauft wurde. Amerigo Vespucci der als bemerkte dass es sich nicht um Indien wurde später dann als Namensvetter der neuen auserkoren und somit hieß der Kontinent Amerika. rivalisierenden Parteien der Portugiesen und der Spanier nun um Besitzansprüche in Amerika. Schließlich wurden Vertrag von Tordesillas Grenzen festgelegt die spanische portugiesische Territorien trennten.

  
Ausbeutung des vermeintlichen El Dorados :

Da die Spanier ihr Reich festigen wurden nach den Entdeckungen der Süd- und Länder spanische Siedler Soldaten und Missionare nach gebracht. Viele abenteuerlustige Spanier kamen freiwillig nach in der Hoffnung Goldschätze zu finden. Da Hochkulturen der Azteken oder der Inkas große verwahrten vermuteten die Spanier dort das El das Goldland gefunden zu haben. Nach der Unterwerfung dieser Kulturen erbeuteten die Spanier diese und teilten das bisherige neue Gesamtreich Spanien die Teilreiche Neu-Spanien und Peru ein die dem Hauptkönigreich Spanien als Vizekönigreiche parallel ohne Unterwerfung existieren sollten. Als den Spaniern jedoch wurde dass die Goldschätze der neuen Länder geringer waren als erhofft wurden Plantagenwirtschaften errichtet denen die Indios zwangsweise zu arbeiten hatten. Bevölkerung der Indios sank aber aufgrund von harten Zwangsarbeit und den eingeschleppten Krankheiten der auf die das Immunsystem der Indios nicht war rapide was dazu führte dass die afrikanische Sklaven einschifften die nun anstelle der dort zu arbeiten hatten. Diese Verschonung von währte allerdings nicht lange da sie nun freie Untertanen des Königreichs Spanien jetzt auch zu zahlen hatten die sie bei einem Konquistador (Eroberer) abzuarbeiten hatten.

Der globale Dreieckshandel:

Schließlich entstand ein großer globaler Dreieckshandel Amerika Europa und Afrika. Amerika lieferte Baumwolle Gold und Silber nach Europa die wiederum Tand an Afrika als Tausch gegen Sklaven welche direkt nach Amerika geschifft wurden. Der Niedergang dieses Superreiches Spanien wurde aber bereits der Inflation aufgrund von zu viel Gold Silber angekündigt.

--Philosoph 17:34 15. Mai 2004 (CEST)




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