Bereits 1946 begannen im Raum Ober schlema und Johanngeorgenstadt (hier befand sich ein Außenlager des KZ Flossenbürg ) die Erkundungsarbeiten auf die der Abbau folgte. Ein Jahr später waren in Lauter Schneeberg Annaberg und Marienberg weitere aus Geheimhaltungsgründen abgesperrte und mit getarnte Stollen geteuft. In den ersten Jahren der Bergbaubetrieb noch das Kürzel SAG erst wurde er in SDAG umbenannt. Die ersten wurden durch die ortsansässigen Arbeitsverwaltungen zwangsverpflichtet.
Nach 1947 wurde der Bergbau noch sukzessive ausgeweitet:
Nach heutigen Wirtschaftlichkeitsprinzipien war der Abbau unrentabel; der Urangehalt im Gestein war mit 4% im Erzgebirge und 0 1% in Ost thüringen viel zu gering. Die Kosten für Abbau musste bis 1954 noch vollständig die DDR tragen danach nur noch teilweise.
Der Bergbaubetrieb sorgte immerhin dafür dass DDR in der Uranproduktion an dritter Stelle den USA und Kanada stand.
Der Bergbau war besonders in Ost thüringen Hauptarbeitgeber für die Menschen. Die gesamte Infrastruktur war praktisch auf diesen Wirtschaftszweig ausgerichtet. Gera wurden die neuen Stadtteile Lusan und Bieblach-Ost aus dem Boden gestampft und viele Krankenhäuser und Schulen verdankten ihre Existenz dem Für den Transport des Erzes in die wurde zwischen Ronneburg und Seelingstädt extra eine neue Bahnlinie erbaut.
Für die Bergarbeiter ergaben sich hingegen gesundheitliche Nachteile; zu Zeiten der Trockenbohrung hatten sehr geringe Lebenserwartungen. Erst ab den 1970ern wurde nass gebohrt so dass sich Krebsrisiko (Staublunge) zumindest verringerte. In Fragen der Versorgung die Angestellten der Wismut eine privilegierte Stellung So gab es teilweise Geschäfte nur für Personengruppe in denen Produkte zu kaufen waren im normalen Handel kaum oder gar nicht waren.
Die Wende brachte die schlagartige Einstellung des Betriebes. Menschen wurden arbeitslos. Die Berbaugesellschaft SDAG Wismut in das Sanierungsunternehmen Wismut GmbH umgewandelt das mit Bundesmitteln in Milliardenhöhe wird und die Folgeschäden nach und nach Der Erfolg wird mit der Zeit sichtbar; 2007 soll im ehemaligen Abbaugebiet um Ronneburg und Gera sogar die Bundesgartenschau stattfinden.