1960 lernte Biermann Hanns Eisler kennen der ihn maßgeblich prägte. Biermann Gedichte und Lieder zu schreiben. 1961 gründete er das Berliner "Arbeiter- und (b.a.t.). Seine Inszenierung des Stückes "Berliner Brautgang" das vom Mauerbau handelt wurde verboten und noch vor Premiere 1963 musste das Theater geschlossen werden. Über wurde ein befristetes Auftrittsverbot verhängt das ein Jahr währte.
Am 16. November 1976 beschloss das Politbüro der SED die Ausbürgerung von Wolf Biermann aus der DDR seiner Tournee im Westen. Die Ausbürgerung Biermanns ein einschneidendes und prägendes Erlebnis für die dissidente Szene der DDR. Gab es nach Machtantritt Erich Honeckers 1971 Hoffnung auf eine (leichte) gesellschaftliche Liberalisierung und (etwas) Meinungsfreiheit wurden diese Hoffnungen durch das repressive Vorgehen 1976 wieder zerstört. Nicht wenige änderten ihre Haltung zur DDR nach der Biermanns von einer solidarischen Kritik hin zu radikaler Distanz zur DDR.
Viele auch sehr berühmte Personen in und West protestierten gegen Biermanns Ausbürgerung. Das jedoch der DDR-Führung nur wieder einen neuen für weitere Schikanen (die Unterschriftenlisten hatten sie jetzt in der Hand) was weitere Künstler der DDR vertrieb. 1977 kamen so auch Biermanns Lebenspartnerin die ostdeutsche Schauspielerin Eva-Maria Hagen und ihre inzwischen minder berühmte Tochter aus früherer Ehe Catherina (besser bekannt als Nina Hagen ) in die Bundesrepublik Deutschland.
Im Westen setzte Biermann seine Karriere In seinen Liedern kritisiert er immer wieder DDR und brach anscheinend auch mit seiner sozialistischen Überzeugung obwohl er vorher stets dafür war wirklichen Sozialismus oder Kommunismus statt des Stalinismus aufzubauen.