Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 1. Oktober 2014 

Wirtschaftswissenschaften


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Wirtschaftswissenschaft (Ökonomik) ist die Lehre von der (von griech: Oikos = haushalten). Sie unterteilt in die Bereiche Betriebswirtschaftslehre welche die wirtschaftliche Seite eines Betriebes einer Volkswirtschaft untersucht sowie Volkswirtschaftslehre welche die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge und Prozesse einer Gesellschaft untersucht. Die Wirtschaftsinformatik trat Mitte der 80er Jahre des Jahrhunderts als Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaft hinzu. Um Modelle empirisch zu überprüfen und ökonomische Phänomene zu analysieren werden ökonometrische Methoden eingesetzt. Ebenso werden die Wirtschaftspädagogik sowie die Wirtschafts- und Sozialgeschichte im der Wirtschaftswissenschaft berücksichtigt.


siehe auch: Portal Wirtschaft Wirtschaft Volkswirtschaftslehre Betriebswirtschaftslehre Liste von Ökonomen


Inhaltsverzeichnis

Historische Entwicklung

Überblick

Die Geschichte der Wirtschaftswissenschaft ist fast so lang wie die denn "Oikos" (griechisch) von dem sich der Ökonomie ableitet befasst sich mit dem Haushalten.

Die großen Denker der Antike und Mittelalters gelten als Ahnherren der Wirtschaftswissenschaft. Als Geburtsstunde der Wirtschaftswissenschaft in der heute verstandenen als Forschungsdisziplin mit eigenständigen Theoriegebilden gilt das 1758 in welchem der französische Arzt Francois Quesnay sein Tableau économique veröffentlichte. Durch die Beobachtungen am Hofe XV. angeregt beschrieb der damals 64-jährige Gelehrte seinem Werk die Abhängigkeiten von Geld- und und damit den Einkommenskreislauf eines Landes.

Wichtige Strömungen

Industrial Organization (IO)

Gegenstand der Industrial Organization ist die mikroökonomischen Preispolitik entspringende Frage nach der optimalen Allokation durch einen funktionsfähigen Wettbewerb realisiert wird. Im Mittelpunkt steht das welches durch die Analyse relevanter Umweltschichten Parallelen Managementforschung aufweist: So wirkt das Zusammenspiel aus und Umweltbedingungen (Marktstruktur) über die Strategie (Marktverhalten) das Unternehmensergebnis (Marktergebnis). Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen und Marktergebnis sind im Rahmen der IO worden welche sich insbesondere um die Erklärung Erfolgsunterschiede im Interbranchenvergleich bemüht. Parallelen zwischen Managementfragen IO sind vor allem in inhaltlicher Hinsicht dem relevanten Umweltausschnitt zu sehen. So wirkt Zusammenspiel aus Organisationsfähigkeiten und Umwelt (Struktur) über Strategie (Verhalten) zum Unternehmenserfolg (Ergebnis). Insgesamt lassen drei Richtungen unterscheiden:
  1. Harvard School : Im Rahmen des Harvard School-Ansatzes unter vertreten durch Bain Clark und Baumol werden Branchen deskriptiv-analystisch bzw. handlungstheoretisch untersucht der potenzielle Wettbewerb als die wesentliche Determinante guten Performance (Marktergebnis) angenommen wird. Im Unterschied Chicago School kann es für Vertreter der School durchaus akzeptabel sein wenn das Marktergebnis potentiellen Wettbewerb erreicht wird.
  2. Chicago School : Sie wird u. a. vertreten durch McGee sowie Stigler die davon ausgeht dass der Wettbewerb ist wenn genügend tatsächlicher oder potenzieller Wettbewerb ist. Dieser normativ-analytische bzw. wohlfahrtsökonomische Ansatz bildet Grundlage für eine präventive Antitrustpolitik und Entflechtungsempfehlungen. Vertreter der Chicago-School üben Kritik am Structure-Conduct-Performance-(SCP-)Paradigma individuelle Unternehmenserfolge bzw. überdurchschnittliche Gewinne einzelner Unternehmen auf mangelnden Wettbewerb durch Marktbarrieren und Konzentration auf die Unternehmensfähigkeiten zurückzuführen sind.
  3. (Neue) Österreichische Schule ( (New) Austrian School ): Der Austrianismus entwickelte sich vorwiegend im Raum und knüpft an das Schumpeter sche Unternehmerkonzept an. Er wird u.a. vertreten Heuß von Hayek und Erich Hoppmann. Im Mittelpunkt der School-Untersuchungen stehen vor allem Wettbewerbsbeschränkungen. Aufbauend auf wettbewerbstheoretischen Konzeption werden seit Beginn der 90er wettbewerbsorientierte Strategien entwickelt die als (Neo-)?Austrian School Strategy? bezeichnet werden. Diese Ansätze stellen Unternehmensressourcen den Mittelpunkt strategischer Betrachtung und befassen sich Such- und Selektionspozessen.


Grundlegende Werke

Literaturhinweise

  • Pribram Karl: A History of Economic Reasoning . Johns Hopkins University Press 1983.
  • Pribram Karl: Geschichte des ökonomischen Denkens . Übersetung der Originialausgabe A History of Economic Reasoning . Erster und zweiter Band. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1998. ISBN 351828956X .



Bücher zum Thema Wirtschaftswissenschaften

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Wirtschaftswissenschaft.html">Wirtschaftswissenschaften </a>