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Wittstock


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Basisdaten
Bundesland : Brandenburg
Landkreis : Ostprignitz-Ruppin
Fläche : 440 km²
Einwohner : 18.500 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte : 42 Einwohner je km²
Höhe : 59 m ü. NN
Postleitzahl : 16909
Vorwahl : 03394
Geografische Lage : 53° 8' n. Br.
12° 30' ö. L.
Kfz-Kennzeichen : OPR
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 12 0 68 468
Adresse der Stadtverwaltung: Rheinsberger Straße 18a
16909 Wittstock/Dosse
Offizielle Website: www.wittstock.de
E-Mail-Adresse: info@wittstock.de
Politik
Bürgermeister : Lutz Scheidemann ( FDP )

Wittstock/Dosse ist eine Märkische Kleinstadt in Nordwesten Brandenburg . In der Nähe von Wittstock liegt Bombodrom genannter Truppenübungsplatz .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Wittstock liegt in der Prignitz einer eiszeitlich geprägten Endmoränenlandschaft südlich der Mecklenburger Seenplatte . Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Dosse und Glinze.

Wittstock ist eine der flächengrößten Städte Deutschlands .

Geschichte

Wittstock entstand aus einer slawischen Siedlung und wurde 946 in der Stiftungsurkunde für das Bistum Havelberg erstmals erwähnt. Am 13. September 1248 wurde Wittstock durch Bischof Heinrich I. von Havelberg das Stendaler verliehen. Die auf den Fundamenten einer slawischen errichtete Wittstocker Burg diente den Bischöfen von Havelberg von 1271 bis 1548 als Wohnsitz die daher auch als Alte Bischofsburg bezeichnet wird.

Erstmalig wurde 1325 ein Tuchmacher 1328 ein Lehrer und 1333 ein Gewandschneider in der Stadt erwähnt. Jahr 1409 erschütterte ein Erdbeben Wittstock und 1495 zerstörte eine Feuersbrunst große Teile der Die erste Stadtordnung wurde 1523 erlassen. Mit Busso II. starb 1548 letzte Bischof von Havelberg auf der Wittstocker Die Herrschaft des Bistums Havelberg endete 1550 mit der Reformation in Wittstock.

Im Dreißigjährigen Krieg siegten am 4. Oktober 1632 in der Schlacht bei Wittstock am Scharfenberg die Schweden über die kaiserlichen Truppen und Sachsen . 1638 wurde Wittstock von der Pest heimgesucht. 1500 Menschen das war die der Bevölkerung starben. Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg besuchte 1658 die Stadt. 1681 wurde Wittstock Poststation auf der Postroute - Güstrow . Die Reisezeit nach Berlin betrug damals Stunden (heute mit PKW etwa 2 Stunden Erneut zerstörte 1716 ein großer Stadtbrand zwei Drittel der Um die Bevölkerungsverluste der letzten Jahrzehnte auszugleichen 1750 Kolonisten aus Württemberg und der Pfalz in und um Wittstock angesiedelt.

Während des Krieges gegen Napoleon wurde die Stadt 1812 zur Festung erklärt. Die erste Wittstocker und somit Zeitung der Prignitz erschien 1826 . Im Jahr 1869 wurde das Wittstocker Gymnasium gegründet und 1885 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz Im 1. Weltkrieg war Wittstock Standort eines Lazaretts . Bei Luftangriffen im 2. Weltkrieg wurden die Außenbezirke der Stadt getroffen. Rote Armee besetzte Wittstock 1945 und richtete in der Stadt bis 1994 eine Garnison ein. Seit 1953 war Wittstock in der DDR eine Kreisstadt . Im Zuge der Gemeindereform verliert 1993 Wittstock diesen Status der Kreis Wittstock im neuen Landkreis Ostprignitz-Ruppin auf.

Ab 1990 begann man mit der abschnittweisen Sanierung Restaurierung der Stadtmauer.

Negative Schlagzeilen bekam Wittstock im Mai 2002 durch den Mord an einem Aussiedler durch den auch ein Schlaglicht auf große Naziszene in der Stadt fiel [1] .

Öffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

Wittstock ist mit Gymnasium Gesamt- und gut ausgestattet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Sehenswürdigkeiten: Rathaus ( 15. Jahrhundert ) Giebelhaus ( 17. Jahrhundert ) Amtsturm ( 13. Jahrhundert ) Gröper Tor ( 13. Jahrhundert ) St. Marienkirche ( 13. Jahrhundert ) Heiligegeistkirche (um 1300 ) kirchliches Inspektorenhaus ( 16. Jahrhundert ) Stadtmauer ( 13. Jahrhundert )




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