Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Wissenschaftssoziologie ist ein Teilgebiet der Soziologie (Spezielle Soziologie).
Grundsätzlich lässt sich die Wissenschaftssoziologie als und Anwendungsgebiet der Wissenssoziologie begreifen. Wissenschaftliches Wissen erscheint dann als von Wissen überhaupt. Neben diesem bestehen gleichberechtigt Alltagswissen Religion Ideologien Utopien Mystik etc.
Doch kann das Verhältnis auch in anderen Richtung betrachtet werden: Angesichts der Rationalisierung und Verwissenschaftlichung von Lebenswelt Institutionen und Gesellschaft erscheinen wissenschaftliche Standards und Denkstile derart dass der Wissenssoziologie nur noch randständige Forschungsgebiete würden wenn sie nicht primär Wissenschaftssoziologie betreibt.
Wissenschaftssoziologinnen und -soziologen beschäftigen sich mit sozialen Bedingungen des naturwissenschaftlich-technischen Fortschritts mit den oder expliziten wissenschaftsinternen oder weltanschaulichen sozialen Normen die Wissenschaftler in ihrer Praxis befolgen sowie den Mechanismen der Zuteilung von Reputation auf wissenschaftliche Leistungen.
Als Teildisziplin der Soziologie beleuchtet die die Auswirkungen politischer Entscheidungen ökonomischer Vorgaben sowie vermittelter Kommunikation auf das Handeln und Erwarten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Aus dem Zusammenspiel wissenschaftsinterner und -externer ergeben sich Auswirkungen auch auf die Erkenntnistheorie : Forschung erscheint folgt man dem "radikalen" Programm programme) der Wissenschaftssoziologie als ein genuin sozialer auch die Produktion "harter" naturwissenschaftlicher Erkenntnis ( Naturwissenschaft ) von den Forschenden im Handlungszusammenhang " Labor " konstruiert ist auf ihre sozialen Konstitutionsbedingungen auf ihre Einbettung in Praxiszusammenhänge hin zu