Nach der Volksschule beginnt Wolfgang Neuss Lehre als Schlachter geht dann aber mit Jahren nach Berlin um Clown zu werden. Dort wird er zunächst eine Jugendanstalt für Verwahrloste gesteckt.
Während des Krieges ist er zunächst als Straßenbauer im dann ab 1940 Soldat an der Ostfront. Er erleidet Verwundungen und flieht kurz vor dem Ende Dänemark . Die letzte Zeit erlebt er im in Flensburg .
Bereits während seiner Lazarettzeiten und im organisiert er bunte Abende erzählt Witze und als Komiker auf. Aus diesem Talent macht er Beruf und ist fortan in Deutschland als unterwegs. Erste Engagements folgen. 1949 lernt er Wolfgang Müller kennen mit dem er sich auf versteht. Fortan sind die Beiden als Duo
1950 gehen sie nach Berlin und werden Kabarett Die Bonbonniere engagiert. Im selben Jahr erhält Neuss erste Filmrolle . Zwei Jahre später landen sie bei den Stachelschweinen . Neuss schreibt Stücke spielt Theater führt Regie im Kabarett. Das Duo Neuss/Müller fällt 1955 nach einer Theateraufführung von Kiss me Kate auf und erhält fortan ein Filmangebot dem anderen. Auch als Sänger werden sie bekannt (unter anderem Schlag nach bei Shakespeare oder Ach das könnte schön sein... ).
Ein Schicksalschlag zerstört die Idylle: Wolfgang stirbt 1960 bei den Dreharbeiten zu "Ein Gespenst Spessart" bei einem Flugzeugabsturz. Wolfgang Neuss wird den Worten "Jetzt brauchen wir sie auch mehr" von den Dreharbeiten zu selbigem Film Neuss macht allein weiter und geht mit auf Tournee. 1962 löst er einen Eklat aus als in einer Reklameanzeige für seinen neuen Film Publikum den Mörder im Durbridge-Krimi Das Halstuch verrät der im Fernsehen gesendet werden soll um so mehr ins Kino zu locken. Dies bringt ihm sogar ein. Eine Zeitung betitelt Neuss gar als
Trotz des Verlustes seines Kaberettpartners schafft es an die Spitze der Kabarettisten. Doch Erfolg verblasst langsam. Seine Auftritte sind zwar ausverkauft werden aber von der Kritik verrissen. Als er durch Drogenkonsum auffällt sich erst für die SPD dann für die APO stark macht an Demonstrationen Sit-Ins und anderen politischen Aktionen teilnimmt (mal auf der einen auf der anderen Seite) bleiben langsam auch Zuseher fern.
1969 verabschiedet er sich von der Bühne vom Fernsehen geht eine Zeitlang nach Chile kehrt zurück und wird bei der Einreise als Volksaufwiegler verhaftet und abgeschoben. Abgesehen von seinem Kinofilm Chapeua claque ( 1974 ) sieht und hört man während der 1970er Jahre nichts mehr von Neuss. 1979 kommt er in die Schlagzeilen als wegen Besitzes von Haschisch und LSD zu acht Monaten Gefängnis (wenn auch Bewährung) verurteilt wird.
1987 wird er erneut wegen Drogenbesitzes zu Bewährungsstrafe verurteilt. Als zahnloser Späthippie wird er zur lebenden Legende in Im Jahr darauf an seinem 65. Geburtstag er sich endgültig von seinem Publikum.
Am 5. Mai 1989 stirbt Wolfgang Neuss nachdem noch bis Tage vor seinem Tod ein Dokumentarfilm über ihn gedreht wurde. Auf seinen hin wird er neben seinem Parner Wolfgang beerdigt. Er hinterlässt eine Tochter und zwei Franz-Josef Degenhardt einer von Neuss' Partnern beim Quartett" widmet ihm mit "Der Trommler" ein
Neuss war ein Vieldreher . Er drehte mehrere Filme in einem 1955 allein Zehn. Insgesamt drehte er 53 zwischen 1950 und 1967 und seinen 54. und letzten 1974 . Auch im Fernsehen trat er oft