Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Wissenschaft bezeichnet einerseits den Bestand des Wissens einer Zeit andererseits eine Methode zum Erwerb neuen Wissens. Wissenschaftler erwerben neues Wissen Forschung dokumentieren es in Veröffentlichungen und vermitteln es in der Lehre weiter.
Wissenschaft ist eine Methode zum Wissenserwerb. ist es ausgehend von einer oder mehreren Hypothesen durch wissenschaftliches Arbeiten zu einer Theorie zu kommen diese zu verifizieren und falsifizierbar zu machen - also Voraussagen zu die durch ein Experiment widerlegt werden könnten. Nicht falsifizierbare Theorien als unwissenschaftlich. Philosophisch steht dahinter der Falsifikationismus eine empirische Verifikation von Theorien für unmöglich und sich damit im Gegensatz zum Realismus und Induktivismus befindet. Der Konstruktivismus geht noch weiter und lehnt die des Falsifikationismus ab dass laufende Veränderung von Thesen eine asymptotische Annäherung an die Wirklichkeit Der Relativismus sieht wissenschaftliche Paradigmen sogar als Sache Glaubens an die jeweils nur innerhalb einer Wissenschafts-Kultur als wahr oder falsch gelten könnten.
Wissenschaftliches Arbeiten muss besondere Kriterien erfüllen:
Als Begründer der modernen wissenschaftlichen Methoden Francis Bacon . In den letzten Jahrzehnten hat sich Anderen Karl Popper als Falsifikationist in der Wissenschaftstheorie einen Namen gemacht.
Daneben gibt es aber auch zahlreiche die eine Mischung verschiedener Fachgebiete darstellen und deshalb nicht leicht systematisieren lassen. Als Beispiel hier die Wirtschaftsinformatik genannt die neben einem Kern eigener u. a. auch Teile aus Informatik Mathematik Wirtschaftswissenschaften und Kommunikationswissenschaften enthält. Besonders durch Kombination von Wirtschaftswissenschaften anderen Fachbereichen wurden in den letzten Jahrzehnten Disziplinen gebildet.
Wissenschaftliches Arbeiten dient der Vermittlung von Kulturgut das sich über Jahrtausende entwickelt hat Grundlagenforschung der Weiterentwicklung bestehender Ergebnisse der Gewinnung Erkenntnisse und auch der Suche nach neuen Technologien um die Probleme der Zeit lösen helfen.
Als menschliches und gesellschaftliches Handeln werden Methoden und Ziele der Wissenschaft stets auch außerwissenschaftlichen Faktoren beeinflusst damit angefangen dass berufsmäßige zum Erwerb ihres Lebensunterhalts auf Zuwendungen der Gesellschaft oder spezieller Gruppierungen angewiesen sind.
Die Kommunikation der Wissenschaftler untereinander und der Gesellschaft gewährt Inspiration und Kritik ist eine essentielle Voraussetzung für produktive Forschung kann auch in gemeinsamem Irrtum bestärken; nicht zuletzt werden wichtige Ergebnisse zuweilen von wissenschaftlichen Außenseitern Gemeinsame Begeisterung für aktuelle Themen kann die einer wissenschaftlichen Mode annehmen.
Für interdisziplinäre Forschung wurden in den Jahrzehnten eine Reihe von (Forschungs) Instituten geschaffen denen industrielle und universitäre Forschung zusammenwirken. Zum Teil verfügen Unternehmen aber auch über eigene Forschungseinrichtungen in Grundlagenforschung betrieben wird.
Zu allen Zeiten stand die Wissenschaft der Gefahr sich durch Druck oder Anreize politische religiöse oder wirtschaftliche Interessen instrumentalisieren zu Auch in letzter Zeit hat das Ansehen die Glaubwürdigkeit der Wissenschaftler ebenso gelitten wie staatlicher kirchlicher und privater Institutionen. Die "Disziplin" Marginalistik parodiert die Methoden und die Infrastruktur der
"Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen die Dinge sind wie sie sind." (Aristoteles)
"Das Ziel der Wissenschaft ist es immer die Komplexität der Welt auf simple Regeln zu (Benoit Mandelbrot)
"'Die Wissenschaft ist nichts Abstraktes sondern als menschlicher Arbeit auch in ihrem Werdegang eng mit der Eigenart und dem Schicksal der die sich ihr widmen." Emil Fischer (1852-1919)