Wittstock entstand aus einer slawischen Siedlung und wurde 946 in der Stiftungsurkunde für das Bistum Havelberg erstmals erwähnt. Am 13. September 1248 wurde Wittstock durch Bischof Heinrich I. von Havelberg das Stendaler verliehen. Die auf den Fundamenten einer slawischen errichtete Wittstocker Burg diente den Bischöfen von Havelberg von 1271 bis 1548 als Wohnsitz die daher auch als Alte Bischofsburg bezeichnet wird.
Erstmalig wurde 1325 ein Tuchmacher 1328 ein Lehrer und 1333 ein Gewandschneider in der Stadt erwähnt. Jahr 1409 erschütterte ein Erdbeben Wittstock und 1495 zerstörte eine Feuersbrunst große Teile der Die erste Stadtordnung wurde 1523 erlassen. Mit Busso II. starb 1548 letzte Bischof von Havelberg auf der Wittstocker Die Herrschaft des Bistums Havelberg endete 1550 mit der Reformation in Wittstock.
Im Dreißigjährigen Krieg siegten am 4. Oktober 1632 in der Schlacht bei Wittstock am Scharfenberg die Schweden über die kaiserlichen Truppen und Sachsen . 1638 wurde Wittstock von der Pest heimgesucht. 1500 Menschen das war die der Bevölkerung starben. Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg besuchte 1658 die Stadt. 1681 wurde Wittstock Poststation auf der Postroute - Güstrow . Die Reisezeit nach Berlin betrug damals Stunden (heute mit PKW etwa 2 Stunden Erneut zerstörte 1716 ein großer Stadtbrand zwei Drittel der Um die Bevölkerungsverluste der letzten Jahrzehnte auszugleichen 1750 Kolonisten aus Württemberg und der Pfalz in und um Wittstock angesiedelt.
Ab 1990 begann man mit der abschnittweisen Sanierung Restaurierung der Stadtmauer.
Negative Schlagzeilen bekam Wittstock im Mai 2002 durch den Mord an einem Aussiedler durch den auch ein Schlaglicht auf große Naziszene in der Stadt fiel [1] .