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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 28. Mai 2012 

Wissenschaftliche Mode


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Eine wissenschaftliche Mode kann Themen Methoden oder Schulen innerhalb Wissenschaft zu vorübergehend stark erhöhter Aufmerksamkeit verhelfen; kann auch ein ganzes Fach zu einer Modewissenschaft machen.

Wissenschaftliche Moden entstehen durch soziale Interaktion positiver Rückkopplung ähnlich wie Spekulationsblasen an der Börse und mit ähnlichen wer eine Mode rechtzeitig wittert profitiert von Zunahme des allgemeinen Interesses; wer zu spät den fahrenden Zug aufspringt findet die ergiebigsten schon abgegrast und erzielt eigene Detailergebnisse erst das Interesse schon wieder erkaltet ist.

Wissenschaft umfasst ihrem Begriff nach die zur Selbstkritik die als negative Rückkopplung Übertreibungen entgegenwirkt. Dass kritische Stimmen während einer Modewelle oder kein Gehör finden ist mit ansteckender und sozialem Konformitätsdruck zu erklären.

Politikern fehlt in der Regel jedes dafür dass wissenschaftliche Ergebnisse nicht planbar sind die interessantesten Ergebnisse oft von Außenseitern erzielt ihre Einmischung bewirkt fast immer positive Rückkopplung herrschender Moden).

Beispiele für Moden in den Natur- Ingenieurwissenschaften:

  • Bioinformatik um 2000/2001 in Deutschland mit einer hohen Zahl neuer Lehrstühle staatlich gepusht
  • Nanotechnologie von staatlichen Forschungsförderern als eine künftige eingeschätzt.

Beispiele für Moden in den Gesellschaftswissenschaften:

  • Evaluation seit Mitte der 1980er Jahre im inzwischen in allen möglichen Politikfeldern.




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